Archiv der Kategorie: Thema 04 – Kosten/Risiken


SID 2013

Veröffentlicht am von Markus Pleimfeldner

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Heute findet der Safer Internet Day 2013 statt. Auf Initiative der Europäischen Kommission rücken weltweit Veranstaltungen und Aktionen das Thema „Sicherheit im Netz“ in den Mittelpunkt. In diesem Jahr steht der Safer Internet Day unter dem Motto „Online Rights and Responsibilities“.   Koordiniert wird der Tag von der europäischen Initiative klicksafe. Die Angebote sind vielfältig eine Übersicht findet man auf der Webseite der EU-Initiative.

Sie finden zum Thema des SID 2013 auch Materialien in unserem Angebot, besonders möchten wir Sie hinweisen auf die Zusatzmaterialien der Sendungen:

 

Spezial zum SID 2013: Rechtsextreme Profile – Aussagen zählen, nicht Aussehen!

Als weiteres Angebot für Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte stellt klicksafe heute das Zusatzmodul „Rechtsextremismus hat viele Gesichter“ vor.

 

 

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Abschluss des ersten Themenblocks

Veröffentlicht am von Claudia Bremer

Heute wollen wir nicht nur die letzte Themenwoche, sondern den ganzen Themenblock abschliessen, der unter dem Titel „Freiheits-Versprechen“ stand und mit der Frage „Leben im Netz – Das Internet als neues Leitmedium?“ begann. Dann ging es um die Sozialen Netzwerke, das Ende der Privatheit sowie Kommunikationskosten und -risiken, eine Folge, die eher zum vorsichtigen Umgang mit den eigenen Daten im Netz aufrief. In den letzten beiden Wochen widmeten wir uns den Fragen des Urheberrechts, passend zur laufenden Debatte um das Leistungsschutzrecht. Wir schlossen mit dem Thema „Internet-Mobbing und Cyber-Bullying“ und der Frage „Wie verhalte ich mich richtig im Netz?“.

Die einzelnen Sendungen haben zu unterschiedlich vielen Beiträgen geführt. Die aktivste Debatte fand zur Frage des Urheberrechts statt. Eher zurückhaltend wurden die Themen Internet-Mobbing und Kommunikationsrisiken aufgenommen. Vielleicht animierten hier die Warnungen vor den negativen Auswirkungen einer intensiven Internetnutzung nicht gerade zur aktiven Teilnahme …

Es ist schwer, über all die vielen Themen und Wochen ein Fazit zu ziehen. Deutlich wurde, dass die neuen Medien und soziale Netzwerke ein wichtiges Element unserer modernen Gesellschaft geworden und aus ihr nicht mehr wegzudenken sind. Zugleich braucht es einen offenen Diskurs, um die Gefahren und Risiken bewusst wahrzunehmen und entsprechende Regelungen, Routinen und Kompetenzen aufzubauen. Wir beide, Dr. Jochen Robes und Claudia Bremer, stehen jedoch nach wie vor den Chancen des Netzes positiv gegenüber, was sich hoffentlich auch in unserer Moderation widergespiegelt hat. Nichtsdestotrotz bleibt der Aufbau von Medienkompetenzen in all ihren Facetten, gerade bei Kindern und Jugendlichen, ein zentrales Thema. Dies leitet uns hervorragend in die nächsten Themenwochen über, die ab jetzt von Steffen Wachter und Dr. Christoph Köck, beide vom Hessischen Volkshochschulverband (hvv), moderiert werden.

Wir bedanken uns fürs Mitmachen, Lesen und Kommentieren und wünschen Ihnen noch weitere interessante Themenwochen,

Claudia Bremer und Jochen Robes

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Demokratie in umzäunten Gärten: Mitbestimmung in sozialen Netzwerken (zu den Themenwochen 01-04)

Veröffentlicht am von Claudia Bremer

Be or der erste Themenblock zu Ende geht, hier noch eine Meldung zu den Themenwochen 1-4, Soziale Medien:

Sind soziale Netzwerke tatsächlich Privatgelände, wenn sie von so mächigen Anbietern wie Facebook betrieben werden? Wie steht es dort aus mit Partizipation und Mitbestimmung?

