Zusatzmaterial zum Thema 02

Social Media – Charme, Chancen und Risiken sozialer Netzwerke

10.11.2012, hr2-kultur

Hier finden Sie Zusatzmaterialien zur 2. Sendung.

Die Zusatzmaterialien sind:

1. Für interessierte Hörerinnen und Hörer als vertiefende Informationen zu den Themen der einzelnen Sendungen.

2. Für Multiplikatoren/Lehrkräfte. Sie finden bei jedem Zusatzmaterial einen Bezug zum Manuskript und der Zeitmarkierung (01:20 gelesen: Start der Sequenz bei 1 Minute 20 Sekunden), damit Sie direkt zum Thema im Beitrag gelangen können. Die Zugangsdaten für die Sendemanuskripte werden den Multiplikatoren per Mail mitgeteilt.

Die Materialien wurden zusammengetragen vom Seminar, Prof. Dr. Franz Josef Röll, Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und soziale Arbeit.

Die Materialien wurden zum Zugriffszeitpunkt 09.11.2012 erstellt.

Alle Zusatzmaterialien für das 02. Thema können Sie hier als PDF herunterladen.

 


 

Übersicht

Push- und Pull-Medien

Definitionen von Social Media

Social Media – Geschichte

In der Sendung erwähnte Netzwerke

Facebook im Klassenzimmer

Beziehungsmanagement in Social Media

Postmoderne Identität – Demokratisierung des Selbstkonzepts

Stärke schwacher Beziehung

Manfred Spitzer zur digitalen Demenz

Die Dunbar Zahl – zu Größe und Gehirnen von Freundeskreisen

Glossar

Interviewpartner

 

Push-und Pull-Medien

Beim Funkkolleg „Wirklichkeit 2.0“ werden Push- und Pull Medien eingesetzt:

Als Push-Medien (deutsch: drücken, schieben) werden solche genannt, die eine Information gezielt und direkt zum Empfänger kommen lassen. Die Sendungen, die Sie im Radio hören, gehören dazu. Alle Podcasts, Zusatzinformationen, Weblogs etc. sind Pull-Medien. Bei Pull-Medien (deutsch: ziehen, zerren), dem Internet, liegt es am jeweiligen Nutzer welche Inhalte und Informationen er haben möchte, und welche nicht. Die Zusatzmaterialien sind ein Musterbeispiel für Pull-Medien.

Quelle: http://www.uni-hildesheim.de/meum/index.php?option=com_content&task=view&id=269&Itemid=229


Definitionen von Social Media

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 4 / 03:15

Exzerpt

Bei Sozial Network Sites (SNS) handelt es sich um Anwendungsplattformen. SNS geben Informationen über Beziehungen zwischen Personen, wobei sich die bisherige Trennung von privater und öffentlicher Kommunikation auflöst. Für die User eröffnen sich neue Möglichkeiten zu individueller Selbstdarstellung und zur aktiven Gestaltung von sozialen Beziehungen. Gleichzeitig drohen ihnen Risiken, da ihre Daten nicht nur von ihren „Freunden“ eingesehen werden können. Die Betreiber der Plattformen haben wiederum das Interesse, ihre Investitionen zu amortisieren.

SNS lassen sich differenzieren in themenbezogene, austauschbezogene, transaktionsbezogene und unterhaltungsbezogene Netzwerke. Unterschieden werden können zudem Freundesnetzwerke (Facebook, MySpace) und professionelle Netzwerke (Xing, LinkedIn). Auch Single-Börsen werden zu den SNS gezählt.

Es handelt sich somit bei SNS um ein Konglomerat unterschiedlicher Dienste, bei denen es entweder um das Verwalten von Profildaten, die Beziehungen zu anderen Usern oder um unterschiedliche Aktivitäten der User geht. Ebenso soll bzw. kann Kontakt zu aktuellen und ehemalige Schulfreunden hergestellt werden. Soziale Netzwerke erlauben das Erstellen von (halb-)öffentlichen Profilen auf einer (meist) kostenlosen Homepage mit Fotos, Lieblingsbüchern, Hobbys, Gedichten, Audio- und Videofiles, Gästebuch und eigenem Blog innerhalb eines eingebundenen Systems. Mit SNS können somit Kontakte geknüpft, neue Bekanntschaften gemacht und Menschen mit denselben Interessen gefunden werden. Es können zudem Kontaktlisten oder Adressbücher geführt werden. Die eigenen Profile können mit denen von Freunden, Bekannten und Kollegen verknüpft werden. Durch die Verknüpfungen nehmen die „Freunde“ am Leben der anderen virtuell teil und zugleich entstehen Netzwerke. Bei dem persönlichen Profil kann der User mit Hilfe von Sichtbarkeitseinstellungen entscheiden, welche Informationen für ausgewählte Mitglieder der Gemeinschaft oder für die Öffentlichkeit vorgesehen sind. Die User erzeugen zugleich Inhalte und tauschen sie untereinander aus. Bei Änderung des Profils erfolgen Benachrichtigungen an alle, die innerhalb des persönlichen Freunde-Netzwerks vernetzt sind.

