Abschluss des hr2-Funkkollegs Wirklichkeit 2.0

Veröffentlicht am von Markus Pleimfeldner

Heute schließen wir das gesamte hr2-Funkkolleg „Wirklichkeit 2.0 – Medienkultur im digitalen Zeitalter“ ab. Seit November 2012 sind die 23 Radiofolgen des Funkkollegs auf hr2-kultur gelaufen und wurden hier im Netz von einem Offenen Online Kurs begleitet. In vier Themenabschnitten haben wir einen Überblick über aktuelle Fragestellungen rund ums Internet gegeben, kontroverse Positionen dargestellt und Debatten eröffnet. Ein Fazit ist bei so vielfältigen Themen kaum möglich – wohl aber eine kurze Rückschau:

„Freiheits-Versprechen“ war der erste Themenblock überschrieben, in dem es um die sozialen Medien, um das Ende der Privatheit, um Cybermobbing und einen Abgleich von Kommunikationskosten und –risiken im Netz ging. Große Aufmerksamkeit erzeugte beispielsweise Anfang Dezember die Funkkollegfolge zum Thema Urheberrecht. Aus gegebenem Anlass: Damals hatte der Bundestag gerade das neue Leitungsschutzrecht auf den Weg gebracht, das die Nutzung von Presseartikeln durch Suchmaschinen wie Google regulieren soll.

„Vorsprung durch Technik“ war der Titel des zweiten Themenblocks, der die Entwicklung von Medienkompetenzen in ihren verschiedenen Facetten untersuchte. Dabei stand die Medienerziehung bei den Jüngsten ebenso zur Diskussion wie das digitale Lernen in Schule, Beruf und nicht zuletzt im dritten Lebensalter – bei den sogenannten „Silver Surfern“. Auch die Organisationspotenziale und das Leseverhalten im Internetzeitalter wurden kritisch unter die Lupe genommen. Zugespitzte Positionen sorgten hier im Blog für kontroverse Reaktionen – wie die des Hirnforschers Manfred Spitzer, der bei allzu früher und intensiver Computernutzung vor einer „Digitalen Demenz“  warnt.

„Das digitale Selbst“ hieß ein dritter Themenblock, der sich unter den Stichworten „Narizismus und digitale Wunschbilder“, „Die digitale Bohème“ oder „Im digitalen Nirwana“ mit Fragen der Persönlichkeitsbildung im Internetzeitalter befasste. Auch das umstrittene Thema „Computerspiele“, insbesondere Shooting Games oder online Rollenspiele, behandelte eine Sendung. Sie wurde in Facebook lebhaft diskutiert. Einerseits gab es da kritische Stimmen, die bedauerten, dass die Suchtgefahren nicht genügend reflektiert worden seien. Andererseits hieß es: „Endlich mal keine Schelte der heutigen Jugend.“

Der vierte Themenblock nahm unter dem Titel „Vom Glück der großen Zahl“ gezielt wirtschaftliche und politische Problemstellungen in den Blick. Da ging es um digitale Geschäftsmodelle, um politische Willensbildung im Netz oder um die Frage: „Krieg der Welten. Apple, Facebook, Google: Wer beherrscht das Netz?“ Glücklich terminiert war insbesondere unsere Hintergrundsendung „Netzpolitik und Netzneutralität – Wie demokratisch ist das Internet?“: Sie lief kurz nach der Telekom-Ankündigung, künftig die Surf-Geschwindigkeit ab einem bestimmten Datenlimit drosseln zu wollen, die einen allgemeinen Sturm der Entrüstung weit über die Grenzen der Netzgemeinde hinaus auslöste.

Wirklichkeit2 0 2 (2)Wir freuen uns über die engagierten Diskussionen und die rege Verbreitung unserer Angebote auch bei Facebook und Twitter. Schon einmal ankündigen möchten wir an dieser Stelle den Ergebnisband, der sämtliche Sendetexte des hr2-Funkkollegs in überarbeiteter Form versammeln wird. Er erscheint unter dem Titel „Wir nennen es Wirklichkeit – Denkanstöße zur Digitalen Debatte“ im Herbst 2013 im Reclam Verlag.