2009 ließ Facebook seine Mitglieder über Änderungen des Datenschutzes abstimmen. Doch die Mitbestimmungsdebatte von Facebook geriet zur Farce. Damit das Votum wirksam wird, hätten aber ein Drittel aller Mitglieder teilnehmen müssen, was nicht geschah. „Wie demokratisch waren die Bedingungen der Abstimmung wirklich?“ fragt breitband.dradio.de Jeanette Hofmann, Gründungsdirektorin des von Google finanzierten Instituts für Internet und Gesellschaft an der Humboldt-Universität Berlin.

Nun rief Facebook wiederholt zur Abstimmung auf: Noch bis Montag liess Facebook darüber abstimmen, ob es Mitbestimmung durch seine Mitglieder in Zukunft weiter geben soll. Doch auch jetzt blieb eine ausreichende Beteiligung aus. Anlass für breitband.dradio.de, die Reihe „Medien und digitale Kultur“ des Senders Deutschlandradio Kultur im Interview mit Max Schrems, Jurastudent aus Wien und Sprecher der Initiative “Europe versus Facebook”, die das größte Datenschutzverfahren in der Firmengeschichte von Facebook losgetreten hat, zu fragen, welche Regeln in sozialen Netzwerken gelten sollten. Dabei geht es beispielsweise um die Gesichtserkennung, den Umgang mit gelöschten Daten und

Wieviel sollen User sozialer Netzwerke mitentscheiden dürfen? Welche Freiheiten sollten sie haben? Welche Rolle kann und soll Mitbestimmung in sozialen Netzwerken spielen? Sollten wir die Idee der Demokratie in umzäunten Gärten vorantreiben, oder ist sie dort fehl am Platz? Fragen, der sich die Sendung vom 8.12.2012 stellt.


Bild: Sommer, Sonne, Garten von nevsred auf Flickr, CC-by-SA

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Fundstücke zu Themenwoche 04

Veröffentlicht am von Claudia Bremer

Über Twitter kamen wieder diverse Hinweise auf aktuelle Veröffentlichungen rund um die Themenwoche 04 rein:

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Der Preis des Kostenlosen! Was sind unsere Daten wert?

Veröffentlicht am von Markus Pleimfeldner

Grafik: Der Preis des Kostenlosen (Bild: hr)
 

Materialien für die kritische Medienbetrachtung

Eine eigenes Profil bei Facebook, ein E-Mail-Konto bei Yahoo, eine Suche über Google. Täglich nutzen viele Millionen Menschen Angebote im Internet, für die sie nie eine Rechnung bekommen. Und doch zahlen sie dafür – mit ihren Daten.

Hinter den kostenlosen Angeboten stehen oft Milliarden schwere Konzerne. Und die verdienen ihr Geld mit dem, was sie über die Nutzer, ihre Kunden wissen. Denn je genauer das Profil eines Nutzers, je mehr über seine Lebensumstände, seine Hobbies, Interessen, Wünsche etc. bekannt ist, umso gezielter können diesem Nutzer Werbeangebote unterbreitet werden, und umso teurer können die Anbieter wie Facebook oder Google ihre Werbeplätze verkaufen.

Wie funktioniert dieses Geschäft genau? Wird aus einer kostenlosen Dienstleistung im Netz bare Münze? Wie sehen die Geschäftsmodelle aus? Welchen konkreten Wert haben einzelne Informationen, die der Nutzer im Netz freiwillig oder auch unfreiwillig hinterlässt? Und schließlich: Welchen Anteil hat das Verhalten der Nutzer selbst daran, dass Unternehmen mit ihren Daten viel Geld verdienen können? (mehr …)

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Fundstück aus dem digitalen Süden: „Soziale Netzwerke: 7 Tipps für den Umgang“

Veröffentlicht am von Claudia Bremer

Tipps für den Umgang mit Sozialen Netzwerken

Passend zum Thema veröffentlichte die „Teggernseer Stimme“ genau heute, am 25.11.2012 einen Beitrag „Soziale Netzwerke: 7 Tipps für den Umgang“, … als hätten sie es geahnt 😉

Widerspruch gegen die Facebook Nutzungsbestimmungen?

