Archiv des Autors: Simon Dueckert


e-Learning 2.0 mit p2pu.org

Veröffentlicht am von Simon Dueckert

Aktuell findet man mehrere Innovative Lehr-und Lernformat, bei denen Lernen und soziale Medien gemeinsam eine Rolle spielen. Ich nehme z.B. gerade am HR2-Kurs Wirklichkeit 2.0 teil, der auf Basis eines WordPress-Blogs, Twitter und Facebook organisiert wird. Auf itunesU habe ich einen Leadership-Kurs belegt.

Aus unseren Beratungsprojekten habe ich das Gefühl, dass sich so langsam auch in den Personalabteilungen die Erkenntnis durchsetzt, dass man sich neben den formalen Lernangeboten (typischerweise Klassenraum mit Frontalunterricht) insbesonder auch um das informelle, soziale und selbstorganisierte Lernen kümmern muss. Da in vielen Unternehmen das Learning Management System im Bereich der Kurse eine wichtige Rolle spielt, sollte man mit den Aktivitäten des sozialen Lernens auch dort ansetzen. Es gilt, klassische LMS mit den Aktivitäten zu sozialen Intranets und Enterprise 2.0 intelligent zu vernetzen (siehe auch KnowledgeJam zum Thema am 06.12.2012). Aus diesem Grund habe ich für eine Veranstaltung auf Teneriffa nächste Woche keine Präsentation zu meinem Workshop “How to run an Unconference” dort erstellt, sonden einen Kurs im Rahmen der Peer2Peer University.

Da wir in der Cogneon Akademie mit Moodle ein klassisches LMS für unsere Online-Aktivitäten nutzen (cogneon.de/online-akademie), haben wir begonnen, die p2pu-Plattform gegen unser Moodle zu benchmarken. Wir wollen diese Erlenntnisse in die Weiterentwicklung des LMS einfließen lassen, um die Kurs dort noch interessanter und 2.0lliger zu machen. Sobald wir erste Ergebnisse des Benchmarks haben, werde ich diese hier bloggen. Zusätzlich werden im Rahmen der Projektarbeit auch weitere LMS (via @jrobes) mit den entstehenden innovativen Plattformen verglichen werden.

 


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Online-Kurs Wirklichkeit 2.0 – Episode 2

Veröffentlicht am von Simon Dueckert

Die zweite Folge des Online-Kurses Wirklichkeit 2.0 hatte das Thema “Soziale Medien”. Einige Interessante Gedanken und Ideen daraus:

  • 21 Millionen Bürger (s.a. ARD-ZDF-Online-Studie) in Deutschland kommunizieren über Soziale Netzwerke (Hauptsächlich wurde über Facebook, Twitter Xing und LinkedIn gesprochen, Nischen- und Special-Interest-Netzwerke wie Researchgate wurden nicht erwähnt).
  • Das englische “social” hat eine andere Bedeutung als das deutsche “sozial”, das mit sozialer Verantwortung in Beziehung gesetzt wird.
  • Manfred Spitzer: “nur über Computer kann man keine echten Beziehungen pflegen.
  • Ein “like” oder ein “gefällt mir” ist ein digitales Lächeln.
  • Ein soziales Netzwerk ähnelt mehr einem Börsenticker (Strom von Nachrichten), als einer normalen Webseite.
  • Soziale Netzwerke als “private Öffentlichkeit”.
  • Jan-Hinrik Schmidt kam mehrfach zu Wort.
  • Beziehungsmanagement und Kontaktpflege sind wichtige Aufgaben.
  • Wie in unserem Web 2.0 Führerschein wurde die Dunbar-Zahl erwähnt :)
  • Eine Schülerin berichtet, wie ein Englisch-Referat vollständig über Facebook vorbereitet wurde (soziale Netzwerke als Lernplattformen).
  • Gibt es die Filterblase (filter bubble)?
  • Daten in sozialen Netzwerken werden für kommerzielle Zwecke ausgewertet (soziale Netzwerke sind nicht kostenlos, man bezahlt mit Daten, nicht Geld). Medienkompetenz ist ein wichtiger Schlüssel.

Bisher gab es bei Wirklichkeit 2.0 unter #fkmedien so gut wie keinen Twitter-Verkehr während der Sendung. Das ist auch mal schön, einfach entspannt und konzentriert zuzuhören. Die Hintergrundmusik ist recht anstrengend, vielleicht handelt es sich dabei um hörbar gemachten Netzwerkverkehr?


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MOOC mit 1.0 und 2.0 Komponenten

Veröffentlicht am von Simon Dueckert

Aktuell mache ich bei einem Online-Kurs mit, der sich anders anfühlt, als andere. Normalerweise werden bei einem MOOC wöchentliche Inputs über soziale Medien gegeben und die Online-Gemeinde antwortet in ebendiesen. Der Kurs Wirklichkeit 2.0 des Hessischen Rundfunk ist anders. Es werden insgesamt 23 halbstündige Folgen im Radio ausgestrahlt (ja, das gibt es noch!). Da man hier in Bayern keinen hessischen Rundfunk empfängt, folge ich den Senungen mit der radio.de App. Man kann die Beiträge auch als Podcast herunterladen.

Feedback kann über Twitter (#fkmedien), Facebook und einen Kursblog gegeben werden. Im Vergleich zu anderen MOOCs passiert in den sozialen Medien meiner Wahrnehmung mach etwas weniger. Nach den 23 Beiträgen kann man dann bei den Volkshochchulen sogar eine Prüfung ablegen und ein Zertifikat erhalten.

Ich finde insbesondere die Kombination aus klassischen und neuen Medien sowie informellen undmformellen Lernen spannend, da diese bestimmt auch beim Einsatz solcher Formate in Unternehmen notwendig sein wird.

 


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