Quelle: Franz Josef Röll: Social Network Sites. In: Kai Hugger (Hrsg.): Digitale Jugendkulturen. Wiesbaden 2010, S. 209-224.


Social Media – Geschichte

Montage: Franz Josef Röll

Exzerpt

Soziale Netzwerke existieren seit Mitte der 1990er Jahre. Die US-amerikanische Schulfreunde-Community Classmates.com implementierte bereits im Jahre 1995 eine Kommunikationsplattform. Classmates ermöglichte den Usern, sich mit ihrer Hochschule zu verbinden und im Internet nach ehemaligen Studienkollegen zu suchen. Doch erst die 1997 gegründete Plattform SixDegrees.com erlaubte den Usern, eigene Profile zu erstellen und Freundeslisten aufzustellen. SixDegrees intendierte, Menschen zu helfen sich miteinander zu vernetzen und sich gegenseitig Informationen zu senden.

Bis zum Jahre 2001 gab es eine Vielzahl von Communities mit unterschiedlichen Kombinationen von persönlichen und professionellen Datenprofilen. Erst ab dem Jahre 2003 kam es zu einem raschen Boom. Zu diesem Zeitpunkt wurden LinkedIn, MySpace, Open BC/XING und kurze Zeit später Orkut, Flickr und Facebook gegründet. Spätestens im Jahre 2005 setzte eine Kommerzialisierung der Angebote ein. Die Medienmogule übernahmen erfolgreiche Plattformen oder investierten in Beteiligungen. MySpace wurde im Juli 2005 für 580 Millionen US Dollar von der News Corporation (Rupert Murdoch) gekauft. 240 Millionen US Dollar zahlte Microsoft am 25.Oktober 2007 für einen Anteil von 1,6 Prozent an Facebook. Dies erhöhte den Wert von Facebook auf 15 Milliarden US Dollar. Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck kaufte studiVZ zu Beginn des Jahres 2007 für 100 Millionen Euro. Ein User im Netzwerk hatte damit einen Wert von ca. 80 Euro. Im März 2008 kaufte AOL, die Internettochter des amerikanischen Medienkonzerns Time Warner, das 2005 gegründete Soziale Netzwerk Bebo für 850 Millionen US Dollar. Die in Großbritannien populäre Plattform hatte bei der Übernahme etwa 40 Millionen User.

Durch die Open-Social-Initiative (Programmierschnittstelle für Anwendungen in webbasierten sozialen Netzwerken) von Google wurde es ab November 2007 möglich, die Inhalte verschiedener Sozialer Netzwerke durch eine einheitliche Methode miteinander zu verbinden. Seit Mai 2007 bietet Facebook auf seiner Plattform die Möglichkeit an, externe Dienstleister an- und einzubinden. Damit endet die Zeit der ausschließlich geschlossenen Plattformen der sozialen Netzwerke. Den Usern steht nunmehr eine Programmierschnittstelle (API) mit eigener Markup-Sprache zur Verfügung. Dies erlaubt, eigene Programm-Widgets (kleines Computerprogramme) in die Webseiten des Portals einzubinden. Fast alle Standard-Applikationen können durch neue Anwendungen ausgetauscht werden.

Mit Hilfe der „People“-Funktion des für das soziale Netz optimierten Flock-Browsers (http://www.flock.com/) können die Aktivitäten der Kontakte über verschiedene Soziale Netzwerke hinweg im Browser verfolgt werden. Bei dem Flock-Browser gibt es eine personalisierte Startseite (My World). Bereits auf dieser Seite ist zu sehen, ob neue Bilder oder neue Feeds bei den Freunden verfügbar sind. Es ist somit nicht mehr notwendig, die eigenen Sites zu besuchen. Die Entwicklung der SNS ist keineswegs abgeschlossen. Prognosen lassen vermuten, dass die Beteiligung an den SNS noch zunehmen wird. Die jeweiligen Portale bilden bereits heute die Schnittstelle zum Internet.

Quelle: Franz Josef Röll: Social Network Sites. In: Kai Hugger (Hrsg.): Digitale Jugendkulturen. VS-Verlag, Wiesbaden 2010, S. 209-224.


In der Sendung erwähnte Netzwerke

Foursquare

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 6 / 03:15

Foursquare ist ein standortbezogenes soziales Netzwerk, das als kostenlose App hauptsächlich von Smartphones aus verwendet wird. Nutzer können sich in Orten, die sie besuchen, „einchecken“ und somit ihren Freunden mitteilen, wo sie sich gerade aufhalten. (Per Satellitennavigation ermittelt das Smartphone den aktuellen Standort und zeigt öffentliche Gebäude im engen Umkreis an.) Hierdurch kann es vereinfacht zu spontanen Verabredungen und Treffen mit Freunden kommen, die sich gerade in der Nähe aufhalten. Kommentare, Bewertungen, Empfehlungen, Kritik und andere Informationen über den besuchten Ort können hinterlassen werden. Diese sind jedem Nutzer zugänglich und können z.B. bei der Wahl eines Restaurants oder beim Besuch einer fremden Stadt hilfreich sein.

