Monthly Archives: Januar 2013


What Makes a MOOC Massive?

Veröffentlicht am von jrobes

Wann ist ein Offener Online-Kurs eigentlich “massive”? Gibt es hier eine bestimmte Zahl oder Grenze? Die Frage taucht natürlich immer wieder auf, auch im Rahmen des aktuellen MMC13, und deshalb hat Stephen Downes noch einmal einige Argumente zusammengetragen. Dabei verweist er vor allem auf den Unterschied zwischen einer Gruppe und einem Netzwerk. Netzwerke besitzen tendenziell keinen Mittelpunkt, sind offen und durchlässig, lassen Differenzen zu und tendieren dazu, “massive” zu sein. Netzwerke können “kippen”, wenn diese Prinzipien vernachlässigt werden. Stephen Downes:

“The big danger, to my mind, in a large online course is that through strong group-formation activities, it can become a small online course. This happens when a central clique or insider group is formed, or where you have inner circles and outer circles.”

“Massive” ist ein OOC, wenn er mehr als 150 aktive (!) Teilnehmer hat, weil dann bestimmte Mechanismen in Gang gesetzt werden: “… people begin to be selective about which blogs they’re reading, and different (and interacting) subcommunities can form.” Ein guter Ausgangspunkt für weitere Diskussionen, z.B. die Frage, ob es unternehmensinterne MOOCs geben kann …
Stephen Downes, Half an Hour, 19. Januar 2013

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Interview zur Medienbildung

Veröffentlicht am von Markus Pleimfeldner

KMK-Erklärung 2012

Vor einem Jahr  ist eine offizielle Erklärung der Kultusministerkonferenz zur Medienbildung erschienen, sie betont die Bedeutung der Medienbildung heute.  Hier sollen die Chancen der Lehr- und Lernprozesse heute hervorgehoben werden.

Im folgenden Ausschnitt aus dem Interview zur 9. Sendung spricht Prof. Andreas Breiter von der Universität Bremen mit Volker Bernius und Markus Pleimfeldner über die Realität und Möglichkeiten Medienbildung in der Schule zu verankern.

 



Standards der Medienbildung

Zum Thema Standards der Medienbildung stellt Prof. Breiter den Punkt „Kommunikation“ ausführlicher vor.

 

 

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Kann der Lehrer tutorieren?

Veröffentlicht am von gibirger

Im Sommersemester 2013 will das Goethe Institut ISRAEL Hybrides Lernen einführen. 80 % des Kurses finden als Präsenzunterricht statt und 20 % als  E-Learning in der Lernplattform.  Michael Kerres versteht unter E-Learning alle Formen von Lernen, bei denen elektronische oder digitale Medien für die Präsentation, die Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation und Distribution von Lernmaterialien zum Einsatz kommen. E-Learning wird eingesetzt, um den Lernenden unabhängig von Zeit und Ort Lernmaterialien und Lernmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.

Das Dilemma: Lehrer sind nicht von den Digitalen Lernvorteilen überzeugt , sollen aber zu 20% tutorieren. Hängt das mit der Angst vor der eigenen Medienkompetenz zusammen? Daniel Groß fragt dazu weiter auf  Twitter in  #fkmedien:

 “Wie lernen Lehrer didaktische Möglichk. zum Einsatz dig. Medien kennen?”  Probl. ist eher: Wie findet Institutionalisierung statt? “

Beantworten lassen sich die Fragen sowohl auf  persönlicher wie auf  institutionellen Ebene, wobei die letztere die einfachere ist. Seit Mai 2012 können die Lehrer zB dem  Thema Hybrides Lernen nicht mehr ausweichen. Damit die Lehrkraft ihren zukünftigen Aufgaben als Tutor gewachsen ist, werden Workshops, die Einführung eines Virtuellen Lehrerzimmers, indem der Lehrer Lerner ist,  Seminare zur technischen Handhabung des LMS und ein Lehrernetzwerk zum plattformgestützten Lehren und Lernen eingesetzt. Bei dieser strukturalen Medienbildung wird den  Artikulationsprozessen im Virtuellen Lehrerzimmer eine wichtige Bedeutung eingeräumt.

Wichtiger erscheint mir jedoch, dass um Medienkompetenz zu erlangen, bei den meisten Lehrkräften die Einsicht fehlt, selbst  zum selbstorganisierten Lerner zu werden. Liegt es an der Selbststrukturierung? Warum nehmen  Lehrkräfte zB die Herausforderung  Take the 10 Tool  Challenge  nicht wahr?