Mit dieser Buchveröffentlichung wird dann das gesamte Medienpaket zum hr2-Funkkolleg abgeschlossen. Sendungen, zwei Begleitbücher und zu jedem Thema ein ausführliches Zusatzmaterialpaket ermöglichen auch weiterhin eine ausführliche Beschäftigung mit der Thematik. Über Rückmeldungen – auch zum Einsatz in Bildungseinrichtungen – würden wir uns weiterhin freuen.

Herzlichen Dank für Ihr Interesse und bleiben Sie uns gewogen,

Ihr hr2-Funkkolleg-Team.

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Herzlich Willkommen zum hr2-Funkkolleg Medien

Veröffentlicht am von Markus Pleimfeldner

Das Internet setzt sich mehr und mehr als neues Leitmedium durch. Die Digitalisierung erfasst alle privaten und gesellschaftlichen Lebensbereiche. Welche Vorteile und welche Risiken ergeben sich daraus? Müssen unsere Vorstellungen von Identität, Freundschaft und politischer Partizipation neu definiert werden? Was bedeutet Lernen, Kommunizieren und soziale Organisation im Netz? Welche Freiheiten hat uns die digitale Revolution gebracht? Mit welchen neuen Abhängigkeiten bezahlen wir dafür?

Weitere Informationen zum hr2-Funkkolleg Medien

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Zur #sooc13 Blogparade: Bloggende Dozentinnen – vom Tun, von den Gründen, von den (Aus-)Wirkungen

Veröffentlicht am von mons7

Vom Anlass

Anlass dieses Artikels ist eine meiner Leidenschaften. Eine Blog-Parade. Und zwar jene ausgerufen von Anja Lorenz, im Rahmen des #SOOC13, “Hilfe, mein Prof blogt!

Liebe Professoren, Dozenten, Universitätsmitarbeiter…: Warum blogt Ihr eigentlich?

Vom Tun

Zunächst eine Einschränkung. Ich bin offiziell nur 2 Wochenstunden Dozentin.
Und auch gleich zur nächsten Einschränkung beziehungsweise Einordnung vorab. Ich blogge *nicht* in meiner Rolle als Dozentin bzw. im Rahmen meiner Lehrtätigkeit. Vielmehr als Mensch Monika perspektivisch auf meine Leidenschaft Bildung und Lernen bezogen.

Was jedoch nicht heißt, dass ich meine Lehre beziehungsweise Sachverhalte rund um die Lehre nicht (ganz gelegentlich) zum Thema mache. Beispiele gefällig?

“Sie Arschloch!”

Sie oder Du in der Lehre, das ist z.B. hier die Frage. Und diese hat ganz schön Resonanz erzeugt, immerhin über 30 Kommentare finden sich unter dem Post, das Thema in der Tat ein Dauerbrenner. Während es hier um die Beziehung zwischen Studierenden und mir, also unseren Umgang miteinander geht, geht es aber in anderen Posts auch um Inhalte oder Formate.

Krise in neuem Format

Hier z.B. habe ich Format und Inhalt einer Lehrveranstaltung vorgestellt, die ich auch zweimal an der Fachhochschule mit abgehalten habe.

Von den Gründen

Beiträge dieser Arten sind aber – wie gesagt – eher selten. Da ich also mitnichten aufgrund meines Dozenten-Seins blogge, so müsste die Frage nach meinen (geheimsten) Gründen des Bloggens an sich lauten. Und obwohl ich mich das durchaus regelmäßig frage, bin ich mir über meine ureigenste Motivation es zu tun und immer wieder ganz und gar nicht sicher. Es wird wohl ein ganzes Bündel von Gründen sein. Ohne Gewichtung und Priorisierung mal mindestens folgende.

  • Freude am Tun/Lust am Schreiben
  • Hoffnung auf Austausch
  • Einübung von Argumenten und knackige Darstellung von Sachverhalten
  • Gewohnheit

Von den Folgen/(Aus-)Wirkungen

Wer liest so was nun eigentlich? Ohne, dass ich meine Leserschaft groß auswertete (NOCH nicht ;) )… stelle ich mir euch folgendermaßen vor.

