Archiv der Kategorie: Thema 18 – Die neue Mitteilungswut


#rp13 Nachlese. Open Journalism. Machen wir das nicht alle schon irgendwie?

Veröffentlicht am von mons7

Tolle Sache. Die Übersicht mit den verlinkten YouTube-Aufzeichnungen. Klasse. Nächstes Jahr werde ich nur noch networken, und inhaltlich einfach alles nachschauen. ;)
Wie z.B. den Vortrag von Daniel Bröckerhoff. Der als @doktordab twittert. Auch mal schaun?

Da zählt er ganz zu Anfang 10 Grundsätze von Open Journalism auf (die er von @alanrusbridger hat). Die ich hier mal in Kürze und eigenen Worten wiedergeben mag. Und sogleich kommentieren, dass wir das doch in der Art eh’ schon alle machen. So als Blogger. Heisst das, wir sind alle Open Journalists, nur dass uns keiner dafür bezahlt? Der einzige Unterschied also der des Vergütetwerdens?

(mehr …)
Veröffentlicht unter Allgemein, Thema 18 - Die neue Mitteilungswut, Thema 20 - Digitale Geschäftsmodelle | Tags , | Kommentare deaktiviert für #rp13 Nachlese. Open Journalism. Machen wir das nicht alle schon irgendwie?

Zusammenfassung der Themenwoche 18 – Die neue Mitteilungswut – Blogs und Laienreporter

Veröffentlicht am von fjroell

Der Blick zurück lässt vermuten, dass die Ferienzeit und die Pause des Funkkollegs den Kommunikationsbedarf im Kursblock nicht gefördert haben. Nur direkt nach der Sendung gab es in Facebook Diskussion über die neue Mitteilungswut. Es gab reichlich Kritik an der Sendung, teilweise nachvollziehbar, teilweise wurden fehlende Inhalte bemängelt, die aber bereits in anderen Sendungen behandelt worden waren. Kritisiert wurde von Lisa Rose, es würde der Eindruck entstehen, dass Blogs nur eine Medienform für Journalismus sei. Klaus Meschede hat erhebliche Probleme mit dem von Holger Klein benutzten Ausdruck „exhibitionistisch“ samt den damit provozierten Assoziationen. Für ihn ist das zumindest kein guter journalistischer Stil. Es gab aber auch Personen, wie Martin Riemer, die den Funkkolleg-Beitrag, „trotz des musikalischen Anteils“ gut fanden.

Morgen beginnt die vierte Staffel des Funkkollegs Neue Medien mit der 19. Sendung zum Thema „Schwarmintelligenz“. Ihre Moderatoren Jennifer Kress, Jochen Pelzer und Franz Josef Röll verabschieden sich und geben den Staffelstab der Moderation weiter an die Kollegen des Hessischen Rundfunks: Volker Bernius, Peter Kemper, Alf Mentzer und Markus Pleimfeldner.

Veröffentlicht unter Allgemein, Thema 18 - Die neue Mitteilungswut | Kommentar schreiben

Eröffnung der Themenwoche 18: Die neue Mitteilungswut – Blogs und Laienreporter

Veröffentlicht am von fjroell

Weblogs eröffnen neue Formen des dezentralisierenden Dialogs und damit neue individuelle und kollektive Kommunikationsformen. Ausgelöst durch die Blogosphäre entsteht im Moment eine electronic agora im Internet. Wir sind jedoch noch weit entfernt von medientheoretischen Utopien einer egalitären Kommunikation durch Weblogs. Gleichwohl gab es noch nie eine so günstige technologische Infrastruktur, so dass die Utopie von Bert Brecht umsetzbar wäre. Gefordert hatte er, dass die Medien vom Distributionsapparat in  Kommunikationsapparate verwandelt werden sollten und zugleich könnten sie positive gesellschaftliche Veränderungen hervorrufen. Im Konstrast stehen dazu die Blogs, in denen mitgeteilt wird, dass der Autor gestern Frikadellen gebraten hat.

Jürgen Habermas hatte einst folgende Aspekte als Voraussetzung einer egalitären Öffentlichleit postuliert:

1. Gleicheit der Beteiligten.
2. Alles kann Gegenstand des Räsonnements (Kritik, Reflexion) werden.
3. Die Unabgeschlossenheit des Publikums.
4. Ein homogener Raum gleichberechtigter Subjekte, die in einem kritischen Diskurs sich um einen Konsens bemühen.

(mehr …)

Veröffentlicht unter Allgemein, Thema 18 - Die neue Mitteilungswut | Tags , | Kommentar schreiben