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Von der Un-Konferenz zur Un-Uni

Veröffentlicht am von jrobes

25.000 Euro hat das Projekt “ununi.TV” via Crowdfunding in den letzten Tagen eingesammelt, was in Deutschland fast eine Sensation und damit schon eine Nachricht wert ist. Gudrun Porath nimmt es jedenfalls zum Anlass, das Projekt kurz vorzustellen: als Bildungsplattform für Selbständige. Aus drei Ebenen, so die Autorin, besteht ununi.TV, dass seine Heimat auf der Community-Plattform von Google Plus gefunden hat: 1) Kennenlernen und Experten finden, 2) Kollaboration einüben, 3) Online-Kurse buchen.

Und wie können Unternehmen von ununi.TV profitieren? “Erstens ist das Projekt ein Modell dafür, wie man eine Learning Community gezielt aufbauen kann. Zweitens zeigt es, wie sich Social Learning durch Videodokumentationen institutionalisieren lässt und drittens werden  hier mit vergleichsweise einfachen Mitteln bedarfsgerechte Lerninhalte produziert, die ankommen.”
Gudrun Porath, Haufe Online, 3. Juli 2013

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The Hunt for the Google Reader Replacement

Veröffentlicht am von jrobes

So langsam wird die Zeit knapp: Am 1. Juli schließt ja Googles RSS Reader seine Pforten, und da ist es gut zu lesen, dass die unermüdliche Audrey Watters im gleichen Boot sitzt. Sie hat sich hier der Sache angenommen, unterscheidet zwischen “RSS management”, RSS consumption” und “RSS archive”, setzt Kriterien und teilt ihre Erfahrungen mit möglichen Alternativen mit, bevor sie eine Entscheidung preisgibt. Nützlich.
Audrey Watters, Blog, 13. Juni 2013

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Eröffnung der Themenwoche 21 – Krieg der Welten

Veröffentlicht am von vbernius

Apple, Facebook oder Google – Wer beherrscht das Netz?

Eigentlich war die Internetwelt bisher doch sehr überschaubar und einfach darzustellen – oder?:

Apple verkauft Musik und verdient Geld mit schicker Hardware.  Amazon verkauft Inhalte, verdient damit und subventioniert die eigene Hardware, Google hat eine ähnliche Plattform und ein „digitales Ökosystem“ aus Hardware, Software und Inhalten und bei Facebook  verbringen viele Menschen ihre Zeit…. Der Kampf um die Aufmerksamkeit – und natürlich um das Geld – entwickelt sich immer weiter. Die „Platzhirsche der digitalen Welt“ teilen sich die Reviere auf und versuchen aber auch mehr und mehr in fremden Territorien zu wildern. Wir sollen als Kunden möglichst umfassend bedient werden, wir sollen uns heimisch fühlen in der Welt nur eines Konzerns….

Der Kampf um die Vorherrschaft im Internet der Zukunft ist zugleich ein Kampf um die Kontrolle und Überwachung unseres Denkens, Fühlens und Konsumierens. Wie gehen wir damit um, wenn wir und unser Alltag bis in den letzten Winkel durchleuchtet wird?  Hierzu schreibt mwinter beim Spiegel Online Forum als Kommentar zur Rezension des neuen Buches der beiden google-Manager Eric Schmidt und Jared Cohen („The new digital age“):  „Vom Regen in die Traufe: Wenn die Entwicklung, wie sich abzeichnet, dahin geht, dass unser Leben statt von einer Staatsdiktatur von vielen „kleinen“ Konzerndiktaturen wie Google beherrscht wird, die unser digitales Leben bestimmen und alle Details kennen, sehe ich nicht, worin der Fortschritt liegt. Sicherlich keine rosige Utopie der Zukunft.“: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/eric-schmidt-kritik-des-buchs-the-new-digital-age-a-896503.html

In der Funkkolleg-Folge 21 stellt Mischa Ehrhardt dar, wie wenige Großkonzerne um Macht und Vorherrschaft im Internet kämpfen. Giganten wie Google, Apple, Amazon, Facebook und Microsoft im Bereich der Betriebssysteme. Aber immer wieder gibt es auch neue Ideen im Internet, die Dinge revolutionieren. So hat der Dienst Whats App im Prinzip das Versenden von SMS überflüssig gemacht. Mittlerweile werden über diesen Dienst über 15 Milliarden Nachrichten verschickt. Auch der Kurznachrichtendienst Twitter hat bereits mehrere hundert Millionen Mitglieder. Also könnte man auch die These in den Raum werfen, dass das Internet um einiges bunter ist und nicht nur von den Giganten beherrscht wird.

Auch Facebooks Vormachtstellung in Sachen Online-Community ist nicht  unbedingt in Beton gegossen. Denn Facebook könnte ein Problem mit der kommenden, jungen Nutzer-Generation bekommen, die nicht unbedingt im selben Netzwerk sein wollen wie ihre Eltern, Verwandten und Lehrer. Und schließlich bringen technische Neuerungen wie derzeit Smartphones und Tablet-Computer neue Spieler auf den Plan, die sich auf solche neuen Technologien spezialisiert haben. Man könnte also diskutieren, ob die jetzigen Giganten nicht doch eher Sterne sein könnten, die irgendwann verglühen, schrumpfen, um dann schließlich ganz von der Bildfläche zu verschwinden.

An dieser Stelle zwei wichtige Hinweise:

(01) In den Zusatzmaterialien zur Folge 21 werden unter anderem ausführlich Suchmaschinen vorgestellt, die Begriffe „Digitales Ökosystem“, „Cloud-Computing“, „Internet der Dinge“ erklärt sowie die Unternehmen und Betriebssysteme, die in der Sendung vorkommen. Es lohnt sich ein Blick darauf: http://funkkolleg-medien.de/themen/21-krieg-der-welten/zusatzmaterial-zum-thema-21/#unternehmen

(02) Zur Präsenzklausur: Wer Klausurteilnehmer ist und sich noch nicht bei den Volkshochschulen angemeldet hat, sollte das jetzt tun! http://funkkolleg-medien.de/blog/2013/04/23/prasenzklausur-zum-funkkolleg-medien/

Auf Reaktionen und Anregungen zu den Themen freuen sich Volker Bernius (hr) und Mischa Erhardt (hr).

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