Quellen:

http://www.whatsupblog.de/was-ist-eigentlich-foursquare.html

http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/computer-internet/soziale-netzwerke-foursquare-kommt-nach-deutschland-1593139.html

Friendster

Bezug zum Manuskript/Audio:  S. 17 / 23:25

2002 war Friendster eines der ersten Sozialen Netzwerke im Internet mit den meisten Nutzern im asiatischen und englischsprachigen Raum. Mit der Verbreitung von neueren Netzwerken entwickelte Friendster sein Angebot hin zur „Social discovery und Gaming-Plattform.“ Das Netzwerk „integriert moderne Such-, Interaktions- und Kennenlern-Methoden sowie einen neuen Ansatz zur Entdeckung neuer Spiele.“

Quelle: http://www.presseportal.de/pm/105174/2240753/friendster-laesst-die-spiele-beginnen

 

Myspace

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 17 / 23:28

Myspace ist ein soziales Netzwerk, bei dem es in erster Linie um soziale Kontakte und Vernetzung geht, wobei der Austausch und die Veröffentlichung von Musik einen besonderen Stellenwert haben. Seit der Verbreitung zahlreicher anderer sozialer Netzwerke nahm die Nutzung von Myspace ab. Nutzer können die eigene Profilseite mithilfe von Programmen und Werkzeugen individuell gestalten, sich vernetzen und austauschen, Lieder und Videos teilen und unterschiedlichen Gruppen („Netzwerken“) beitreten.

Quelle: http://www.focus.de/digital/internet/tid-12646/facebook-twitter-google-fuer-musiker-und-kuenstler-myspace_aid_351061.html

 

Orkut

Bezug zum Manuskript/Audio:  S. 17 / 23:25

Bei Orkut, das 2004 gegründet wurde, handelt es sich um ein Netzwerk, das vor allem in Brasilien und Indien populär ist. Wie bei den anderen Netzwerken können  neue Bekanntschaften geschlossen  und alte gepflegt werden. Beabsichtigt ist durch genaue Angaben zur eigenen Person, Nutzer mit einem vergleichbaren Interessenprofil zu finden.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Orkut

 

Pinterest

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 6 / 06:46

Pinterest ist eine virtuelle, öffentliche Pinnwand. Nutzer können Bilder und Videos von anderen Nutzern als Inspirationsquelle, Anleitung oder einfach zum Spaß anschauen. Das Herumstöbern kann auf spezifische Kategorien beschränkt werden. Eigene Bilder können als „Pins“ hochgeladen und unter selbst eingerichteten „Boards“ zu verschiedenen Themen geordnet werden. Alles Hochgeladene ist nicht nur für einen begrenzen Personenkreis sichtbar, sondern automatisch für alle Pinterest-Nutzer. Bilder von anderen können zu den eigenen Boards hinzufügt werden (= “repinnen“). So entstehen ein individuelles Fotoalbum, ein Ideenspeicher, eine Rezeptsammlung und vieles mehr.

Quelle:

http://www.zeit.de/digital/internet/2012-01/pinterest-social-marketing

http://pinterest.com/about/

 

StudiVZ

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 6 / 06:24, 23:30

StudiVZ ist eine Online-Community für Studenten, die auf den deutschen Sprachraum konzentriert war. Im August 2009 benannte sich das Unternehmen, das zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck gehört. in VZnet Netzwerke Ltd um. Die Plattform begünstigt die Pflege, Verwaltung und Erweiterung des persönlichen studentischen Netzwerks. Der User erhält Information über Freundesfreunde. Zusätzliche Kommunikationswege werden durch die Funktionen Pinnwand, Nachrichten, Gruscheln und Plauderkasten zur Verfügung gestellt. Es gibt einen einfachen Zugang zu gesuchten Kommilitonen und Freunden. Die Plattform öffnet Raum zum Austausch studiumsbezogener und privater Informationen. Sie ist ein Instrument zur Selbstdarstellung: Fotoalben, Anzeige von Netzwerkgröße und Gruppenzugehörigkeit sowie Profilerstellung sind möglich.

Allerdings sind die Nutzerzahlen der VZ-Netzwerke spätestens seit 2011 kontinuierlich gesunken, während die Nutzung von Facebook rapide angestiegen ist. Im Oktober 2011 schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung bereits über das nahende Ende des deutschen Netzwerkanbieters.

