Rückblick auf die Themenwoche 03

Veröffentlicht am von Claudia Bremer

Kurz bevor wir die neue Themenwoche eröffnen, ein kleiner Rückblick auf die letzten Themen. Die Themen der Wochen 02 und 03 des Funkkollegs haben ja in hervorragender Weise aufeinander aufgebaut: Von der Nutzung sozialer Medien und deren Konsequenzen, Potentialen und Risiken ging es direkt in die Problematik der Post-Privacy. Stellen wir unsere Daten frei im Netz zur Verfügung oder nicht? Wie teilen wir uns mit im Netz? Wie bewegen wir uns durch das Netz, welche Spuren hinterlässt dies und wie treffen wir unsere Wahl?

Lore Reß hat in ihrem Beitrag Postprivacy, Öffentliche Meinung und Teamarbeit deutlich gemacht, welche Konsequenzen die „öffentliche Privatheit“ für einen politsch aktiven Menschen hat und die Diskussion auch noch mit weiteren Links zur Themenwoche bereichert. Vielen Dank dafür!

Vielen Dank auch für die zahlreicheren Kommentare zur aktuellen Themenwoche,… das Thema hat einigen Beiträgen verlockt:

  • J. Ost verweist im Kontext des Themas Privatheit auf die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, Artikel 12, was auch sicher das Thema der vierten Sendewoche nochmals betrifft.

  • … und Siegfried Werner verweist auf die Potentiale unserer Mitwirklung im Netz.

  • Harald Reinhardt spannte einen Bogen der Technikentwicklung und teilte seinen Eindruck der Sozialen Netzwerke: „Die Art und Weise, wie manchmal in Onlinekommentaren zu einem Artikel Stellung genommen wird, erinnert mich sehr an halbstarke, adrenalingesteuerte Autofahrer, die mit Imponiergehabe oder Proletentum ihr Revier markieren wollen.“

  • Chris Schuth teilte ihre Entscheidung zur Nutzung ihrer Emailadressen und ihrer Identität im Netz mit. So auch ein Beitrag von Neugierig, der die seine negativen Erfahrungen mit gehkcten Accounts teilt.

  • Renate Hillingshäuser verwies in ihrem Kommentar darauf, dass „niemals das wirklich Private“ angebildet wird, sondern „mediale Selbstthematisierung“, es geht dabei um „Inszenierungen, um den Schein von Natürlichkeit“. Sie empfiehlt uns auch nochmals die Aufstellung “Privat” in der Kunsthalle Schirn in Frankfurt.

  • Und N.N. betont in ihrem Kommentar unter dem Titel „Einwände gegen die Apologeten der Post-Privacy“, dass es durchaus Personengruppen gibt, „die tunlichst nicht “transparent” werden sollten (solange des Diskriminierung etc. gibt)“, dass es keineswegs in der Hand der Einzelnen liegt „zu entscheiden, was von ihnen öffentlich werden soll“ und dass die „die enormen manipulativen Möglichkeiten, die die Möglichkeiten des Identitätsmanagements oder auch anderer Formen des technologisch unterfütterten Lobbismus bieten“ ignoriert werden.

An dieser Stelle sei auch nochmals auf die Zusatzmaterialien zur Sendung, die Funkkolleg Dailies und das Learnboard zur 3. Sendung verwiesen.

Wir wünschen Ihnen viel Spass mit der nächsten Folge und Themenwoche, die heute startet, und freuen uns über zahlreiche Kommentare, Beiträge, Twittermeldungen und Mitteilungen auch in anderer Art.

Ihre ModeratorInnen, Claudia Bremer und Jochen Robes

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