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Eröffnung der Themenwoche 12: Das Darknet – digitaler Underground und Verbrechen im Netz

Veröffentlicht am von swachter

Aktueller könnte der Bezug der Folge 12 des Funkkollegs kaum sein, in dem es um die Fragestellung geht, ob das Darknet die Befreiung von der Kontrolle durch Staats- oder Konzernmonopolmacht oder der Raum für Verbrechen und geistigen bzw. kulturellen Diebstahl ist. In der letzten Ausgabe der ZEIT wird der Selbstmord des Computergenies und Hackers Aaron Swartz und die daraus resultierende Stilisierung zum Märtyrer für die Freiheit im Netz problematisiert ( http://www.zeit.de/2013/05/Selbstmord-Hacker-Aaron-Schwartz). Eben dies versuchen auch Jürgen Schmidt vom Computermagazin c´t, Steffen Wernery vom Chaos Computer Club, Martin Boenisch vom LKA Wiesbaden und Alexander Goebel vom Ard anhand von vielen Beispielen zu erörtern. Daneben bekommen Sie Einblicke in die Welt der Daten, Netzwerke und Server.
Ist hacken das Übel, das Wirtschaftskriminalität, Diebstahl geistigen Eigentums und Zerstörung durch Viren etc. möglich macht oder ist hacken ein Instrument zur Transparenz, Erhöhung von Datensicherheit durch Offenlegung von Sicherheitslücken und Gleichheit für alle User?
Sind Anonymous die virtuellen und digitalen Terroristen der modernen Zeit oder die Cyber- Robin Hoods, die den mächtigen Konzernen und manipulierenden Staatsapparaten ihre Grenzen aufzeigen und den schwachen Nutzer schützen?
Wäre der arabische Frühling ohne Dark-net möglich gewesen und hat, wie die berühmte tunesische Bloggerin Yamina meint: „die Netzrevolution ihre eigenen Kinder gefressen“ ?
Dies sind nur einige Facetten einer uns im Alltag verschlossenen Welt, die oft nur dadurch für uns sichtbar wird, wenn ein Anwaltsmahnbrief über illegale download-Aktivitäten ins Haus flattert oder peinliche Bilder oder privates plötzlich für alle zugänglich im Netz stehen.
Was ist Ihre Meinung und haben Sie Erfahrungen damit gemacht, dann teilen Sie diese mit uns, denn wir sind alle mittlerweile gewollt oder ungewollt ein Teil dieser virtuellen Welt die immer stärker unseren Alltag beinflusst.

Wir wollen an dieser Stelle nochmals auf die Möglichkeit hinweisen, ein Funkkolleg-Zertifkat zu erwerben. Dies besteht aus zwei Teilen: Einer online-Klausur die in der Zeit vom 16.-18. Februar durchgeführt werden kann und sich mit den ersten 12 Themen des Funkkollegs beschäftigt. Allen die diese online Klausur bestanden haben, steht dann der Weg zur Präsenzklausur am 8. Juni offen, die dezentral in mehreren hessischen Volkshochschulen durchgeführt wird. Alles zur Anmeldung und weitere Informationen auf der homepage des funkkollegs unter www.funkkolleg-medien.de unter der Rubrik Zertifikat.

Wir freuen uns auf Eure Reaktionen, Eure Moderatoren Christoph Köck und Steffen Wachter und weisen schon einmal darauf hin, dass ab der nächsten Sendung das Team von Prof. Franz-Josef Röll die Moderation des neuen Themenblocks unter dem Motto “ das digitale Selbst“ übernehmen wird

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Eröffnung der Themenwoche 11: Macht des Mobs – Organisationspotentiale des Internets

