Archiv des Autors: Moderation Onlinekurs


Evaluation hr2-Funkkolleg Gesamtangebot

Veröffentlicht am von Moderation Onlinekurs

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem nun das hr2-Funkkolleg „Wirklichkeit 2.0“ beendet ist, die Klausuren ausgewertet und die Zertifikate versendet wurden, möchten wir Sie abschließend noch einmal bitten, uns ein Feedback zum Gesamtangebot zu geben.

Wir wollen unser Angebot verbessern! Rückmeldungen – gerade von den Nutzern und Teilnehmern – können außerdem helfen, dass das Angebot des hr auch künftig zur Verfügung stehen wird trotz immer knapper werdenden Mittel.

Für Ihre Mithilfe sind wir Ihnen deshalb sehr dankbar!

Über die folgende Webadresse kommen Sie zum Fragebogen, der in gut 15 Minuten ausgefüllt ist:

https://evaluation.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/evasys/index.php?mca=online/index/index&user_tan=medien13

Als kleinen Anreiz verlosen wir unter allen TeilnehmerInnen der Befragung Medienpakete. Am Ende der Befragung können Sie ihre E-Mailadresse hinterlegen und nehmen dann an unserer „kleinen“ Verlosung teil. Der Rechtsweg ist natürlich wie immer ausgeschlossen.

Die „Gewinner“ erhalten nach Abschluss der Befragung (Mitte August) eine E-Mail, in der Sie gebeten werden die Versanddaten mitzuteilen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich für die Befragung kurz Zeit nehmen könnten, vielen Dank dafür im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

das Team des hr2-Funkkollegs

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Klausur vorbei – Alle haben bestanden!

Veröffentlicht am von Moderation Onlinekurs

umfrage01Herzlichen Glückwunsch schon jetzt an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Klausur zum Funkkolleg Medien! Alle haben bestanden! Jetzt kommen noch zwei Nachzügler zur Nachklausur und dann werden die Ergebnisse am 24.06. hier online eingestellt.

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Abschluss der Themenwoche 23 „Digitale Demokratie“

Veröffentlicht am von Moderation Onlinekurs

In dieser Woche, in der es um die fortschreitende Digitalisierung der Bürger-Staat-Beziehungen ging, standen in den Medien die Ergebnisse des Piratenparteitags vom vergangenen Wochenende im Vordergrund. Letztendlich ging es auf dem Parteitag auch um die Frage, ob Elemente der direkten oder der repräsentativen Demokratie in Zukunft den Politikstil der Piraten dominieren sollten. Die Grundidee von „liquid feedback“, jener Piraten-Software, die die eigene Stimme ständig im Fluss halten und Entscheidungen von Fall zu Fall ermöglichen soll, ist ja, mit Hilfe eines flexiblen Verfahrens über das Netz zu innerparteilichen Konsensentscheidungen zu gelangen.

Dieser Ansatz trägt auch der Erfahrung Rechnung, dass Ad-hoc-Entscheidungen immer häufiger notwendig und eingefordert werden. Eine solche digital beschleunigte, komplexe Demokratie setzt die handelnden Akteure aber unter permanenten Entscheidungsstress.

Die Tatsache, dass die Piratenpartei als Symbol ihrer „Anderspolitik“ sich dann doch nicht für die „Ständige Mitgliederversammlung“ (SMV) via Internet entscheiden konnte, scheint nicht zuletzt Ausdruck der Besorgnis zu sein, man könne dem „Entscheidungsstress als Regelfall“ auf Dauer nicht gewachsen sein. Zaudern heißt deshalb hier auch: Entschleunigen. Dies entspricht dem Selbstverständnis einer repräsentativen parlamentarischen Demokratie, die ja tendenziell entschleunigt getaktet ist: Parlamente sollen durch sorgfältige Beratung nach drei Lesungen zu einem Ergebnis kommen.

Vielleicht kann deshalb der Verzicht der Piratenpartei auf einen „permanenten Online-Parteitag“ auch als Versuch verstanden werden, die Qualität von politischen Entscheidungen durch eine Entschleunigung der innerparteilichen Entscheidungsverfahren zu stärken.