*Blog-lesende Studierende?*

Habe ich wohl keine. Also zumindest keine, die bei mir in der Vorlesung säßen. Und sollte es den einen oder die andere doch geben, so hat er oder sie sich jedenfalls nicht zu erkennen gegeben.

Was ich aber auch verstehen kann.

*Die Peer-Leserin!*

Ohne es zu wissen, lediglich zu vermuten, denke ich meine Leserinnen sind Peers im weitesten Sinne. Menschen, die aus ähnlichen oder auch andern Kontexten kommen, sich aber für ganz Ähnliches interessieren. Mit denen ich auch in meinem frequentiertesten sozialen Netzwerk – Twitter – zu tun und zu schaffen habe.

*Von Zielgruppen im Allgemeinen*

Ich schreibe auf niemanden hin, sondern aus mir heraus. Das mag marketing-technisch ein Fehler sein, macht aber Spass. Es gibt mir die Freiheit nach Gusto meine Themen, meinen Stil, meine Frequenz der Postings zu verändern.

Fazit

Ich bin gar keine bloggende Dozentin, ich bin ein bloggender Mensch, der sich für Lehren und Bildung, innovative Formate, eLearning und innovative Formate interessiert. Und dementsprechend fallen auch meine Begründungen aus.

Und zufälligerweise bin ich eben auch noch Dozentin. ;)

Eure mons7 (aka Monika E. König)


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How Online Learners Can Quit LOL Cats

Veröffentlicht am von jrobes

Der Artikel verweist auf eine aktuelle Studie. Dort heißt es: In einer Zeitspanne von 15 Minuten schafften es Teenager, gerade einmal 65 Prozent der Zeit auf das Lernen zu konzentrieren. Nach durchschnittlich zwei Minuten begannen die ersten Ablenkungen: Facebook, Chats und SMS. Und das unter Beobachtung. Was also ist zu tun? In Lernumgebungen, so Anya Kamenetz, gibt es drei grundsätzliche Strategien: a) Kontrolle durch Autorität, b) Kontrolle durch Technologien und, zuletzt, c) Selbstkontrolle.
Anya Kamentz, WiredAcademic, 14. Mai 2013

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Duecks Aufruf zum metakulturellen Diskurs… oder was ich davon und darunter verstanden habe

Veröffentlicht am von mons7

Nach und nach habe ich die #rp13 nachgearbeitet. Gestern Nacht mir den Dueck zu Gemüte geführt. Selbst ein Bild machen?

Für mich und euch darunter zusammengefasst, was ich davon (unter dem metakulturellen Diskurs) verstanden habe. Oder besser gesagt ganz konkret für mich abgeleitet habe.

Schritt 1: Akzeptiere Diversität nicht nur, sondern heisse sie willkommen

Ich bin also, da auf der re:publica gewesen ;) … das grüne Bändchen im bunten verfilzten Ball. Und auch ich habe mich mal wieder mit euch andern Gründbändlern – wie hier bereits beschrieben – pudelwohl gefühlt. Besonders vermisst man die Gleichgesinntheit die Tage direkt nach dem Event. So zumindest deute ich Tweets wie diesen.

Schritt 2: Artikuliere Deinen Standpunkt als (kulturellen) Ausgangspunkt, aber in allseits verständlich

Wenn jetzt jede Farbe ihre Daseinsberechtigung hat, dann auch meine. Aber was macht die aus? Der Versuch eines auf den Punkt bringens.

Wenn sich andere über den Unbill der Welt ärgern oder aufregen, lache ich zumeist darüber. Manchmal auch über mich selbst. Das geht aber nur mit einem gewissen Twitter-Humor.
Das Leben setzt sich zusammen aus einer Reihe von Anekdoten. Diese stehen wie Bilder für meine spezifische Haltung, Einstellung, Wertungen. Am leichtesten lockt man einen solchen Einblick aus mir heraus, indem man mich auf die Lernspielwiese schickt.
Arbeit ist zum gut Leben da. Und auch während der Arbeit lebe ich. Höchstleistungen erbringe ich, indem ich den richtigen Moment erkenne… und diesen packe/zupacke.