Ich kann hier in meinem Blog immer nur zum selbstorganisierten Lernen motivieren, imdem ich über mein Selbstlernen und die Experten, die ich im Netz antreffe, berichte.

Im  Hybriden Lernen  will ich zB skypen, aber anstatt zu skypen könnte ich eine neue Art von Videokonferenz Google Hangouts benutzen. In seinem Blogbeitrag Hangouts – Fluch oder Segen gibt Horst Sievers dazu praktische Hilfe. Ferner erklärt Martin Ebner  Warum Open Educational Resourses  im DaF- Unterricht wichtig sind.

Selbstbestimmte Teilhabe aller an der Informationsgesellschaft, wie es in den Handlungempfehlungen der  Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages erklärtes Ziel ist, sollte somit der Lehrer dahingehend verstehen, selbst aktiv zu werden. Denn nur so kann aus einer Lehrkraft ein Tutor werden.

Funkkolleg Wirklichkeit 2.0     Zusatzmaterial zum Thema  Podcast

schattenlernen 2.0 Jan.13

Enquete-Kommission


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Meine Lernerfahrungen mit cMOOCs

Veröffentlicht am von Sonja Ringleb
eLearningWelt
Der #mmc13 ist nun schon der vierte cMOOC, an dem ich – mal mehr, mal weniger aktiv – teilgenommen habe bzw. immer noch teilnehme. In diesem Beitrag berichte ich über meine Lernerfahrungen. Kurzer Einblick in den opco11 Mein erster, jedoch … Continue reading
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Eröffnung der Themenwoche 9: Digitale Lernvorteile

Veröffentlicht am von swachter

Heute eröffnen wir nach einer langen „Jahreswechselpause“ das dritte Thema des zweiten Themenblocks, welches sich mit dem Thema des digitalen Lernen insbesondere mit digitalen Lernplattformen und i-pads beschäftigt.
Fördert das web 2.0 wirklich die Eigeninitiative, die Selbstverantwortung und die Kreativität von Mitarbeitern in Systemen oder werden dort nur während der Arbeitszeit das neue outfit und Beziehungsgeschichten ausgetauscht? Führt gamebasiertes Lernen wirklich dazu männliche Jugendliche und bildungsferne Schichten zum Lernen zu bringen? Soll jeder Schüler vom Staat einen Laptop erhalten wie in Norwegen? Diese und viele weitere Thesen und Stellungnahmen bilden die Grundlage für eine hoffentlich spannende Auseinandersetzung mit dem Thema.
Dazu ergänzend wie immer die vielfältigen Zusatzmaterialien, die ein Glossar der wichtigsten Begriffe und Bereiche zum Thema digitales Lernen enthalten und weitere feedbacks und news auf den social media Kanälen.

Wir wollen an dieser Stelle nochmals auf die Möglichkeit hinweisen, ein Funkkolleg-Zertifkat zu erwerben. Dies besteht aus zwei Teilen: Einer online-Klausur die in der Zeit vom 16.-18. Februar durchgeführt werden kann und sich mit den ersten 12 Themen des Funkkollegs beschäftigt. Allen die diese online Klausur bestanden haben, steht dann der Weg zur Präsenzklausur am 8. Juni offen, die dezentral in mehreren hessischen Volkshochschulen durchgeführt wird. Alles zur Anmeldung und weitere Informationen auf der homepage des funkkollegs unter www.funkkolleg-medien.de unter der Rubrik Zertifikat.

Wir freuen uns auf Eure Reaktionen, Eure Moderatoren Christoph Köck und Steffen Wachter

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Woche 1: Wann ist ein MOOC ein MOOC? Eine Bestandsaufnahme

Veröffentlicht am von jrobes

Der MOOC-Maker Course, oder kurz: #MMC13, hat heute begonnen, und die Gastgeber (Dörte Giebel, Monika E. König und Heinz Wittenbrink), Impulsgeber und Teilnehmer präsentieren schon am ersten Tag so viele Inhalte, Kommentare, Threads und Links, dass man sich fragt, wie das denn noch sechs Wochen gut gehen soll. Kurz noch einmal zur Erinnerung, wen dieser MOOC ansprechen will, nämlich alle:

“- die überlegen, diese offene Lehr-Lernform zukünftig anzubieten,
- die eigene MOOC-Erfahrungen miteinander auswerten wollen,
- die sich für Trends im Bereich Open Education interessieren.”

