Zusatzmaterial zum Thema 06

Internet-Mobbing und Cyber-Bullying  – Wie verhalte ich mich richtig im Netz?

08.12.2012, hr2-kultur

Hier finden Sie Zusatzmaterialien zur 6. Sendung.

Die Zusatzmaterialien sind:

1. Für interessierte Hörerinnen und Hörer als vertiefende Informationen zu den Themen der einzelnen Sendungen.

2. Für Multiplikatoren/Lehrkräfte. Sie finden bei jedem Zusatzmaterial einen Bezug zum Manuskript und der Zeitmarkierung (01:20 gelesen: Start der Sequenz bei 1 Minute 20 Sekunden), damit Sie direkt zum Thema im Beitrag gelangen können. Die Zugangsdaten für die Sendemanuskripte werden den Multiplikatoren per Mail mitgeteilt.

Die Materialien wurden zusammengetragen vom Seminar, Prof. Dr. Franz Josef Röll, Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und soziale Arbeit.

Die Materialien wurden zum Zugriffszeitpunkt 06.12.2012 erstellt.

Alle Zusatzmaterialien zum 06. Thema können Sie hier als PDF herunterladen.pdflogo


Übersicht

Amanda Todd

Mobbing

Mobbingspriale

Cybermobbing/Cyberbullying

Wissenschaftliche Umfragen

Folgen von Cybermobbing

Pubertät

Prävention

Medienscouts

Peer Education

In der Sendung erwähnte Webseiten

Glossar

Interviewpartner


 

 

Amanda Todd

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 12 / 14:08 (aktueller Fall)

Amanda Todd, eine 15-jährige kanadische Schülerin, hinterlässt ein Video im Internet auf YouTube: „ich habe niemanden“, „ich brauche jemanden“ steht auf den Karteikarten die sie in die Kamera hält. Danach begeht sie Selbstmord.

In der siebten Klasse fängt sie an, im Internet zu chatten und trifft dort auf jemanden, der sie um ein Foto ihrer nackten Brüste bittet. Sie kommt dieser Bitte nach, ohne die weitreichenden Folgen einschätzen zu können. Dieses Foto wird an ihre ganze Schule geschickt und bei Facebook hochgeladen. Danach ist das Leben für Amanda nie wieder so wie es vorher war, Beschimpfungen, Beleidigungen und Anfeindungen sind die Folge. Mehrmals wechselt Amanda die Schule, versucht sich zu helfen, sich zu wehren – rutscht in Alkohol und Drogen ab, beginnt sich zu ritzen. Ihre Vergangenheit holt sie immer wieder ein. Sie beginnt mit einer Therapie. Aber die Mobbing-Attacken wird sie nicht mehr los, die Hetzjagd geht immer weiter.

Durch ihren Selbstmord am 10.10.2012 wird sie zur Symbolfigur gegen Gewalt im Internet. Eine Diskussion über den Umgang mit Cybermobbing entbrennt. Namen wie Phoebe Prine aus Massachusetts/USA, Ashter Brown aus Texas/USA, Joel aus Österreich, und Melanie aus Peine sind weitere bekannte Fälle. Sie alle sind Opfer von Cybermobbing-Attacken. Jeweils gab es unterschiedlichen Geschichten, die sie zu ihrem Selbstmord trieben.

Mit ihrem Abschiedsvideo nutzt Sie die Plattform des Internets, mit dessen Hilfe sie zuvor gepeinigt worden war. Leider zu spät gelingt es ihr, auch die schweigende Mehrheit wach zu rufen, deutlich zu machen, dass sie auch einen Anteil hatte an ihrem Leid. In ihrem Leben wurde sie ignoriert und gemobbt, es scheint so, dass sie durch ihren Freitod die einzige Chance sah, eine „Spur“ zu hinterlassen. Ihr Video ist artifiziell gestaltet, sie zitiert/kopiert einen der berühmtesten Videoclips von Bob Dylan: homesick subterranean blues. Nunmehr bekommt sie die Anerkennung, um die sie sich im Leben erfolglos bemüht hat.