Quellen:
http://www.faz.net/sonntagszeitung/hilflos-gegen-facebook-still-stirbt-studivz-11495198.html

http://de.wikipedia.org/wiki/StudiVZ

 

Tumblr

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 6 / 06:54

Bei Tumblr (engl.: „to tumble“ = „über etwas stolpern“) handelt es sich um eine Microblogging-Plattform. Hier steht „das Sammeln und Teilen von allen interessanten Inhalten im Vordergrund.“ Nutzer können Texte, Links, Bilder, Audio- und Videodateien auf einer personalisierten Profilseite veröffentlichen. Sie können anderen Profilen folgen, indem sie veröffentlichte Beiträge rebloggen, das eigene Profil sowie die Einträge individuell formatieren und gestalten, als Unternehmen Produkte veröffentlichen und mit Kunden in Kontakt treten, die Einträge unter themenrelevanten Stichwörtern (Keywords) abspeichern, um sie für Andere besser auffindbar zu machen, etc.

Quelle: http://de.slideshare.net/ADENION/was-ist-eigentlich-tumblr-auf-einfachem-weg-unternehmensinformationen-verffentlichen-und-mit-interessenten-und-kunden-teilen

 

Twitter

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 6, S. 7, S. 8, S. 17 / 06:03, 08:05, 09:08, 24:16

Twitter (engl.: Gezwitscher) ist ein Kurznachrichtendienst, der vor allem der schnellen Verbreitung von Informationen dient. Privatpersonen und Unternehmen nutzen Twitter als Plattform zur Verbreitung von kurzen Textnachrichten (Tweets), die maximal 140 Zeichen aufweisen können. Nutzer können Tweets schreiben, die (wenn sie nicht geschützt sind) auf der öffentlichen Timeline für alle sichtbar erscheinen und direkt an alle „Follower“ gesendet werden. „Follower“ sind Freunde, Bekannte oder auch Unbekannte, die Interesse haben, Tweets (Nachrichten) von ausgesuchten Personen zu bekommen.

Quellen:

http://www.focus.de/digital/internet/tid-12646/facebook-twitter-google-netzwerk-fuer-schnelle-news-twitter_aid_630160.html

http://www.stern.de/digital/online/service-was-ist-twitter-eigentlich-654500.html

 

Facebook

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 4, S. 6, S. 7, S. 8, S. 9, S. 10, S. 11, S. 14, S. 15, S. 17 / 03:59, 06:22, 08:00; 08:54, 09:19, 11:14, 12:04, 12:41, 15:28, 15:36, 19:16, 19:42, 20:10, 20:39. 22:52, 24:16

Facebook ist aktuell das bekannteste Soziale Netzwerk. Die von Mark Zuckerberg im Februar 2004 gegründete Plattform war im Oktober 2012 nach eigenen Angaben das weltweit meist besuchte Netzwerk. Etwa eine Milliarde aktive Nutzer sind angemeldet. Eine kompakte Zusammenfassung der Gründung, Geschichte, Funktionen  bis hin zur Technik und Mitgliederentwicklung ist in Wikipedia zu finden. Eine Anleitung zu Facebook findet sich auch bei helpster.

Bei Facebook kann man sein eigenes Profil im Internet erstellen. Die unterschiedlichen Profile können untereinander vernetzt werden. Mit der Funktion „Kommentare“ kann mit anderen Nutzern Kontakt aufgenommen werden.

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook

http://www.helpster.de/was-kann-man-mit-facebook-machen-anleitung-fuer-social-media_31769#zur-anleitung

 

Kritischer Einwand

Autor: Geoffrey A. Fowleraustin

Viele Nutzer der Sozialen Netzwerke teilen Privates auf ihrer Profilseite mit. Es kann passieren, dass sie dabei die Kontrolle über ihre Daten verlieren. In Facebook, Google+ und Co. bleibt nur noch wenig im Verborgenen. Die gesammelten Daten werden gespeichert, ausgetauscht und versendet. Vor allem Facebook steht in der Kritik, dass der  Schutz der Privatsphäre lückenhaft ist. So kann z.B. jeder Nutzer von einem Freund bei einer Gruppe ohne Zustimmung angemeldet werden.

Quelle: http://www.welt.de/wall-street-journal/article109917385/Wie-Facebook-intimste-Geheimnisse-ausplaudert.html


Facebook im Klassenzimmer

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 15 / 20.10

Ergänzender Hinweis zur Sendung

Der Einsatz von Facebook im Unterricht ist umstritten. Anbei zwei Berichte aus der Praxis.

Autor: Martin Kurz

Der unten aufgeführte Link führt zu einem, mit prezi gestalteten Vortrag zum Thema „Facebook-Gruppen für den Unterricht – eine kritische Analyse ihrer Vor- und Nachteile“. Der Autor reflektiert dabei die Nutzung sozialer Netzwerke für den Unterricht:

„Ich sehe so viele Möglichkeiten in sozialen Netzwerken. Und hier muss ich dahin gehen, wo meine Schüler sind – und da gibt es nur ein Ort: FB. Ganz ehrlich: ich backe pädagogisch mit FB kleine Brötchen. Mein Vorschlag an meine Schüler hörte sich in etwa so an:
Liebe Leute (ich sage immer “lieb”, auch wenn ich hin und wieder bemerke, dass sie gar nicht lieb sind), lasst uns gemeinsam eine FB-Gruppe gründen, einfach um die Hausaufgaben zu posten, Nachfragen zu ermöglichen, für Arbeiten zu lernen und überhaupt.”