144 Personen stehen bereits auf der Teilnehmerliste. Ich gehöre dazu. Und hier eine erste, kurze Auswahl möglicher Startpunkte:
- Jasmin Hamadeh: “(Don’t) MOOC!”
- Hannes Klöpper: “How to MOOC - was ist ein MOOC?”
- Claudia Bremer: “Beitrag zum MOOC Maker MOOC #MMC13″
- Gudrun Reimerth: “#MMC13 Eindeutig auf der positiven Seite”
- M.L. Höfer: “#MMC13: “MOOCs im Intranet” sind der Grund, warum ich teilnehme”
- “HOW TO MOOC”-Community auf Google+

MMC13, 16. Januar 2013

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MOOC Shadow

Veröffentlicht am von gibirger

2013 Mooc ShadowEin  MOOC Shadow hat mich erreicht, denn Dörte, Heinz & Monika tragen ab heute den MOOC-Maker Course 2013 aus, dh fünf Wochen  Lektüretipps und Impulsbeiträge, Live-Events und Aufgaben. Eines sei daher gewiss: Es wird den meisten der TeilnehmerInnen zeitlich nicht möglich sein, alles zu lesen, (anzusehen/-hören) und zu ver-/bearbeiten.

Deshalb habe ich mich entschieden, den MOOC Shadow zu geniessen.

MOOC Shadow ist ein Phänomen, das selbstmotivierte Lerner erreicht, wenn sie durch ihre Informationskanäle wie RSS, Twitter, Google etc. auf einen neuen MOOC aufmerksam gemacht werden. Den Begriff habe ich nirgendwo gelesen. Ich kreiere ihn für mich selbst. Schließlich erfahre ich diese Erscheinung nicht zum ersten Mal.

Also, jedesmal wenn ein MOOC läuft, informieren mich meine Kanäle, wer ihn organisiert, wer daran teilnimmt und was in dem MOOC so läuft. Somit brauche ich mich nicht  zu verpflichten, selbst mitzumachen. Aus meinem Twitterfluss kann ich die erfrischen Tropfen aufgreifen, die zB bei dem oben genannten Kurs mit #mmc13 gekennzeichnet sind, und sie lesen.

In den angelsächischen MOOCs wird es lurken genannt, was aber nicht stimmt. Ein Lurker ist ein eingeschriebener Teilnehmer, der sich nicht aktiv beteiligt, aber die meisten Beiträge liest. Einige Lurker brauchen zum Lesen unwahrscheinlich lange. Meine Beiträge zum PLENK10  werden immer noch gelesen, obwohl der Kurs vor zwei Jahren lief.

Dagegen wird im MOOC Shadow eines MOOCs sporadisch aktiv gearbeitet , wovon weder die Organisatoren noch die anderen Teilnehmer wissen. Ich habe mir im MMC13 -Shadow Mal Martin Lindners Kommentar durchgelesen:

das mit der zielsetzung ist ein wichtiges problem: wie vereinbart man mit sich selbst ein realistisches ziel, das eine/n auf kurs hält?

und werde das von ihm empfohlene 43Things.com ausprobieren.

Den MMC13 MOOC Shadow werde ich somit aktiv geniessen, mit dem Teilnehmen im #fkmedien hab’ ich eh genug zu tun.

siehe auch What Makes a MOOC Massive?

Funk-Kolleg Wirklichkeit 2.0


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MOOC ist nicht gleich MOOC

Veröffentlicht am von Sonja Ringleb
eLearningWelt
Morgen startet der Meta-MOOC #mmc13: ein MOOC über MOOCs. Zeit, den neuen Lerntrend MOOC einmal genauer unter die Lupe zu nehmen: Was ist eigentlich ein MOOC? Und was zeichnet dieses Lernszenario aus? Die Impulsbeiträge für die erste Woche, auf die … Continue reading
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#mmc13 – meine Ziele – mein Zeitbudget – meine Zukunftsplanung

Veröffentlicht am von mons7

DekoEllen hat es getan. Marc hat es getan. Horst und Heinz haben es getan. Und Jutta auch. Sie haben sich alle mit ihren Zielen, ihrer Teilnahme am #mmc13 auseinandergesetzt. Und dies jeweils auf so unterschiedliche Art und Weise, dass es eigentlich eine Schande ist, sie so schnöde und unkommentiert aneinanderzureihen.