Schritt 3: In der eigenen Wohlfühl-Community zu verbleiben bringt’s nicht. Ab in die Mitte zu “den Andern”

Und was mache ich dann da? Nun ja. Zumindest nicht Talkshow-Ehe-mäßig schlagabtauschen. So Duecks Aufforderung. Sondern vielmehr

  • Dem Gegenüber Empathie entgegenbringen. (Schwer. Oft.)
  • Wenn’s ans Schlagabtauschen geht, meta-ebene einnehmen. (Noch schwerer.)
  • Auf Hintergrundfolie von dem, was wir “eigentlich” Wollen (Vision) schon mal im Kleinen angefangen etwas Gemeinsames (Neues) entwickeln. (Unmöglich?)

Ich geh’ dann mal bunt.

Wir sehen uns hier und draußen.

Eure @mons7 (Monika E. König)


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Wissen im Netz

Veröffentlicht am von jrobes

Eine kurze Vorstellung von drei Webressourcen: Horizon Report, Stiftung Warentest und die Bundeszentrale für Politische Bildung. Bei der Bundeszentrale verweise ich auf das aktuelle Wikipedia-Dossier. Und bei der Stiftung Warentest kann ich gleich auch auf eine aktuelle Umfrage hinweisen, die den Weg aus Berlin in meinen Postkorb gefunden hat: Danach achten Personaler, wenn sie eine Weiterbildung für ihre Mitarbeiter auswählen, vor allem auf Rückmeldungen der Mitarbeiter, auf persönliche Empfehlungen und die fachlichen Qualifikation des Trainers, aber am wenigsten auf seine pädagogische Qualifikation (”Umfrage Weiterbildung: Fachwissen wichtiger als Didaktik”).
Jochen Robes, Wirtschaft & Beruf, Zeitschrift für berufliche Bildung, 02/2013

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Abschluss der Themenwoche 23 „Digitale Demokratie“

Veröffentlicht am von Moderation Onlinekurs

In dieser Woche, in der es um die fortschreitende Digitalisierung der Bürger-Staat-Beziehungen ging, standen in den Medien die Ergebnisse des Piratenparteitags vom vergangenen Wochenende im Vordergrund. Letztendlich ging es auf dem Parteitag auch um die Frage, ob Elemente der direkten oder der repräsentativen Demokratie in Zukunft den Politikstil der Piraten dominieren sollten. Die Grundidee von „liquid feedback“, jener Piraten-Software, die die eigene Stimme ständig im Fluss halten und Entscheidungen von Fall zu Fall ermöglichen soll, ist ja, mit Hilfe eines flexiblen Verfahrens über das Netz zu innerparteilichen Konsensentscheidungen zu gelangen.

Dieser Ansatz trägt auch der Erfahrung Rechnung, dass Ad-hoc-Entscheidungen immer häufiger notwendig und eingefordert werden. Eine solche digital beschleunigte, komplexe Demokratie setzt die handelnden Akteure aber unter permanenten Entscheidungsstress.

Die Tatsache, dass die Piratenpartei als Symbol ihrer „Anderspolitik“ sich dann doch nicht für die „Ständige Mitgliederversammlung“ (SMV) via Internet entscheiden konnte, scheint nicht zuletzt Ausdruck der Besorgnis zu sein, man könne dem „Entscheidungsstress als Regelfall“ auf Dauer nicht gewachsen sein. Zaudern heißt deshalb hier auch: Entschleunigen. Dies entspricht dem Selbstverständnis einer repräsentativen parlamentarischen Demokratie, die ja tendenziell entschleunigt getaktet ist: Parlamente sollen durch sorgfältige Beratung nach drei Lesungen zu einem Ergebnis kommen.

Vielleicht kann deshalb der Verzicht der Piratenpartei auf einen „permanenten Online-Parteitag“ auch als Versuch verstanden werden, die Qualität von politischen Entscheidungen durch eine Entschleunigung der innerparteilichen Entscheidungsverfahren zu stärken.