Die kanadische Polizei will nun den Erpresser von Amanda Todd ausfindig machen. Auch die Hackergruppe Anonymous ist involviert. Die Gruppe wendet sich, ebenfalls mit einem Online-Video, an Todds Peiniger: „Wir werden nicht vergeben, wir werden nicht vergessen. Wir beobachten Dich. Wir wissen was Du getan hast und wir sind immer da.“ Anonymous hat in diesem Kontext Name, Adresse und Onlineprofil eines Mannes veröffentlicht, der Amanda erpresst haben soll. Dieser weist die Vorwürfe allerdings vehement von sich. Die kanadische Polizei warnt vor einer schnellen Verbreitung falscher Informationen und einer Vorverurteilung, ohne Beweise zu haben. Die Internet-Community ist da weniger zurückhaltend. Wenn jetzt eine ähnliche Hetzjagd auf den vermutlichen Peiniger beginnt vergleichbar mit der, die Amanda ertragen musste, ist es mehr als fragwürdig, ob das der richtige Weg ist.

Quellen:

http://www.welt.de/vermischtes/article110103789/Der-stumme-Hilferuf-der-Amanda-Todd-15.html

http://www.fr-online.de/panorama/mobbing-opfer-amanda-todd-anonymous-will-amanda-todd-raechen,1472782,20661412.html


Mobbing

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 4 / 03:28

Unter Mobbing (engl. „to mob“ = anpöbeln) wird das systematische und andauernde Anfeinden und Herabwürdigen einer einzelnen Person oder einer kleinen Gruppe von Personen durch Einzelne oder eine Gruppe verstanden. Dies kann in sämtlichen sozialen Situationen, wie Arbeitsplatz, Schule, Sportverein, etc., aber darüber hinaus auch in größeren gesellschaftlichen Kontexten, heutzutage vermehrt über das Internet, geschehen. Es gibt vielfältigste Formen des Mobbing, vom Ignorieren und Ausschließen des Einzelnen über psychische Gewaltausübung, beispielsweise in Form von Drohungen, bis hin zu körperlicher Gewaltanwendung.

Mobbing als Spitze des Eisbergs

Quelle: http://lenkerunddenker.blogspot.de/2010_01_01_archive.html

Als generelle Ursachen von Mobbing in seinen vielfältigen Formen gilt ein ungleiches Kräfteverhältnis zwischen Opfer(n) und Täter(n). Mobbing ist nach Auffassung von Heinz Leymann, der Mobbing am Arbeitsplatz untersucht hat, stets Ausdruck einer gestörten Kommunikation in einem konfliktbehafteten Verhältnis. Mobbing beginnt daher meist als Reaktion auf einen nicht ausgetragenen Konflikt. In der zweiten Phase entsteht ein Ungleichgewicht. Feindseligkeiten nehmen zu und werden gezielt gegen eine bestimmte Person oder Gruppe gerichtet. Es entsteht eine „Opferrolle“ und eine „Täterrolle“, während der ursprüngliche Konflikt keine besondere Bedeutung mehr hat. Die gemobbte Person wird jetzt auch von anderen gemieden, sie wird nicht mehr respektiert und akzeptiert. Sie macht Fehler, wird unsicher und fällt dadurch auf. Das erst durch das Mobbing ausgelöste Verhalten wird zur Rechtfertigung weiterer Ausgrenzungen herangezogen. Bei Heranziehung von ärztlichen und psychologischen Experten kommt es oft zu Fehldiagnosen, da die Hintergründe der Verhaltensauffälligkeiten nicht bekannt sind. Am Ende des Mobbing-Prozesses wird die betroffene Person ausgeschlossen. Im Extremfall versucht sie den Konflikt mit Gewalt zu lösen oder begeht Selbstmord.

Quellen:

http://www.mobbing-wiki.de/index.php?title=Mobbing

http://lenkerunddenker.blogspot.de/2010_01_01_archive.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Leymann


Mobbingspirale

Ergänzung zur Sendung

Der schwedische Psychologe Dan Olweus hat Mobbing in der Schule untersucht. Er hat herausgefunden, dass Mobbing nicht ausschließlich zwischen Täter und Opfer stattfindet. Beistehende passive Mitschüler, unsichere und ratlose Lehrer, unwissende Eltern sowie eine verunsicherte Schulleitung tragen in gleicher Weise dazu bei, dass Mobbing stattfinden kann. Seine „Mobbingspirale“ verdeutlicht, wie passives Zurückziehen und Ignorieren des Themas die erniedrigenden und schädigenden Verhaltensmuster des Täters fördern.

Mobbingspirale

Quelle:
http://www.medienzentrum.schulnetz.hamm.de/download2/Mobbing_in_Schule.pdf

Olweus entwickelte in den 80er Jahren in Norwegen ein ganzheitliches Programm zur Gewaltprävention und -intervention an Schulen, das großflächig und länderübergreifend eingesetzt und langzeitig evaluiert wurde. Ein Rückgang des Gewaltproblems von bis zu 50% konnte verzeichnet werden. Ziel des Programms ist es, mittelbare und unmittelbare Gewalt zu reduzieren und zu beseitigen und die Beziehungen untereinander zu verbessern.

