Archiv des Autors: jrobes


Kompetenz-Bedenken und akademische Medienkompetenz

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Genau genommen geht es um “Akademische Medienkompetenz im Schnittfeld von Lehren, Lernen, Forschen und Verwalten”. So der Titel des Artikels, auf den Gabi Reinmann hier verweist und der in Kürze als Buchbeitrag erscheinen wird. In kurzen Zügen arbeiten sich die Autoren von der Kompetenz zur Medienkompetenz und schließlich zur akademischen Medienkompetenz vor. Im ersten Teil wird beschrieben, was akademische Medienkompetenz für Lehrende wie Studierende auf den verschiedenen Spielfeldern bedeutet. Und im zweiten Teil geht es um die Förderung der akademischen Medienkompetenz - auf individueller, organisationaler und kultureller Ebene.

In der erwähnten Abfolge ist die “akademische Medienkompetenz” natürlich nur eine Spielart, die leicht durch eine andere Perspektive ersetzt werden kann. Ohne dass sich an den generellen Aussagen viel ändern muss. Denn wer heute in der Bildung bzw. in einer Bildungsinstitution tätig ist, hat es in der Regel auch mit Formen der Forschung (dem Recherchieren, dem Konzeptionieren usw.), der Lehre und des Lernens sowie des Verwaltens (dann in der jeweiligen Institution oder im Rahmen der persönlichen Selbstorganisation) zu tun. Ansonsten lohnt schon das Literaturverzeichnis einen Blick.
Gabi Reinmann, Silvia Hartung und Alexander Florian, via Gabi Reinmann, Lehren - Lernen - Didaktik, 4. Juli 2013

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Von der Un-Konferenz zur Un-Uni

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25.000 Euro hat das Projekt “ununi.TV” via Crowdfunding in den letzten Tagen eingesammelt, was in Deutschland fast eine Sensation und damit schon eine Nachricht wert ist. Gudrun Porath nimmt es jedenfalls zum Anlass, das Projekt kurz vorzustellen: als Bildungsplattform für Selbständige. Aus drei Ebenen, so die Autorin, besteht ununi.TV, dass seine Heimat auf der Community-Plattform von Google Plus gefunden hat: 1) Kennenlernen und Experten finden, 2) Kollaboration einüben, 3) Online-Kurse buchen.

Und wie können Unternehmen von ununi.TV profitieren? “Erstens ist das Projekt ein Modell dafür, wie man eine Learning Community gezielt aufbauen kann. Zweitens zeigt es, wie sich Social Learning durch Videodokumentationen institutionalisieren lässt und drittens werden  hier mit vergleichsweise einfachen Mitteln bedarfsgerechte Lerninhalte produziert, die ankommen.”
Gudrun Porath, Haufe Online, 3. Juli 2013

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The Hunt for the Google Reader Replacement

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So langsam wird die Zeit knapp: Am 1. Juli schließt ja Googles RSS Reader seine Pforten, und da ist es gut zu lesen, dass die unermüdliche Audrey Watters im gleichen Boot sitzt. Sie hat sich hier der Sache angenommen, unterscheidet zwischen “RSS management”, RSS consumption” und “RSS archive”, setzt Kriterien und teilt ihre Erfahrungen mit möglichen Alternativen mit, bevor sie eine Entscheidung preisgibt. Nützlich.
Audrey Watters, Blog, 13. Juni 2013

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Disruptive technologies: Advances that will transform life, business, and the global economy

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“Disruptive” ist das Wort, das diesen Technologiereport beherrscht. Die Experten des McKinsey Global Institutes haben 12 Technologien identifiziert, die man im Blick haben sollte. Ihre Prognosen enden 2025. Einige der aufgeführten Technologien - “Mobile Internet”, “Internet of Things” - kreuzen sich mit dem, was der Horizon Report für die Bildung prognostiziert. Hinzu kommt, dass sich Informationstechnologien als “Grundlagentechnologien”, direkt oder indirekt, in anderen Technologien wiederfinden. Nur am Rande: Audrey Watters hat sich gerade ausführlich mit dem Stichwort “disruptive technologies” in Bildung und Weiterbildung beschäftigt (”The Myth and the Millennialism of “Disruptive Innovation”)!