In einem bissigen Kommentar auf „Spiegel Online“ hat jetzt der Berliner Blogger und  Kommunikationsberater Sascha Lobo in seiner Kolumne „S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine“ den Piraten vorgeworfen sich durch eine „Verflusskieselung“ ihrer Politik dem Stil der Altparteien anzunähern und dadurch ihre Wahlchancen zu minimieren.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/sascha-lobo-gibt-der-piratenpartei-doch-noch-eine-chance-a-899660.html

Lobo kommt zu dem Schluss: „Die Chance der Piraten liegt nicht darin, eine klassische Partei im Internet zu werden, sondern im Versprechen einer partizipativen Anderspolitik“.

Die Chancen einer solchen „partizipativen Anderspolitik“ via Internet waren das Thema des „ Funkkollegs Wirklichkeit 2. 0“ in der 23. Woche mit dem Themenschwerpunkt „Digitale Demokratie“.

Viele Grüße Peter Kemper, hr2-kultur

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Update zur 23. Folge „Digitale Demokratie – Politische Willensbildung im Netz“

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Auf ihrem Bundesparteitag vom vergangenen Wochenende wollten die Piraten ernst machen mit der digitalen Demokratie – zumindest in den eigenen Reihen. Doch der Versuch, eine ständige Online-Mitgliederversammlung scheiterte:

http://carta.info/57784/warum-die-piratenpartei-eine-standige-mitgliederversammlung-braucht/

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Eröffnung der Themenwoche 23 – Digitale Demokratie / Politische Willensbildung im Netz

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„Das Internet ist ein Paradies für Verbraucher und eine Hölle für Bürger“

Evgeny Morozov, 2011

Trifft diese Diagnose des 1984 in Weißrussland geborenen, an der Universität Stanford, Kalifornien lehrenden Publizisten Evgeny Morozov auch heute noch zu? Oder ist bereits zu erkennen, dass die Politik, die Zivilgesellschaft und jeder Bürger die Möglichkeiten des Internets für die Förderung der Demokratie und bürgergesellschaftlicher Verantwortung ausschöpfen? Wie wirken sich die Kommunikationspotentiale des Netzes auf unser repräsentatives System aus? Wird mehr direkte Demokratie möglich? Kann das Internet bestehende Beschränkungen im politischen Meinungs- und Willensbildungsprozess aufheben oder ihnen zumindest entgegenwirken? Oder steht das Netz mehr und mehr für einen „elektronischen Populismus“, der auf Informationsdominanz und einseitigen Informationen beruht? (mehr …)

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Abschluss Themenwoche 22 – Netzpolitik und Netzneutralität

Veröffentlicht am von Moderation Onlinekurs

Netzneutralität ist nicht nur Thema unseres Funkkollegs auf hr2-kultur in dieser Woche, sondern es ist auch zentrales Thema der größten deutschen Internetkonferenz „re:publica“, die am Montag in Berlin eröffnete. Marcus Beckedahl, den Sie im hr2-Funkkolleg zum Thema hören können, eröffnete die Konferenz mit der Forderung an die Politik, das „Prinzip eines offenen und neutralen Internets“ gesetzlich festzuschreiben. Hier geht’s zu seiner Eröffnungsrede:

http://www.re-publica.de/news/republica-2013-eroeffnet

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Eröffnung der Themenwoche 22 – Netzneutralität

Veröffentlicht am von Moderation Onlinekurs

Die Ankündigung vor zwei Wochen hat für einen Aufschrei gesorgt:  Die Deutsche Telekom will bei künftig abgeschlossenen Verträgen die Surf-Geschwindigkeit ab einem bestimmten Datenlimit drosseln. Nachrichten, Filme oder Musik aus dem Internet runterzuladen, ist dann für die Neueinsteiger ab einem bestimmten Datenlimit nicht mehr in der gewohnten Geschwindigkeit möglich – es sei denn, sie bezahlen dafür extra. Bis das Vorhaben umgesetzt sein kann, dauert es eine Weile. Die Reaktionen im Netz kamen jedoch spontan. Von einem „Frontalangriff auf die Netzneutralität“ war da die Rede, von einer Bedrohung der „Freiheit des Internets“, gar vom „Ende des Internets wie wir es kennen“. (mehr …)