„Meine Güte, ich war verwundert, wie einfach das war. […]“

Quelle: http://prezi.com/ftldl8wvmaal/facebook-und-schule-facebook-gruppen-fur-den-unterricht/

Der folgenden Link führt zu dem Blog von Martin Kurz:

http://widerspiegel.wordpress.com/2011/05/08/facebook-gruppen-fur-den-unterricht-opco11/

Autor: Sebastian Marcks

Der Artikel von Sebastian Marcks beschäftigt sich mit Facebook als Unterrichtseinheit für Schüler ab der siebten Klasse. Er beschreibt, wie ein möglicher Einstieg in das Thema aussehen könnte, um den Umgang mit diesem sozialen Netzwerk zu erlernen. Stichworte wie Datenschutz, Medienkompetenz, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz bilden die Grundlage.

„Diese Unterrichtseinheit soll daher zunächst ein Problembewusstsein schaffen und für den Umgang mit persönlichen Daten bei Facebook sensibilisieren und zudem erste Handlungsempfehlungen und Lösungsansätze bieten. Um das Thema für die Schülerinnen und Schüler attraktiv und motivierend zu gestalten, wird ein induktiver Ansatz mit einem spielerisch-kreativen Zugang gewählt, ohne den Zeigerfinger zu deutlich zu erheben.“

Quellen:

Marcks, Sebastian: Facebook-mit Chancen und Risiken bewusst umgehen, in: Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2012.

http://www.bpb.de/lernen/unterrichten/unterricht-am-whiteboard/135488/facebook


Beziehungsmanagement in Social Media

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 11, S. 12, S. 16 / 15:00, 16:40, 21:49

Exzerpt als Ergänzende Informationen zur Sendung

Computervermittelte soziale Netzwerke sind zu einer wichtigen Form der Strukturierung sozialer Beziehungen geworden. Die Stabilisierung der persönlichen Zugehörigkeit ist ein wesentlicher Motor für das Engagement der Nutzer von Sozialen Netzwerken.

Im Kontext dieser Entwicklung treten an die Stelle hierarchischer und traditional fester Strukturen netzwerkartige, heterarchische Gliederungen. Eine angemessene Reaktion sind personenbezogene Beziehungsgeflechte in Form von Kooperationen und Kontakten, die ein gemeinsames Basisinteresse haben, das bei aktuellen Anlässen aktiviert wird. Beziehungsmanagement wird immer wichtiger, da das Subjekt unter dem Zwang steht, den sich ständig verändernden Gestaltungsraum aktiv zu strukturieren. Das moderne Subjekt ist Baumeister seines eigenen Netzwerkes. Flüchtige Formen von Gemeinsamkeiten sind dabei nützlicher als langfristige Verbindungen. Starke soziale Bindungen wie Loyalität und Dienstbereitschaft verlieren ihre Bedeutung. Angemessen sozialisiert ist unter den aktuellen Bedingungen, wer jederzeit Beziehungen schließen kann, aber auch in der Lage ist, sich zu lösen. Gruppennormen entstehen durch aktive Kommunikations- und Aushandlungsprozesse in einer Gruppe (social identity model).

Die jeweiligen Akteure beobachten Praktiken anderer Akteure und übernehmen sie für das eigene Handeln. Die spezifische Qualität des Beziehungsgeflechts und die jeweiligen Vernetzungsregeln werden von den entsprechenden sich differierenden Regelkomplexen bestimmt. Entscheidend für die Gestalt von Beziehungen sind nicht nur inhaltliche Ebenen, sondern vor allem die Verlinkung zu anderen Personen, die Referenzierung anderer Internetadressen durch Beiträge, Kommentare oder die Integration in das eigene Profil. Das Management von Beziehung wird somit von den immer differenzierteren technischen Möglichkeiten und durch Vernetzungsregeln unterstützt.

Quelle: Franz Josef Röll: Weblogs als Instrumente des Informations-, Beziehungs-, Identitäts- und Wissensmanagements. In: Jürgen Ertelt; Franz Josef Röll (Hrsg.): Web 2.0: Jugend online als pädagogische Herausforderung. Navigation durch die digitale Jugendkultur, S. 85-96.