Grund ist, mich dahin zu bringen, es auch zu tun.

Der Blick in die Glaskugel

Jedoch sobald ich aufgefordert bin, wie hier vom letzten #mmc13 Blog-Post, meine Ziele für die Zukunft offen zu legen, möglichst noch mit dem angemessenen Zeitbudget zu verknüpfen, fühle ich mich, als solle ich den Blick in die Glaskugel werfen. Meine grundlegende und immer wieder gemachte Erfahrung, dass ich eben nicht alles in der Hand habe, dass öfter als manchmal alles doch anders kommt als geplant und gedacht halten mich – viel zu oft – gleich ganz vom Planen ab.

So denke, fühle und fürchte ich auch heute. Der #mmc13 bringt mich dazu, diese Einstellung einmal mehr und wieder zu hinterfragen. Zu überprüfen. Dies und das anders zu machen. Ich wage heute also meine Ziele offen zu legen, mein (eingeplantes) Zeitbudget dafür, einen Blick in die ganz nahe Zukunft.

(Und um damit eine Dokumentation zu schaffen, die ich zu späterem Zeitpunkt wieder heranziehen kann, um die Richtigkeit meines Vorurteils im Nachhinein zu belegen. ;) )

Meine Ziele im Rahmen des #mmc13.

Zunächst einmal will ich eine gute Mitveranstalterin sein. Ganz unabhängig von meiner Rolle als auch Lernende. Und das heisst ohnehin

  • Bei ALLEN Live-Events dabei sein.
  • Den Eröffnungspost für Woche 2 fabrizieren, und auch den für Woche 4.
  • Ab und an die Teilnehmerliste zu aktualisieren und auch sonst wenn (organisatorische) Fragen aufpoppen möglichst zeitnah Frage und Antwort stehen können.

Mein Zeitbudget für den #mmc13

Mein Zeitbudget für den #mmc13 ist damit – durch die mir selbst auferlegte Pflicht – schon (fast) ausgeschöpft. (Ich habe dafür 15 Stunden neben meiner sonstigen Arbeitsverpflichtung von 40 Stunden eingerechnet. Und ich halte das für realistisch.) 2 Stunden habe ich aber noch in petto. Die ich hier auf der Lernspielwiese als #mmc13 Lernerin – und eben nicht als (Mit-)Organisatorin verbringen möchte. Was ich damit vorhabe?

Meine kurzfristige Zukunft als #mmc13 Lernerin

Ich werde die 2 Stunden nach dem Lern-Lust-Prinzip verbringen. Ich werde einfach wild darauf eingehen, was mich spontan an euren Beiträgen anspricht, irritiert, nachdenklich macht.

Ich werde die zwei Stunden total unvernünftig sein. Und denke, das könnte ganz schön lehrreich sein. ;)

Eure m


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10 Fragen zu: Massive Open Online Courses – MOOC

Veröffentlicht am von jrobes

Es ist schon spannend zu beobachten, wie ein Begriff, der vor wenigen Jahren von einigen Netz-Enthusiasten und Edupunks in die Runde geworfen wurde, heute mit großer Selbstverständlichkeit von einem ehemaligen BITKOM-Präsidenten vorgestellt wird. Hintergrund dieses Interviews ist die Initiative OpenCourseWorld, auf die ich ja vor Weihnachten bereits kurz hingewiesen habe. August-Wilhelm Scheer findet klare Worte: “Das Konzept der MOOCs wird unsere Bildungslandschaft massiv verändern.” Und: “Ich glaube, dass die Hochschulen in Deutschland sich alle dem Thema öffnen müssen und auch werden.

Aber vor allem geht es im Moment darum, ein Zeichen zu setzen und sich auf dem “MOOC-Markt” zu positionieren. Dafür ist man bereit zu investieren, denn die Geschäftsgrundlage eines kostenfreien Kursangebots ist noch offen. August-Wilhelm Scheer erwähnt Zertifikate (die heute schon etwas kosten sollen) und Zusatzleistungen, wie individuelle Coachings oder weiterführende Literatur.
IMC AG, Interview mit August-Wilhelm Scheer, 10. Januar 2013

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