Quellen:

http://www.ganztag-blk.de/ganztags-box/cms/upload/ind_foerderung/BS_5_Vertrauen/136_M_Olweus-Programm.pdf

http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/5974.html


 

Cybermobbing/Cyberbullying

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 3, S. 4, S. 5, S. 7, S. 10, S. 13, S. 15, S. 17, S. 18 / 01:16, 03:42, 04:02, 04:42, 05:06, 06:52, 08:01, 12:06, 15:19, 18:23, 21:57, 23:07, 23:30

Cybermobbing bezeichnet Beleidigungen, Bedrohungen, Bloßstellung oder Belästigung von Personen mit Hilfe neuer Kommunikationsmedien (E-Mail, Handy, soziale Netzwerke, Websites, Foren und Chats). Die Formen des Mobbings können unterschiedlicher Natur sein. Eingestellte Fotos/Filme, Diskussionsgruppen in sozialen Netzwerken, in denen über bestimmte Personen hergezogen wird, oder auch das Anmelden auf einer Kommunikationsplattform unter dem Namen des Opfers und damit verbundene Verbreitung von Unwahrheiten sind einige Beispiele.

Während Mobbing meist zeitlich beschränkt ist (Schule, Arbeitsplatz), hat Cybermobbing keine Beschränkung. Das Opfer hat somit auch keinen Rückzugsort oder die Chance, sich abzugrenzen. Weitere Probleme sind, dass diese Art der Denunziation durch das Internet einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und nicht mehr so leicht zu entfernen ist.  Deshalb gilt es zu beachten, nicht zu viele private Daten (Telefonnummer, Adresse, Informationen, Bilder, etc.) im Internet über sich zu veröffentlichen. Eltern sollten sich als Ansprechpartner ihren Kindern anbieten und Schuldzuweisungen sowie Sanktionen (Internetverbot) vermeiden.

Online-Mobbing

Quelle: http://blogs.msdn.com/b/edublog/archive/2012/08/24/aktuelle-cybermobbing-studie-unter-kindern-und-jugendlichen.aspx

Im Juli 2011 wurde das „Bündnis gegen Cybermobbing“ von Menschen, die selbst von der Thematik betroffen sind oder gegen Gewalt im Netz vorgehen möchten, ins Leben gerufen. Die Aufklärung und Sensibilisierung der Gesellschaft sowie Forschung auf deutscher und europäischer Ebene zum Thema Cyberlife und Gewalt im Netz umzusetzen, ist eines der Ziele des Bündnisses. Mit enthalten ist die Entwicklung von Lösungsstrategien, Handlungsempfehlungen, Präventions- und Hilfemaßnahmen.

Quellen:

http://www.bmfsfj.de/cybermobbing

http://www.bündnis-gegen-cybermobbing.de/


Wissenschaftliche Umfragen

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 3, S. 6, S. 7, S. 10, S.11 / 02:26, 05:56, 06:03, 07:54, 11:29, 12:55

Forsa für BITKOM

Für die repräsentative Studie Soziale Netzwerke wurden 1.023 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt. Drei Viertel (74 %) der Internetnutzer in Deutschland sind in mindestens einem sozialen Online-Netzwerk angemeldet, zwei Drittel nutzen die sozialen Netzwerke auch aktiv, so das Ergebnis. Über die generelle Nutzung hinaus wird die Beliebtheit verschiedener sozialer Netzwerke im Internet erfasst. Fragen zur Nutzungsdauer, zur Anzahl an Kontakten, zum Umgang mit persönlichen Daten und zu unterschiedlichen Erfahrungen in den Netzwerken geben einen Einblick in das Nutzungsverhalten der Community-Mitglieder.

 

Forsa für NRW und das Bundesgebiet

Für die Neuauflage ihres Internetportals und Leitfadens „Gewalt gegen Kinder“ hat die Techniker Krankenkasse (TK) neben einem Kapitel zur Früherkennung auch einen Cybermobbing-Baustein eingefügt. Eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der TK zeigt jetzt erstmals das Ausmaß von Cybermobbing. Früher haben Jugendliche auf dem Schulhof gestritten oder in der Clique gelästert. Heute veröffentlichen sie über Internet und Handy peinliche Fotos, posten Beleidigungen oder surfen unter falscher Identität. Die TK hat die wichtigsten Ergebnisse der beiden Umfragen in zwei Foliensätzen zusammengefasst. 32 Prozent der befragten Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren in Deutschland waren bereits einmal Opfer einer Cybermobbing-Attacke. In NRW liegt die Quote sogar bei 36 Prozent. Jeder fünfte Schüler wurde im Internet oder per Handy direkt bedroht oder beleidigt. Jeder Sechste litt unter Verleumdungen und bei rund zehn Prozent kam es zu einem Missbrauch der Internetidentität.