Vor einigen Tagen erhielt ich eine Mitteilung von Facebook bezüglich ihrer neuen Nutzungsbestimmungen. Auch darauf reagierte die Zeitung mit dem Beitrag „Facebook-Hoax: “Hiermit widerspreche ich…”“, in dem sie die Meinung vertritt, dass dies einfach keinen Sinn macht. Entweder man macht mit oder nicht…. Durch den Widerspruch verdeutlich man nur seine Unwissenheit… (Ähnlich hilflos gegen die Geschätfsgepflogenheiten von Google fühlte ich mich bei der überraschenden Zusammenlegung meines YouTubes und Google Accounts, , gegen den ich mich absolut nicht wehren konnte – s. mein Kommentar auf Fontanefans Mitschrift der vierten Sendung) Sind wir so ausgeliefert und können uns nicht wehren, oder ist es an der Zeit auch alternative Tools zu nutzen, wie manche propagieren? Nur:

„Wenn alle meine Freunde in Facebook sind und nur dort die Infos zur Vorlesung getauscht werden, habe ich kaum die Wahl, Facebook nicht und statt dessen ein anderes soziales Netzwerk oder gar keins zu nutzen. Ich hänge mich sonst einfach von der Informationsversorgung ab“

so äußerte sich kürzlich ein Student in einer Diskussion zu sozialen Medien in einem Workshop an der Universität.

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Eröffnung der Themenwoche 04: Wer sich bewegt, hinterlässt Spuren

Veröffentlicht am von jrobes

Gestern gab es die vierte Folge des Funkkollegs, die mit „Kommunikations-Kosten – Kommunikations-Risiken: Wem gehören meine Daten?“ überschrieben ist. Eine etwas düstere Sendung, die uns mit vielen Beispielen darauf hinweist, welche Datenspuren wir – bewusst und unbewusst – im Netz hinterlassen, und wie sich andere dieser Daten bedienen. Das Spektrum der „Täter“ reicht hier von einzelnen Kriminellen, über Geheimdienste bis zu Unternehmen und Behörden.

Die Sendung schließt mit dem Aufruf, sich intensiver mit den „Risiken des Mediums auseinanderzusetzen“. Hier wird der eine oder andere kurz zögern. Liegt das Risiko im Medium Internet oder z.B. in der Frage, ob und wozu wir Geheimdienste brauchen? Lassen wir die Frage an dieser Stelle offen und verweisen lieber gleich auf den Artikel von Fontefan, der die Diskussion bereits aufgenommen hat („Kommunikationskosten – Kommunikationsrisiken“). Weitere Kommentare sind wie immer herzlich willkommen!

Hier noch einmal der Hinweis auf die wichtigsten „Einstiegspunkte“ der vierten Folge des Funkkollegs:

  • da ist natürlich die Sendung selbst, die wie immer bereits als Podcast zur Verfügung steht;
  • dann die Zusatzmaterialien zum Vertiefen;
  • dann das Begleitbuch zum Funkkolleg, in dem z.B. Constanze Kurz und Frank Rieger unter dem Stichwort „Ausgekundschaftet“ ein weiteres Beispiel für Kosten & Risiken präsentieren;
  • die Blogbeiträge hier, von anderen und die Kommentare,
  • und schließlich der Twitter-Hashtag zum schnellen, informellen Austausch: #fkmedien.

Viel Spass mit der vierten Themenwoche!

Ihre Moderatoren, Claudia Bremer und Jochen Robes

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