Postmoderne Identität – Demokratisierung des Selbstkonzepts

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 10, S. 11, S. 14 / 13:36, 14:08, 19:16

Ergänzende Informationen zur Sendung

Heiner Keupp, emeritierter Professor der Sozialpsychologie, hat sich eingehend mit dem Aspekt beschäftigt, inwieweit sich der gesellschaftliche Wandel auf das Individuum und insbesondere auf dessen Identitätsentwicklung auswirkt. Vor diesem Hintergrund prägte er den Begriff der „Patchwork-Identität“, welcher die Identitätsarbeit des Einzelnen in postmodernen Zusammenhängen sinnbildlich zum Ausdruck bringen soll.

Die postmoderne Gesellschaft, in der wir leben, ist gekennzeichnet durch Verunsicherungen, fehlenden Orientierungsmaßstäben, einem Verlust an Sicherheiten und Strukturen oder aber, wie Keupp es benennt: einer ontologischen Bodenlosigkeit. „In diesen Bezugspunkten lässt sich die komplexe Mischung risikoreicher Potentiale der gegenwärtigen gesellschaftlichen Konstellation andeuten, auf die bezogen Subjekte heute ihre Identitätskonstruktionen entwerfen müssen.“ (Keupp, o.J., S. 5).

Durch eine fehlende Vorgabe hinsichtlich der eigenen Lebensentwürfe im Zusammenhang mit Enttraditionalisierungs- und Pluralisierungsprozesse wächst zwar die individuelle Entscheidungs- und Gestaltungsfreiheit, gleichzeitig aber auch der Zwang, entsprechende Eigenleistungen an den Tag zu legen. Demzufolge deklariert Keupp:

„Identitätsarbeit hat als Bedingung und als Ziel die Schaffung von Lebenskohärenz. In früheren gesellschaftlichen Epochen war die Bereitschaft zur Übernahme vorgefertigter Identitätspakete das zentrale Kriterium für Lebensbewältigung. Heute kommt es auf die individuelle Passungs- und Identitätsarbeit an, also auf die Fähigkeit zur Selbstorganisation, zum „Selbsttätigwerden“ oder zur „Selbsteinbettung“. Kinder und Jugendliche brauchen in ihrer Lebenswelt „Freiräume“, um sich selbst zu entwerfen und gestaltend auf ihren Alltag einwirken zu können. Das Gelingen dieser Identitätsarbeit bemisst sich für das Subjekt von Innen an dem Kriterium der Authentizität und von Außen am Kriterium der Anerkennung.“ (ebd., S. 11).

Hierbei kommt nun der Begriff der „Patchwork-Identität“ zum Tragen, womit gemeint ist, dass Menschen ihre unterschiedlichen Alltagserfahrungen patchworkartig miteinander verbinden und diese somit Ausdruck der schöpferischen Möglichkeiten des Selbst darstellen. Keupp spricht in diesem Kontext auch von „biographischem Selbstmanagement“ (ebd., S.13).

Identität als Patchworking (Keupp o.J., S. 13)

Damit diese Identitätsarbeit gelingen kann, nimmt die Verfügbarkeit an persönlichen Ressourcen einen zentralen Stellenwert ein. Vor allem den sozialen Ressourcen (im Sinne eines Sozialkapitals) kommt vor dem Hintergrund einer „Netzwerkgesellschaft“ eine immer größere Bedeutung zu.

Bedeutung von Netzwerken (ebd., S. 15)

Quelle:

Keupp, Heiner (o.J.): Sich selber finden – Identitätskonstruktionen heute und welche Ressourcen in Familie und Gesellschaft sie benötigen. In: http://www.ipp-muenchen.de/texte/sich_selber_finden.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Heiner_Keupp


Stärke schwacher Beziehungen

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 12, S. 13 / 16:40, 17:26, 18:26

Exerpt

Die Veränderung von Arbeits- und Beschäftigungsveränderungen fordern dynamische Prozessorganisation. Das Beziehungsmanagement in Form von Kooperationen, Beziehungen und Kontakten wird immer wichtiger. Es sind nicht die starken traditionalen Beziehungen, die die Kommunikationskultur im Netz prägen, sondern die schwachen Bindungen dienen zur Grundlage der Kanalisierung von Aufmerksamkeit. Dies kann durchaus auch als Reaktion auf den strukturellen Wandel der sozialen Beziehungen in unserer Gesellschaft verstanden werden. Schwache Beziehungen helfen einer Gesellschaft, in der Bewegung, Dynamik und Flexibilität die treibenden gesellschaftlichen Kräfte sind eher als Stetigkeit, Tradition und Kontinuitätsbewusstein.

