Eröffnung der Themenwoche 20

Veröffentlicht am von Moderation Onlinekurs

Das Netz macht erfinderisch! – Digitale Geschäftsmodelle

In diesem digitalen Kosmos träumen unzählige Menschen von der bahnbrechenden Idee, die sie in der unendlichen Weite zu einem strahlenden Stern werden lässt, der alles andere in den Schatten stellt.

Mischa Erhardt hat in seiner Funkkollegfolge (20) „Das Netz macht erfinderisch“ das Internet als Raum für neue Geschäfts- und Kooperationsideen untersucht.

Gerade in dieser Ambivalenz „Geschäft – Kooperation“ könnte ein Ansatz für weiterführende Diskussionen liegen: Das Internet bietet sich natürlich an als ein Medium des Tauschens und Teilens – Mischa Ehrhardt führt in diesem Zusammenhang Beispiele wie das Parkplatz-Sharing, die Internettauschbörse für Lebensmittel oder Musiktauschplattformen à la Napster an. In diesem Zusammenhang lassen sich folgende Fragen stellen:

  • Wo hört der Bereich des gemeinnützigen Tauschens und Teilens auf, wo fängt der kommerzielle Bereich gewinnorientierter Anbieter an?
  • Lässt sich das voneinander trennen, oder treten nicht auch kommerzielle Internetangebote automatisch in Konkurrenz mit kommerziellen Anbietern?

Darüberhinaus wirft die Kommerzialisierung von Internetangeboten weitere Fragen auf:

  • Wie sehen funktionsfähige Bezahlsysteme aus?
  • Und ein Thema, das mich speziell interessiert, ist die Frage, ob und wie, Zeitungen in Zukunft überlebensfähige Bezahlmodelle entwickeln werden?

In der Sendung und in den Zusatzmaterialien finden Sie weitere Anregungen zur Beschäftigung mit der Thematik.

Viele Spaß beim Diskutieren wünscht Alf Mentzer, hr2-kultur

 

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Eine Antwort auf Eröffnung der Themenwoche 20

  1. Dass das Internet von einigen Großen dominiert wird, stimmt einfach nicht. Jeder hat die Chance groß zu werden, doch muss man eine gute Idee haben, die man zum richtigen Zeitpunkt den Menschen vorstellt. Dann ist alles möglich.

    Und Zeitungen werden online sicherlich nicht lange überleben, wenn sie gezahlt werden müssen. Menschen sehen es nicht ein für Informationen zu zahlen, die es anderswo kostenlos gibt. Wenn, dann müssten wirklich alle Geld verlangen, damit den Interessierten keine kostenlose Option vorliegt.

    LG

    Boris

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