Eröffnung der Themenwoche 08: Aufmerksamkeit im Netz und die Folgen- Medienkultur im digitalen Zeitalter

Veröffentlicht am von swachter

Heute eröffnen wir das zweite Thema des zweiten Themenblocks, welches sich mit der Auseinandersetzung des veränderten Lese- und Wahrnehmungsverhalten der neuen Netzgeneration beschäftigt.

Stimmt es, dass Schüler und Studenten nicht mehr in der Lage sind ganze Passagen und Kapitel im Zusammenhang zu lesen und deren Sinn wiederzugeben? Ist das Lesen nur ein Synonym für die Beschleunigung des gesamten Lebens und daher als Kulturtechnik für digital natives absolut notwendig? Kennen sie „power-reading“, eye-tracking? Stimmt es, dass das Medium mehr prägt als die Inhalte, die dieses vermittelt.

Diese Fragen und viele spannende Facetten die von der Kulturrevolution des Buchdrucks bis zur mehrdimensionalen Struktur der digitalen Welt und deren Erschließung durch die Hirnforschung fordern zu einer Auseinandersetzung und Stellungnahme geradezu heraus. Dazu wie immer die vielfältigen Zusatzmaterialien und das „Gezwitscher“ und „Geposte“ auf den social media Kanälen.  

Wir freuen uns auf Eure Reaktionen, Eure Moderatoren Christoph Köck und Steffen Wachter

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Eine Antwort auf Eröffnung der Themenwoche 08: Aufmerksamkeit im Netz und die Folgen- Medienkultur im digitalen Zeitalter

  1. Siegfried Werner sagt:

    Ergänzend weise ich auf die mehrkanalige Aufnahme von Auge und Ohr hin und habe eine spezielle Art des Umgangs mit dem Audio-Format mp3 gefunden:
    Analog war es mal mit der MC vor- und rückspulen möglich, können Player nun mp3-Dateien sprungweise 10s-1mi-10min Passagen zum wiederhören bríngen. Damit wird der Dialog einer Vorlesung virtualisiert: Nochmal, ich habe Sie eben nicht verstanden? Wiederholen Sie den Anfang oder die Zusammenfassung bitte? Geben Sie bitte den ganzen Abschnitt zur Wiederholung für mich?
    Könnte das ein Prof. ertragen, wenn sein Hörsaal schon überfüllt ist?
    Das wäre eine halbe Antwort – für einen Aufnahmekanal, wie das Medium Audio-Datei die traditionelle Vorlesung virtuell an jede Aufnahmegeschwindigkeit und folglich eine gezielte Mitschrift anpaßt! Also geht es nicht immer nur um „die Beschleunigung des gesamten Lebens“ als Kulturtechnik, sondern um die mögliche Anpassung?
    Mit freundlichen Grüßen
    – Auf ein Neues Jahr 2013 – digital und sinnerfüllt – mit Neugier dabei!
    Siegfried Werner
    seniorTrainer und Fotograf

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