Die besondere Stärke der schwachen Beziehungen (weak ties) für die Individuen liegt im Umstand, dass sie schnell Informationen erhalten können, die für sie mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Neuigkeitswert haben. Da ein großer Teil an Jobs über persönliche Kontakte vergeben werden, untersuchte Granovetter diese Prozedur. Starke Beziehungen (strong ties) genügen nicht mehr, um die eigene Existenz abzusichern, da die Empfehlungen über interessante Jobs viel häufiger über schwache Verbindungen vermittelt werden. Die starken Beziehungen sind meist redundant. Sie bilden einen engen sozialen Cluster, über den wenig neue Informationen weitergegeben werden. Da über schwache Verbindungen auch mit ganz anderen Kreisen verkehrt werden kann, können die Akteure neue, wertvolle Informationen erhalten und weitergeben. Zugang zu Informationen aus anderen sozialen Kreisen, zu denen normalerweise der Zugang versperrt ist, gelingt nur über schwache Beziehungen. Somit kommt den schwachen Beziehungen eine besondere Bedeutung bei der Bereitstellung von relevanten Informationen zu. Dem Individuum bieten schwache Beziehungen eine besondere Möglichkeit der Informationsgewinnung.

Zunehmend ist entscheidend, welchen Umfang des ökonomischen, kulturellen oder symbolischen Kapitals diejenigen besitzen, mit denen man in Verbindung steht. Die Möglichkeit eines Akteurs aufgrund seiner sozialen Position in einem sozialen Beziehungsgeflecht bestimmte Ressourcen zu mobilisieren, hat Auswirkung auf sein soziales Kapital (Bourdieu). Auch hier zeigt sich, dass Solidarität und emotionale Unterstützung (strong ties) für die Identität des einzelnen zwar bedeutsam sind, aber die gesellschaftliche Absicherung über Informationsaustausch, Einflussnahme (weak ties) funktioniert. Allerdings ist die Unterstützung abhängig von der Größe und der Heterogenität eines sozialen Netzwerks sowie von der Erreichbarkeit der Kontakte. Die emotional schwachen Bindungen sind informationstheoretisch daher die starken Bindungen.

Quelle: Franz Josef Röll: Von der Stärke schwacher Beziehungen – Kommunikationskultur und Gemeinschaftsbildung als Ausdruck von Identitätssuche. In: Jürgen Ertelt; Franz Josef Röll (Hrsg.): Web 2.0: Jugend online als pädagogische Herausforderung. Navigation durch die digitale Jugendkultur, S. 119-137.

Originaltexte von Granovetter:

Granovetter, Mark: The Strength of Weak Ties”, Vol. 78, Issue 6, S. 1360-1380 (1973) American Journal of Sociology. In: http://sociology.stanford.edu/people/mgranovetter/index.html

Granovetter, Mark: The Strength of Weak Ties. A network theory revisted New York 1983, Sociological Theory, Volume 1 (1983), 201-233


Manfred Spitzer zur digitalen Demenz

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 5 / 04:36

Quelle: http://wissen.dradio.de/digitale-demenz-der-streit-ums-verdummende-internet.33.de.html?dram:article_id=218086

Zitat

„Wir überlassen das Denken immer mehr den Maschinen, anstatt selbst zu denken – und dadurch Neues zu erlernen. Dies birgt immense Gefahren, insbesondere für die sich noch entwickelnden Gehirne von Kindern!“

Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Nach Auffassung des Gehirnforschers Manfred Spitzer birgt dies immense Gefahren. Die von ihm zitierten Forschungsergebnisse sind alarmierend: Digitale Medien machen süchtig, sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist. Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, lässt das Gedächtnis nach. Nervenzellen sterben ab, und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden. Bei Kindern und Jugendlichen wird durch Bildschirmmedien die Lernfähigkeit drastisch vermindert. Die Folgen sind Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg. Spitzer zeigt eine besorgniserregende Entwicklung auf und plädiert vor allem bei Kindern für Konsumbeschränkung, um der digitalen Demenz entgegenzuwirken.

Quellen:

http://www.spickmich.de/news/201209091900-these-von-der-digitalen-demenz-eine-erfindung

http://www.wdr5.de/sendungen.html

Kritischer Einwand:

Die Krankheit „digitale Demenz“ sei von Spitzer erfunden meint der Literatur- und Kommunikationswissenschaftler Martin Lindner. Er hat Spitzers neuestes Buch analysiert, wie „DRadio Wissen“ berichtet. Er meint, dass Spitzer darin auf verschiedene Studien zurückgreife, die keinen Zusammenhang hätten. Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur hat u.a. eine Linkliste mit dem Titel Kompetenz statt Demenz im Internet veröffentlicht. Die Links verweisen auf Forschungsergebnisse und Materialien, die die Thesen von Spitzer widerlegen.

Quelle: http://www1.wdr.de/themen/digital/digitaledemenz100.html


Die Dunbar Zahl – zu Größe und Gehirnen von Freundeskreisen

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 13 / 17:56

Robin Dunbar, 1947 in Liverpool geboren, Anthropologe, Primatologe und Psychologe, interessierte sich u.a. für den Zusammenhang zwischen Hirngröße und Gruppengröße. Alle Primaten leben in Gruppen. Für ein in Gruppen lebendes Wesen ist der wichtigste Aspekt seiner Umgebung die eigene Gruppe. Dunbar fand heraus, dass die Größe des Gehirns mit der der Größe der Gruppe in der das Lebewesen lebt korreliert. Hieraus ergibt sich die „Dunbar Zahl“. Sie beschreibt das Verhältnis von Gehirnaufbau bei Säugetieren zu ihrer Gruppengröße. Bei Menschen beträgt sie ca. 150.