In einem bissigen Kommentar auf „Spiegel Online“ hat jetzt der Berliner Blogger und  Kommunikationsberater Sascha Lobo in seiner Kolumne „S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine“ den Piraten vorgeworfen sich durch eine „Verflusskieselung“ ihrer Politik dem Stil der Altparteien anzunähern und dadurch ihre Wahlchancen zu minimieren.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/sascha-lobo-gibt-der-piratenpartei-doch-noch-eine-chance-a-899660.html

Lobo kommt zu dem Schluss: „Die Chance der Piraten liegt nicht darin, eine klassische Partei im Internet zu werden, sondern im Versprechen einer partizipativen Anderspolitik“.

Die Chancen einer solchen „partizipativen Anderspolitik“ via Internet waren das Thema des „ Funkkollegs Wirklichkeit 2. 0“ in der 23. Woche mit dem Themenschwerpunkt „Digitale Demokratie“.

Viele Grüße Peter Kemper, hr2-kultur

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Update zur 23. Folge „Digitale Demokratie – Politische Willensbildung im Netz“

Veröffentlicht am von Moderation Onlinekurs

Auf ihrem Bundesparteitag vom vergangenen Wochenende wollten die Piraten ernst machen mit der digitalen Demokratie – zumindest in den eigenen Reihen. Doch der Versuch, eine ständige Online-Mitgliederversammlung scheiterte:

http://carta.info/57784/warum-die-piratenpartei-eine-standige-mitgliederversammlung-braucht/

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Jimmy Wales: Boring university lectures ‘are doomed’

Veröffentlicht am von jrobes

Jimmy Wales ist auch noch da. Hier spricht der Wikipedia-Gründer über das Ende der traditionellen Vorlesung, über Homeschooling und dann über anstehende Pläne im “Kerngeschäft” von Wikipedia: “… to support languages in Africa where there have never been encyclopaedias in the first place”. Und: “… to make it easier for a wider variety of people to write and edit articles, with an editing tool that is more user-friendly”. Das ist überfällig.
Sean Coughlan, BBC News, 1. Mai 2013

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Eröffnung der Themenwoche 23 – Digitale Demokratie / Politische Willensbildung im Netz

Veröffentlicht am von Moderation Onlinekurs

„Das Internet ist ein Paradies für Verbraucher und eine Hölle für Bürger“

Evgeny Morozov, 2011

Trifft diese Diagnose des 1984 in Weißrussland geborenen, an der Universität Stanford, Kalifornien lehrenden Publizisten Evgeny Morozov auch heute noch zu? Oder ist bereits zu erkennen, dass die Politik, die Zivilgesellschaft und jeder Bürger die Möglichkeiten des Internets für die Förderung der Demokratie und bürgergesellschaftlicher Verantwortung ausschöpfen? Wie wirken sich die Kommunikationspotentiale des Netzes auf unser repräsentatives System aus? Wird mehr direkte Demokratie möglich? Kann das Internet bestehende Beschränkungen im politischen Meinungs- und Willensbildungsprozess aufheben oder ihnen zumindest entgegenwirken? Oder steht das Netz mehr und mehr für einen „elektronischen Populismus“, der auf Informationsdominanz und einseitigen Informationen beruht? Weiterlesen →

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#rp13 Nachlese. Open Journalism. Machen wir das nicht alle schon irgendwie?

Veröffentlicht am von mons7

Tolle Sache. Die Übersicht mit den verlinkten YouTube-Aufzeichnungen. Klasse. Nächstes Jahr werde ich nur noch networken, und inhaltlich einfach alles nachschauen. ;)
Wie z.B. den Vortrag von Daniel Bröckerhoff. Der als @doktordab twittert. Auch mal schaun?

Da zählt er ganz zu Anfang 10 Grundsätze von Open Journalism auf (die er von @alanrusbridger hat). Die ich hier mal in Kürze und eigenen Worten wiedergeben mag. Und sogleich kommentieren, dass wir das doch in der Art eh’ schon alle machen. So als Blogger. Heisst das, wir sind alle Open Journalists, nur dass uns keiner dafür bezahlt? Der einzige Unterschied also der des Vergütetwerdens?

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Veröffentlicht unter Allgemein, Thema 18 - Die neue Mitteilungswut, Thema 20 - Digitale Geschäftsmodelle | Tags , | Kommentare deaktiviert