Eröffnung der Themenwoche 9: Digitale Lernvorteile

Veröffentlicht am von swachter

Heute eröffnen wir nach einer langen „Jahreswechselpause“ das dritte Thema des zweiten Themenblocks, welches sich mit dem Thema des digitalen Lernen insbesondere mit digitalen Lernplattformen und i-pads beschäftigt.
Fördert das web 2.0 wirklich die Eigeninitiative, die Selbstverantwortung und die Kreativität von Mitarbeitern in Systemen oder werden dort nur während der Arbeitszeit das neue outfit und Beziehungsgeschichten ausgetauscht? Führt gamebasiertes Lernen wirklich dazu männliche Jugendliche und bildungsferne Schichten zum Lernen zu bringen? Soll jeder Schüler vom Staat einen Laptop erhalten wie in Norwegen? Diese und viele weitere Thesen und Stellungnahmen bilden die Grundlage für eine hoffentlich spannende Auseinandersetzung mit dem Thema.
Dazu ergänzend wie immer die vielfältigen Zusatzmaterialien, die ein Glossar der wichtigsten Begriffe und Bereiche zum Thema digitales Lernen enthalten und weitere feedbacks und news auf den social media Kanälen.

Wir wollen an dieser Stelle nochmals auf die Möglichkeit hinweisen, ein Funkkolleg-Zertifkat zu erwerben. Dies besteht aus zwei Teilen: Einer online-Klausur die in der Zeit vom 16.-18. Februar durchgeführt werden kann und sich mit den ersten 12 Themen des Funkkollegs beschäftigt. Allen die diese online Klausur bestanden haben, steht dann der Weg zur Präsenzklausur am 8. Juni offen, die dezentral in mehreren hessischen Volkshochschulen durchgeführt wird. Alles zur Anmeldung und weitere Informationen auf der homepage des funkkollegs unter www.funkkolleg-medien.de unter der Rubrik Zertifikat.

Wir freuen uns auf Eure Reaktionen, Eure Moderatoren Christoph Köck und Steffen Wachter

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2 Antworten auf Eröffnung der Themenwoche 9: Digitale Lernvorteile

  1. Neugierig sagt:

    DIE KLUFT WIRD GRÖSSER

    – zwischen denen, die sich die Medien leisten können
    – zwischen denen, die Infos erhalten
    in Kindergarten,Schule,Beruf …
    und denen, die aus diesen Zusammenhängen herausfallen (Arbeitslose, Rentner, Geringverdiener)

    Danke für die übersichtliche Darstellung des Themas. Eines allerdings fehlt mir: dass mit dem Digitalen Lernen auch die Kluft zwischen denen, die ein ipad besitzen und nutzen können und denen, die sich diese Dinge nicht leisten können, immer grösser wird. Digitales Lernen ist auch eine Kostenfrage – die meisten Kurse und Fortbildungen sind nicht kostenfrei – im Gegenteil, je besser die Kurse, desto teurer ist es, an ihnen teilnehmen zu können. Und damit öffnet sich die Kluft zwischen „Informierten“ und „Nicht-Informierten“ noch weiter. Als Seniorin mit einem begrenzten Budget sehe ich das nicht nur als allgemeines Thema – sondern auch als persönlich Betroffene. Wieviele RentnerInnen können sich die Teilnahme an den neuen Medien, dem E-Learning … noch leisten? Die Weiterbildung in den Betrieben (soweit es diese tatsächlich gibt) fällt weg, die Informationen, die aus Kindergarten und Schule an die (jungen) Eltern gegeben werden, fehlen den Rentnern, Kinderlosen, Als selbst betroffene SeniorIn ist für mich eine der wenigen Infoquellen nur noch die Tageszeitung – also die Wissenskluft zwischen den Generationen wird so immer grösser!!!

    Wissen ist Macht – und gute Wissensvermittlung kostet gutes (viel) Geld!
    Im 19. Jahrhundert wurde endlich eine Volksbildung für ALLE Kinder – kostenlos und verpflichtend – eingeführt. Wir brauchen im 21. Jahrhundert eine allgemeine kostenfreie (ggfs. öffentlich organisierte) digitale Fortbildung – nicht nur für Kinder und Jugendliche, für ALLE!!!

  2. Eva sagt:

    @neugierig: Und welche Art von digitaler Weiterbildung stellst du dir vor? Mich interessiert alles rund um die Seniorenbildung.
    Ich teile, dass Bildung, auch das E-Learning Geld kostet. Zwar sind viele Informationen im Internet kostenfrei abrufbar, aber die Kosten für das Internet, die Hard- und Software benötigt man neben Kompetenzen, die u. a. durch Kurse, Fortbildungen und aktiven Tun, sollten auch einbezogenen werden.

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