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How Online Learners Can Quit LOL Cats

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Der Artikel verweist auf eine aktuelle Studie. Dort heißt es: In einer Zeitspanne von 15 Minuten schafften es Teenager, gerade einmal 65 Prozent der Zeit auf das Lernen zu konzentrieren. Nach durchschnittlich zwei Minuten begannen die ersten Ablenkungen: Facebook, Chats und SMS. Und das unter Beobachtung. Was also ist zu tun? In Lernumgebungen, so Anya Kamenetz, gibt es drei grundsätzliche Strategien: a) Kontrolle durch Autorität, b) Kontrolle durch Technologien und, zuletzt, c) Selbstkontrolle.
Anya Kamentz, WiredAcademic, 14. Mai 2013

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Wissen im Netz

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Eine kurze Vorstellung von drei Webressourcen: Horizon Report, Stiftung Warentest und die Bundeszentrale für Politische Bildung. Bei der Bundeszentrale verweise ich auf das aktuelle Wikipedia-Dossier. Und bei der Stiftung Warentest kann ich gleich auch auf eine aktuelle Umfrage hinweisen, die den Weg aus Berlin in meinen Postkorb gefunden hat: Danach achten Personaler, wenn sie eine Weiterbildung für ihre Mitarbeiter auswählen, vor allem auf Rückmeldungen der Mitarbeiter, auf persönliche Empfehlungen und die fachlichen Qualifikation des Trainers, aber am wenigsten auf seine pädagogische Qualifikation (”Umfrage Weiterbildung: Fachwissen wichtiger als Didaktik”).
Jochen Robes, Wirtschaft & Beruf, Zeitschrift für berufliche Bildung, 02/2013

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Jimmy Wales: Boring university lectures ‘are doomed’

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Jimmy Wales ist auch noch da. Hier spricht der Wikipedia-Gründer über das Ende der traditionellen Vorlesung, über Homeschooling und dann über anstehende Pläne im “Kerngeschäft” von Wikipedia: “… to support languages in Africa where there have never been encyclopaedias in the first place”. Und: “… to make it easier for a wider variety of people to write and edit articles, with an editing tool that is more user-friendly”. Das ist überfällig.
Sean Coughlan, BBC News, 1. Mai 2013

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Dossier: Wikipedia

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Geht Wikipedia eigentlich noch als Beispiel für die Social Media-Prinzipien durch? Oder erdrücken inzwischen die administrativen Strukturen und Prozesse das, was einmal als  Paradebeispiel für “user-generated content” und die “wisdom of crowds” galt? Antworten auf diese Fragen finden sich z.B. in der Sektion “Machtstrukturen” dieses Dossiers der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Aber was heißt hier “Dossier”? Das Ganze ist ein umfangreiches eBook, dem nur einige Erfahrungsberichte erfolgreicher und gescheiterter Autoren fehlen.
Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, April 2013

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Ein MOOC für die Volkshochschulen

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Ein interessanter Beitrag, weil er nicht nur das aktuelle Stichwort “MOOCs” auf ein neues Spielfeld trägt, sondern zugleich einen Einblick in die hiesige Landschaft der Volkshochschulen bietet. Eine bekannte Marke, dezentrale Strukturen und die “übergreifende” Frage, wie man mit den neuen Netztechnologien umgeht. Um diese Fragen zu diskutieren, also ein MOOC. An dem vielleicht sogar VHS-Lerner teilnehmen dürfen.

“Ein VHS-Massive-Open-Online-Course ist ein Instrument für eine Zusammenführung aller am Thema Online-Learning interessierten VHS-Kollegen (einschl. Kursleitungen) und interessierter Freunde. Gleichzeitig ist der MOOC eine Möglichkeit gemeinsamer Qualifizierung.”
Joachim Sucker, allesauszucker, 25. Februar 2013

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Bessere MOOCs für bessere Lehre

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Jörn Loviscach, Professor für Ingenieurmathematik und technische Informatik an der FH Bielefeld, hat diesen Vortrag kürzlich an der ETH Zürich gehalten und dankenswerter gleich auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht. Es ist sehr informativ, eine Art “Insider-Bericht”, den Jörn Loviscach gehört ja selbst zum Lehrkörper von Udacity, einem der prominenten MOOC-Anbieter. Andererseits hindert ihn dies nicht, kritisch auf die Dinge hinzuweisen, die derzeit noch im Argen liegen: “Aber ich würde ganz schwer drauf drängen, dass wir die Didaktik neu denken, dass wir die Inhalte neu denken, und nicht einfach bestehende Kurse nehmen und in dieses neue Format propfen, quasi Vorlesungen abfilmen und dann noch ein paar Quizzes einstreuen …” Man darf vermuten, dass dies auch für die Didaktik seines eigenen Udacity-Kurses gilt …
Jörn Loviscach, YouTube, 5. Februar 2013

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