Auftaktveranstaltung am 30.10.2012

Veröffentlicht am von Markus Pleimfeldner

„Digitale Demokratie – Wie politisch ist das Internet?“

Dienstag, 30.10.12. 20.00 Uhr, Haus am Dom

Auftaktveranstaltung zum Funkkolleg „Wirklichkeit 2.0. – Medienkultur im digitalen Zeitalter“

Mitschnitt der Auftaktveranstaltung (01 h 18 min)

(c) clbremer

Es diskutieren:

Markus Beckedahl (netzpolitischer Aktivist aus Berlin und Begründer des Blog „netzpolitik.org“, Autor von „Die digitale Gesellschaft: Netzpolitik, Bürgerrechte und die Machtfrage“ bei dtv)

Anke Domscheit-Berg (Unternehmerin und  Mitbegründerin des „Government 2.0 Netzwerk Deutschland“)

Prof. Dr. Claus Leggewie (Politologe und Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen, Autor von: „Mut statt ‚Wut – Aufbruch in eine neue Demokratie“, Edition Körber Stiftung und zuletzt „Unter Piraten – Erkundungen in einer neuen politischen Arena“, Transcript Verlag)

Moderation: Dr. Peter Kemper und Dr. Alf Mentzer (hr2-kultur)

Freiheit ist machbar, Herr Netznachbar! – Dem Politikverständnis des digitalen Zeitalters liegt ein emphatischer Freiheitsbegriff zugrunde, wie ihn der Netzpolitikpionier John Perry Barlow bereits 1996 in seiner „Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace“ formulierte. In der Veranstaltung soll es um die „digitalen Grundrechte“ ebenso gehen wie um die Frage nach dem demokratischen Potential des Internets. Wie ist der digitale Wandel der politischen Öffentlichkeit zu bewerten? Welche neuen Partizipationsmöglichkeiten bietet das Netz? Wie lassen sich politisch-wirtschaftliche Kontroll- und bürgerliche Selbstbestimmungsinteressen miteinander vermitteln? Löst die Internetkultur die traditionelle Bürgergesellschaft auf?

Über Markus Pleimfeldner
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5 Antworten auf Auftaktveranstaltung am 30.10.2012

  1. Jochen Wilke sagt:

    Ab wann wir denn der angekündigte Videocast der Autaktveranstaltung zur Verfügung setehen?

  2. Petra Strehle sagt:

    hallo,

    Ich versuche den Videomitschnitt der Auftaktveranstaltung zu finden. Wo kann ich diesen denn finden?
    MfG
    Petra Strehle

    • mpleimfeldner sagt:

      Wir sind dran, zu finden ab morgen in diesem Blog-Artikel. Entschuldigen Sie bitte die Verspätung!

      • Daniel sagt:

        Hallo Ihr,hm, ich sehe ein grf6dferes Problem in den Fernseh anstalten sesblt. Denn sie sind in der Lage, Themen auf die Agenda zu setzen oder nicht. Und es eben auch etwa bei schlechten Einschaltquoten durchzuhalten. Ich glaube tendenziell nicht, dass es hier am Thema Bildung liegt bei anderen Themen wird das genauso gehandhabt (so werden regelme4dfig teure Eigenproduktionen abgesetzt, wenn sie nicht laufen, oder eben auf ungeliebte Sendezeiten verschoben das leidige Postulat der d6konomie). Von daher wfcrde ich mir mehr Durchsetzungsvermf6gen und Ste4rke insbesondere von den f6ffentlich-rechtlichen (f6-r) Sendern wfcnschen. Auch um ihren Programmauftrag weiter zu erffcllen und sich wieder mehr von privat-kommerziellen Anbietern zu unterscheiden. Denn der Einheitsbrei im deutschen Fernsehen (Konvergenz) kann sich nicht mehr lang halten, da sich Zielgruppen unterscheiden, teils gar nicht mehr als solche identifizierbar sind und erste Medienformate bereits der Hybridisierung und Individualisierung Rechnung tragen. Das gilt nicht ffcr die grodfen Anbieter im deutschen Fernsehen, sondern eher ffcr kleine Formate, die vorwiegend im Internet stattfinden. Ich wfcrde daher ungern alle Medienleute in einen Topf werfen ein paar haben durchaus erkannt, wohin der Weg geht. Nur sind die nicht Mainstream und produzieren anderswo als in der Prime Time des f6-r Fernsehens Viele Grfcdfe,SandraPS: Prinzipiell stimme ich Gabi natfcrlich zu, dass man sich in der Kommunikationswissenschaft stark auf alte Erkenntnisse beruft und erst langsam auf den Trichter kommt, neue Entwicklungen im Medienbereich zu erforschen. Wobei ganz interessant ist, dass gerade offenbar immer noch funktionieren (selbst, wenn man sich Blogs und die Abrufzahlen ansieht!). Nur gibt es nicht mehr ein Medium, das ausgewe4hlte Informationen in die Welt tre4gt, sondern viele, wodurch es prinzipiell mehr News auf die Agenda schaffen kf6nnen zumindest auf die private von den Leuten, die sich die Nachrichten nach ihrem Geschmack zusammenstellen und nicht mehr auf die 20.00-Uhr-Tagesschau warten (bzw. dies nur erge4nzend schauen). Was sich also vere4ndert und in der Kommunikationswissenschaft mit Sicherheit neu gedacht werden muss, ist Wandel und heutige Rolle des Rezipienten .

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