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Die Zukunft des Journalismus

Veröffentlicht am von Moderation Onlinekurs

Wie schon angemerkt, interessiert mich bei der Diskussion um Geschäftsmodelle im Internet besonders die Frage nach der Zukunft des Journalismus und seiner Finanzierbarkeit im digitalen Zeitalter.

Markus Beckedahl hat sich in seinem Blog dazu sehr präzise Gedanken gemacht: https://netzpolitik.org/2013/debatte-wie-kann-sich-onlinejournalismus-finanzieren/

Und auch das Beispiel des britischen Guardian ist sehr instruktiv: http://mashable.com/2013/04/17/the-guardian-no-paywall/

Im Übrigen wird die Zukunft des Journalismus auch Thema der Frankfurter Römerberggespräche am 4. Mai 2013 sein: http://www.roemerberggespraeche-ffm.de/aktuell.html

Vielleicht hat ja jemand Lust, vorbeizuschauen und mitzudiskutieren.

Alf Mentzer

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Eröffnung der Themenwoche 20

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Das Netz macht erfinderisch! – Digitale Geschäftsmodelle

In diesem digitalen Kosmos träumen unzählige Menschen von der bahnbrechenden Idee, die sie in der unendlichen Weite zu einem strahlenden Stern werden lässt, der alles andere in den Schatten stellt.

Mischa Erhardt hat in seiner Funkkollegfolge (20) „Das Netz macht erfinderisch“ das Internet als Raum für neue Geschäfts- und Kooperationsideen untersucht.

Gerade in dieser Ambivalenz „Geschäft – Kooperation“ könnte ein Ansatz für weiterführende Diskussionen liegen: Das Internet bietet sich natürlich an als ein Medium des Tauschens und Teilens – Mischa Ehrhardt führt in diesem Zusammenhang Beispiele wie das Parkplatz-Sharing, die Internettauschbörse für Lebensmittel oder Musiktauschplattformen à la Napster an. In diesem Zusammenhang lassen sich folgende Fragen stellen:

  • Wo hört der Bereich des gemeinnützigen Tauschens und Teilens auf, wo fängt der kommerzielle Bereich gewinnorientierter Anbieter an?
  • Lässt sich das voneinander trennen, oder treten nicht auch kommerzielle Internetangebote automatisch in Konkurrenz mit kommerziellen Anbietern?

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Abschluss der Themenwoche 19 – Schwarmintelligenz

Veröffentlicht am von Moderation Onlinekurs

Zum Abschluss der Themenwoche möchten wir uns auf das Forschungsobjekt Wikipedia konzentrieren. Karl-Heinz Wellmann, hr2-kultur, hat dazu Informationen und ein weiteres Audio zusammengestellt.

Ab morgen beginnen wir mit dem 20. Thema „Das Netz macht erfinderisch! Digitale Geschäftsmodelle“. Die Moderation übernimmt dann Alf Mentzer, hr2-kultur, wir wünschen ihnen schon jetzt viel Spaß beim Hören.

„Wikipedia ist etwas Einmaliges für die Sozialforschung…“

… sagt beispielsweise Dr. Christian Stegbauer vom Institut für Gesellschafts- und Politikforschung der Frankfurter Goethe-Universität. Die Wikipedia-Datenbank sei eine extrem transparente Organisation – fast alles, was dort geschrieben und getan wird, wird dokumentiert und ist frei zugänglich. Daher habe man als Forscher ganz neue Möglichkeiten, zum Beispiel Konflikte zu untersuchen, deren Verlauf im Alltagsleben flüchtig ist. In der Wikipedia aber sei aller Streit, der ausgetragen wird, in ihr erhalten und lasse sich auch nach Jahren noch im Detail nachvollziehen. (mehr …)

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