Veröffentlicht am von swachter

Heute eröffnen wir das elfte Thema des Funkkollegs, welches ganz direkt auch den Titel der gesamten Funkkollegreihe „Medienkultur im digitalen Zeitalter“ thematisiert: Sind Trolle, Shitstorms und fehlende Netiquette Zeichen einer Kultur oder eher eine un-Kultur und wie begegnet man Ihnen?
Waren Sie schon mal Teilnehmender eines Flashmobs und wissen Sie was ein Lol oder ein Noob ist? Ist das Netz männlich und sexistisch, wie Julia Schramm, ehemaliges Piratenbundesvorstandsmitglied findet oder ist nur die Pubertätsphase in dem sich das Internet befindet? Kann das Netz als Macht der Vielen die Macht von Konzernen brechen, wie Anonymous dies propagiert oder entsteht ein moderner Ku-Klux-Klan, der wie beim Beispiel des unschuldig verdächtigten 17- Jährigen in Emden, zum Aufruf zur Lynchjustiz führte.
Diese und viele weitere Thesen und Stellungnahmen von Jessica Einspänner, Kommunikationswissenschaftlerin aus Bonn, Christoph Bieber, Politikwissenschaftler der NRW school of governance in Köln oder Jürgen Walleneit, PR-Berater der Westdeutschen Akademie für Kommunikation in Köln bilden die Grundlage für eine hoffentlich spannende Auseinandersetzung mit dem Thema.
Dazu ergänzend wie immer die vielfältigen Zusatzmaterialien, wie immer sehr ausführlich und aktuell aufbereitet von der Arbeitsgruppe von Prof. Röll an der Hochschule Darmstadt und weitere feedbacks und news auf den social media Kanälen.

Wir wollen an dieser Stelle nochmals auf die Möglichkeit hinweisen, ein Funkkolleg-Zertifkat zu erwerben. Dies besteht aus zwei Teilen: Einer online-Klausur die in der Zeit vom 16.-18. Februar durchgeführt werden kann und sich mit den ersten 12 Themen des Funkkollegs beschäftigt. Allen die diese online Klausur bestanden haben, steht dann der Weg zur Präsenzklausur am 8. Juni offen, die dezentral in mehreren hessischen Volkshochschulen durchgeführt wird. Alles zur Anmeldung und weitere Informationen auf der homepage des funkkollegs unter www.funkkolleg-medien.de unter der Rubrik Zertifikat.

Wir freuen uns auf Eure Reaktionen, Eure Moderatoren Christoph Köck und Steffen Wachter

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Eröffnung der Themenwoche 10: Silver Surfer – Generationenkonflikte im Internet

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Heute eröffnen wir das vierte Thema des zweiten Themenblocks, welches sich dem Lebenslauf folgend nach dem Kindergarten 2.0 und dem Lernen von Schülern und Studierenden jetzt mit den Silver Surfern, also der Generation 50+ beschäftigt. Konkret geht es dort um die Fragestellung, unwieweit das web 2.0 Generationenkonflikte verschärft oder:
Bringt das Internet zwar Menschen aus der ganzen Welt zusammen aber die Generationen weiter auseinander?
Sind silver surfer hilfsbedürftigte web-Analphabeten oder längst eine zentrale user-community im Netz?
Hat Johnny Haeusler von Spreeblick.com recht mit der These, dass ältere Leute halt sagen: „Da muss sich der Staat drum kümmern“ und ne junge Generation sagt: „Das ist unser Problem und damit kommen wir schon klar und regeln das selbst“?
Diese und viele weitere Thesen und Stellungnahmen von Nicole Zillien, Kommunikationsforscherin an der Uni Trier, Markus Beckedahl von netzpolitik.org oder Birgit Kampmann vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancaengleichheit bilden die Grundlage für eine hoffentlich spannende Auseinandersetzung mit dem Thema.
Dazu ergänzend wie immer die vielfältigen Zusatzmaterialien, wie immer sehr ausführlich und aktuell aufbereitet von der Arbeitsgruppe von Prof. Röll an der Hochschule Darmstadt und weitere feedbacks und news auf den social media Kanälen.

