Eröffnung der Themenwoche 14: Digitale Boheme – Netzkultur als Lebensstil

Veröffentlicht am von pelzer

In der vierzehnten Sendung begegnet uns die Gretchenfrage:

„Nun sag, liebe Hörerin, lieber Hörer, – wie halten Sie es mit der Netzkultur als Lebensstil?“

Dazu eine kleine Videoeinladung für Sie:

Für Ungeduldige der direkte Link zum Mitmachen: www.kirchenpad.de/p/funkkolleg

Der schon häufiger im hr2-Funkkolleg zitierte Forscher Marc Prensky  legt einen Verdacht nahe: Er spricht von den digital Natives (die selbstverständlich mit der Netzkultur aufwachsen) und den digital Immigrants (die sich erst mit der digitalen Medientechnik vertraut machen müssen). Wir haben also zwei Lebens- und Arbeitswelten in Deutschland? Die digitale Boheme und … das digitale Proletariat – wenn man Lobos Thesen aus der Sendung folgt?

Die Bitkom Studie „Webciety“ zeigte 2009, dass jeder zweite Deutsche einen deutlichen Einfluss des Internets auf die Lebensführung spürt. Die DIVSI Studie 2012 ergänzt Prenskys zwei Lager noch um ein drittes: Die digitalen Outsider, die sich bewusst gegen die technische Überformung der Arbeits- und Lebenswelt wehren.

Wo stehen Sie?

In der aktuellen Sendung und den Zusatzmaterialien finden Sie viele Hinweise auf Literatur zum Thema. Aber bedeutet der digitale Lebensstil auch gleichzeitig mehr Selbstbestimmung, Freiheit und beruflichen Erfolg, wie man so oft vernimmt?

In der Sendung wird es deutlich angesprochen: Nein, deshalb sprach Mercedes Bunz bereits 2006 von dem „urbanen Pennertum“ – junge, fähige und kreative Leute, die souverän die digitalen Medien nutzen – und dennoch am sprichwörtlichen Hungertuch leiden. Auch in den Arbeitsämtern wird immer häufiger der souveräne Umgang mit den digitalen Kommunikationstechnologien – fast schon mantraartig – beschworen als sogenannte „Schlüssekqualifikation“.

Doch wo liegen die Chancen und Gefahren der Netzkultur als Lebensstil?

Schildern Sie Ihren Eindruck und Ihre Erfahrungen, und lernen Sie die Meinung der anderen Hörerinnen und Hörer kennen: Ein Klick genügt:
www.kirchenpad.de/p/funkkolleg
Machen Sie mit bei unserem kleinen Wikipedia Experiment!

Und /oder nutzen Sie weiterhin Ihren Blog, Twitteraccount etc. mit dem Hashtag #fkmedien

Ihr Moderatorenteam,
Jennifer Kreß, Jürgen Pelzer und Franz Josef Röll.

 

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2 Antworten auf Eröffnung der Themenwoche 14: Digitale Boheme – Netzkultur als Lebensstil

  1. Neugierig sagt:

    Oh Mann, was für ein Quantensprung… Statt einer in das nächste Thema wie bisher – Call for papers – wie bitte? was heisst das? wo bin ich gelandet?
    Nun, inzwischen bin ich beim „Kirchenfunk“ gelandet – was soll der eigentlich dort? Dann bei einer Abhandlung über MOOCs – wenn ich doch nur noch wüsste, welchen link ich da gedrückt habe und was für ein Thema dieser Dozent behandelt hat – sorry – wofür, wieso und wem? Bitte, bitte ein paar mehr Vorinformationen, wozu das Ganze und was zu erwarten und nicht erwarten, dass frau natürlich versteht, dass mann Beiträge sucht – oder doch nicht? Verwirrung hoch drei.

    Und dann noch das: ich kann die Worte nicht lesen – und das Gehörte? welchem Universum entstammen diese Geräusche?

  2. pelzer sagt:

    Liebe Kommentatorin mit den Nicknamen „Neugierig“,

    danke für Ihren Kommentar und die Hinweise, wir sind als Team der begleitenden Webseite immer dankbar für Hinweise und sind bemüht, das Angebot für Sie möglichst gut zu präsentieren.
    Ich lese aus Ihrem Kommentar einige Fragen und Wünsche heraus, andere bleiben mir verborgen, bzw. lassen sich nur erahnen. Sie möchen gerne eine bessere Erklärung, wenn Fachbegriffe wie Call for papers genutzt werden. Insgesamt wäre auch eine klarer Struktur hilfreich. Wir haben im Team überlegt und als eine Konsequenz finen Sie ab sofort auf der Webseite zu Beginn die Artikel immer kurz ankommentiert. Wenn Sie den Artikel dann in voller Länge möchten, können Sie auf weiterlesen klicken. Das hat zur Folge, dass auf der Startseite nun eine bessere Übersichtlichkeit der einzelnen Beiträge gegeben ist, als wenn immer jeder Beitrag in voller Länge zu lesen ist. Danke für den Hinweis. Auch das mit den Fachbegriffen können wir beherzigen.
    Auf die anderen Fragen zu antworten fällt mir etwas schwer, wenn Sie „mit dieser Dozent“ mich, Jürgen Pelzer meinen, der in dem EInladungsvideo zu sehen ist: Es geht in der 14.ten Themenwoche um die Netzkultur als Lebensstil. Wenn Sie möchten können Sie Ihre Erfahrungen, Beobachtungen in einem sog. Etherpad eintippen. Das ist eine Art kleine Wikipedia, bei der alle mitschreiben können. Wofür, wieso und wem? – Nun, die Idee ist, dass wir uns als Hörerinnen und Hörer so ganz einfach austauschen können und mal voneinander lernen können. Es ist für alle offen! Probieren Sie es doch einfach mal aus: http://www.kirchenpad.de/p/funkkolleg – „Kirchenfunk“ hat damit nichts zu tun, auch keine Kirchen – die Adresse ist vollkommen beliebig gewählt, es hat nichts mit irgendeiner Institution zu tun.
    Bzgl. der nicht zu lesenden Worte bräuchte ich noch etwas Informationen, wo diese stehen, was das Lesen verhindert? Auch die letzte Frage verstehe ich leider nicht ganz. Der Ton bei dem Einladungsvideo hat leider hier und da ein paar blecherne Hintergrundgeräusche, bei allen Tests war die Sprache aber gut verständlich.
    Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben, Sie können mir auch gerne noch bilateral mailen: Jürgen Pelzer j.pelzer@em.uni-frankfurt.de – Dann können wir noch offene Fragen Ihrerseits klären,
    viele Grüße und ich hoffe Sie dennoch Freude an der Teilnahme und wie geschrieben ist die Startseite nun strukturierter geworden,

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