Quelle:

http://www.schattauer.de/fileadmin/assets/buecher/Musterseiten/978-3-7945-2856-1_Musterseiten_066-071.pdf

 

Begrenzt kontaktfähig- Twitterstudie bestätigt Dunbar Zahl

Es scheint so, dass diese Dunbar Zahl auch für die virtuellen Netze gilt, zumindest ist dies das Ergebnis der hier zitierten Quelle: Die durchschnittliche Zahl an Freunden bei Facebook liegt bei 120. „Wer mit dem Twittern anfing, ‚folgte‘ zunächst immer mehr Personen. Doch irgendwann stagnierte diese Zahl, bis sie sich irgendwann einpendelte.“…..“ Genau: zwischen 100 und 200 Kontakten“.

Quellen:

http://www.alltagsforschung.de/begrenzt-kontaktfahig-twitter-studie-bestatigt-die-dunbar-zahl/

www.zeit.de/2011/23/T-Facebook/seite-3


Glossar

Feed

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 7, S. 15 / 08:09, 21:21

Mit Feeds werden kurze Texte (Inhalte) einer Webseite über ein Abonnement an interessierte User gesendet. Gibt es Neuigkeiten auf einer Seite (z.B. Ebay), so wird diese Nachricht sofort weiter geleitet. Feeds kann man als Nachrichtenticker bezeichnen.

Quelle: http://www.syscomm.at/intern/was-ist-ein-web-feed

Newsfeed:

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 7, S. 15  / 08:09, 21:21

Newsfeed sind kleine abgespeicherte Dateien auf einer Homepage, welche von speziellen Programmen gelesen werden können. Sie weisen den Besucher einer Homepage auf neue Inhalte hin.

Quelle: http://bmsev.com/software/feedcap/was-ist-ein-newsfeed/

Newsaggregator:

Aggregatoren sammeln Nachrichten, damit die Nutzer einen Überblick auf wichtige neue Nachrichten bekommen. Alle Informationen werden zusammengefasst und bekommen eine gemeinsame Überschrift mit einem Verweis, woher diese Nachrichten stammen.

Quelle: http://t3n.de/news/9-news-aggregatoren-kennen-sollte-295330/

RSS:

Mit RSS (= Really Simple Syndication) übermittelte Inhalte bestehen nur aus Text und Links. Ohne die jeweilige Webseite einzeln aufzurufen, können aktuelle Informationen automatisch und bequem gesendet werden.

Quelle: http://www.goethe.de/rss/de2744120.html

Tweet:

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 8 / 09:18

„Tweets“ (englisch to tweet= zwitschern) werden die Beiträge genannt, die man bei Twitter an Follower schicken kann. Wenn man einen erhaltenen Tweet an das eigene Netzwerk weiterschickt, wird dies als „ReTweet“ bezeichnet.


 

Interviewte Personen

 

Jannis Kucharz

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 2, S. 3, S. 5, S. 6, S. 7,  S. 16 / 01:08, 01:30, 04:46. 05:47, 08:19, 22:18

studiert Journalismus.

 

Lisa

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 3, S. 9, S. 10, S. 14, S. 15 / 0:57, 11:30, 12:18, 18:56, 20:10

ist Gymnasiastin

 

Helmi Schlosser

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 2, S. 11 / 0:32,

ist Rentnerin.

 

Jan-Hinrik Schmidt

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 8, S. 9, S. 10, S. 11, S. 13, S. 16, S. 17, S. 18 / 09:47, 10:46, 13:36, 14:08, 15:00, 18:39, 22:13, 24:20, 25:11

ist promovierter Soziologe. Seit November 2007 arbeitet er als wissenschaftlicher Referent für digitale interaktive Medien und politische Kommunikation am Hans-Bredow-Institut in Hamburg. Neben der Beschäftigung mit den Auswirkungen von Web 2.0 untersucht er die aktuelle Veränderungen onlinebasierter Öffentlichkeiten und sozialer Netzwerke sowie deren Auswirkungen auf Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Quelle: http://www.hans-bredow-institut.de/de/mitarbeiter/dr-jan-hinrik-schmidt

Kurzvortrag von Jan Hinrik Schmidt zum Thema Identitätsbildung, unter dem Aspekt informationeller Selbstbestimmung in sozialen Netzwerken:

http://www.youtube.com/watch?v=DI9mjalGrt8

 

Eine Antwort auf Zusatzmaterial zum Thema 02

  1. Pingback: GMK-Tagung: «School’s out – Informelle und formelle Medienbildung» » Lernen, Röll, Bildung, Tagung, Medienbildung, Thema » Jürg Fraefel

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