Wir wollen an dieser Stelle nochmals auf die Möglichkeit hinweisen, ein Funkkolleg-Zertifkat zu erwerben. Dies besteht aus zwei Teilen: Einer online-Klausur die in der Zeit vom 16.-18. Februar durchgeführt werden kann und sich mit den ersten 12 Themen des Funkkollegs beschäftigt. Allen die diese online Klausur bestanden haben, steht dann der Weg zur Präsenzklausur am 8. Juni offen, die dezentral in mehreren hessischen Volkshochschulen durchgeführt wird. Alles zur Anmeldung und weitere Informationen auf der homepage des funkkollegs unter www.funkkolleg-medien.de unter der Rubrik Zertifikat.

Wir freuen uns auf Eure Reaktionen, Eure Moderatoren Christoph Köck und Steffen Wachter

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Eröffnung der Themenwoche 9: Digitale Lernvorteile

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Heute eröffnen wir nach einer langen „Jahreswechselpause“ das dritte Thema des zweiten Themenblocks, welches sich mit dem Thema des digitalen Lernen insbesondere mit digitalen Lernplattformen und i-pads beschäftigt.
Fördert das web 2.0 wirklich die Eigeninitiative, die Selbstverantwortung und die Kreativität von Mitarbeitern in Systemen oder werden dort nur während der Arbeitszeit das neue outfit und Beziehungsgeschichten ausgetauscht? Führt gamebasiertes Lernen wirklich dazu männliche Jugendliche und bildungsferne Schichten zum Lernen zu bringen? Soll jeder Schüler vom Staat einen Laptop erhalten wie in Norwegen? Diese und viele weitere Thesen und Stellungnahmen bilden die Grundlage für eine hoffentlich spannende Auseinandersetzung mit dem Thema.
Dazu ergänzend wie immer die vielfältigen Zusatzmaterialien, die ein Glossar der wichtigsten Begriffe und Bereiche zum Thema digitales Lernen enthalten und weitere feedbacks und news auf den social media Kanälen.

Wir wollen an dieser Stelle nochmals auf die Möglichkeit hinweisen, ein Funkkolleg-Zertifkat zu erwerben. Dies besteht aus zwei Teilen: Einer online-Klausur die in der Zeit vom 16.-18. Februar durchgeführt werden kann und sich mit den ersten 12 Themen des Funkkollegs beschäftigt. Allen die diese online Klausur bestanden haben, steht dann der Weg zur Präsenzklausur am 8. Juni offen, die dezentral in mehreren hessischen Volkshochschulen durchgeführt wird. Alles zur Anmeldung und weitere Informationen auf der homepage des funkkollegs unter www.funkkolleg-medien.de unter der Rubrik Zertifikat.

Wir freuen uns auf Eure Reaktionen, Eure Moderatoren Christoph Köck und Steffen Wachter

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Eröffnung der Themenwoche 08: Aufmerksamkeit im Netz und die Folgen- Medienkultur im digitalen Zeitalter

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Heute eröffnen wir das zweite Thema des zweiten Themenblocks, welches sich mit der Auseinandersetzung des veränderten Lese- und Wahrnehmungsverhalten der neuen Netzgeneration beschäftigt.

Stimmt es, dass Schüler und Studenten nicht mehr in der Lage sind ganze Passagen und Kapitel im Zusammenhang zu lesen und deren Sinn wiederzugeben? Ist das Lesen nur ein Synonym für die Beschleunigung des gesamten Lebens und daher als Kulturtechnik für digital natives absolut notwendig? Kennen sie „power-reading“, eye-tracking? Stimmt es, dass das Medium mehr prägt als die Inhalte, die dieses vermittelt.

Diese Fragen und viele spannende Facetten die von der Kulturrevolution des Buchdrucks bis zur mehrdimensionalen Struktur der digitalen Welt und deren Erschließung durch die Hirnforschung fordern zu einer Auseinandersetzung und Stellungnahme geradezu heraus. Dazu wie immer die vielfältigen Zusatzmaterialien und das „Gezwitscher“ und „Geposte“ auf den social media Kanälen.  

Wir freuen uns auf Eure Reaktionen, Eure Moderatoren Christoph Köck und Steffen Wachter

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Diese Woche aktuell

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Hier ein kurzer Überblick der bisherigen Kommentare, Verweise und Debatten zur Themenwoche 07:

Die Kommentare zur Sendung Kindergarten 2.0 zeigen bisher, dass alle Äußerungen sich stark in der Mitte des Spektrums von Kulturpessimismus bis zur uneingeschränkten Medienakzeptanz bewegen. Beiden Protagonisten oder Richtungen wird eine wichtige Rolle und notwendige Beachtung zugemessen, der einseitige Ausschlag in das ein oder andere Lager fehlt jedoch. Es gibt zwar viele Anregungen aber ja nach persönlicher Situation werden diese als nicht wirklich passend empfunden. Hier noch ein paar links und Beispiele:

http://organicclassroom.wordpress.com/2009/02/18/web-20-and-early-childhood-education/

http://bildungsklick.de/pm/82854/digitale-medien-gehoeren-in-die-fruehkindliche-bildung/

http://www.blickwechsel.org/ueberall_schulen_ans_netz.html

Wir freuen uns aber über viele gelungene Beispiele aus allen Richtungen, die wir gerne in die Datenbank der Zusatzmaterialien aufnehmen, auf die wir wie immer verweisen . Vor allem auch im Hinblick auf die Thematik des Kinder und Jugendschutzes im Netz, welche dort mit vielen nützlichen links versehen ist.

Eure Moderatoren Christoph Köck und Steffen Wachter

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Eröffnung der Themenwoche 07: Kindergarten 2.0?

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Heute eröffnen wir das erste Thema des zweiten Themenblocks, der mit dem Titel “Vorsprung durch Technik” überschrieben ist, und steigen hier in den Bereich des Lernens und der Bildung im und durch das Netz ein. Den Auftakt machen hier die jüngsten Mediennutzer bzw. deren erste professionelle Lernwelten, nämlich Kinderbetreuungseinrichtungen.

Der sehr populäre Hirnforscher Manfred Spitzer und der Gießener Erziehungswissenschaftler Norbert Neuss vertreten dort die beiden grundsätzlichen und konträren Positionen, welche die Debatte um Mediennutzung und Medienpädagogik prägt. Während für Neuss Medien und Medienerziehung natürlich und selbstverständlich zur Pädagogik im Vorschulalter gehören, da Sie Teil unseres Alltags sind, ist es für Spitzer die Aufgabe der Bildungsinstitutionen Kindergarten und Grundschule, zu verhindern, dass Kinder zu häufig mit Medien überhaupt zu tun haben

Da die Positionen gegensätzlicher nicht sein könnten sind die  Fragestellungen: Arbeiten am PC/ Virtuell oder sinnliche Erfahrung? PC oder Pestalozzi bzw. Rudolph Steiner? Gibt es einen goldenen Mittelweg? Wie lange nutzen Sie selbst täglich digitale Medien und wie lange würde Sie Kinder unter 10 Jahren diese nutzen lassen?

Ähnlich kontrovers diskutieren dies auf Prof. Stefan Aufenanger Medienpädagoge an der Uni Mainz und der Kriminologe Prof. Christian Pfeiffer:http://bildungsklick.de/a/40020/pro-contra-computer-im-kindergarten/

Wir freuen uns über Kommentare, Hinweise und Fragestellungen – gerne zu allen Aspekten rund um dieses Thema. Wir wünschen Ihnen eine interessante Debatte zur siebten Themenwoche, zu der jeder sicherlich aus seiner eigenen Erfahrung und dem persönlichen Umfeld Beispiele findet und auch eine Haltung dazu hat. Wie immer geben die Zusatzmaterialien weitere Anregungen und eröffnen neue Aspekte zu diesem kontroversen Thema.

Ihre Moderatoren, Christoph Köck und Steffen Wachter

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