Quellen:

http://www.tk.de/centaurus/servlet/contentblob/360188/Datei/3425/Forsa-Umfrage%20Cybermobbing%20Bund.pdf

http://www.tk.de/centaurus/servlet/contentblob/343734/Datei/3127/Forsa-Umfrage%20Cybermobbing%20NRW.pdf

http://www.bitkom.org/files/documents/SozialeNetzwerke.pdf

 

Universität Hohenheim

Bei der Pilotstudie Cyber-Mobbing an Schulen wurde festgestellt, dass beim Cyber-Mobbing neben persönlichen Gründen oft die Klassen- und Schulstruktur eine wichtige Rolle spielt. Cyber-Mobbing ist ein ernstes Thema, da Angst, Schlafstörungen oder gar Selbstmord die Folge sein können. Doch wissenschaftlich untersucht hat es bisher kaum jemand. Die Ergebnisse der Studie sollen langfristig dazu dienen, effektive Strategien im Kampf gegen Cyber-Mobbing für die Schul- und Jugendarbeit zu entwickeln. „Die öffentliche Diskussion über Cyber-Mobbing ist geprägt von Stereotypen und vorschnellen Urteilen“, sagt Prof. Dr. Quandt. Auch die preisgekrönte ARD-Produktion „Homevideo“ sei keine Ausnahme. Der Grund: „Die Forschung hat das Thema bisher kaum für sich entdeckt“, sagt der Kommunikationswissenschaftler. Deshalb gebe es bislang kaum fundierte Untersuchungsergebnisse. Eine Vorstudie vom vergangenen Frühling hat bereits Erstaunliches zu Tage gefördert: So ist das Phänomen Cyber-Mobbing bei weitem keine Seltenheit mehr. Über ein Fünftel der 409 befragten Schüler an zwei Schulen im Großraum Stuttgart gaben an, schon einmal persönliche Erfahrungen mit den virtuellen Angriffen gemacht zu haben. Besonders häufig gemobbt werden dabei Mädchen und Schüler unterer Klassenstufen. Die Täter sind dagegen häufig gut integrierte Kinder aus der Mitte der Gesellschaft.

Quellen:

https://www.uni-hohenheim.de/uploads/tx_newspmfe/pm_Cyber-Mobbing_2011-04-10_status_10.pdf

https://www.uni-hohenheim.de/uploads/tx_newspmfe/pm_Nötigung_im_Netz_Universität_Hohenheim_2012-01-19_status_10.pdf

 

JFF (Institut für Medienpädagogik und Forschung)

ergänzende Information zur Sendung

Das JFF hat eine neue Studie zum Thema „Jugendliche und ihre Perspektive auf Konflikte in Sozialen Netzwerkdiensten„, die zweite Teilstudie der 5. Konvergenzstudie „Das Internet als Rezeptions- und Präsentationsplattform Jugendlicher“ veröffentlicht. „Die Teilstudie ‚Wo der Spaß aufhört … Jugendliche und ihre Perspektive auf Konflikte in Sozialen Netzwerkdiensten‘ verfolgt das Ziel, das Konflikthandeln von Jugendlichen (…) in Sozialen Netzwerkdiensten zu untersuchen und darauf aufbauend Ansatzpunkte für die pädagogische Arbeit zu identifizieren, um lösungsorientierte Handlungsformen in Konflikten als Teil eines souveränen Medienhandelns von Jugendlichen zu unterstützen.“

Quelle: http://www.jff.de/dateien/JFF-Bericht_Online-Konflikte.pdf


Folgen von Cybermobbing

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 3, S. 4, S. 6, S. 10, S. 12 / 01:50, 03:20, 06:23, 10:59, 13:14, 14:10

Folgen für Opfer:

Betroffene, welche im Internet gemobbt werden, leiden oft unter psychischen Belastungen. Häufig merkt man ihnen an, dass sie eine Verhaltensveränderung durchlebt haben. Dies macht sich im Privat- und Berufsleben bemerkbar. Ein potentielles Opfer erkennt man daran, dass Depressionen, Ängste, Selbstverletzungen zum Vorschein kommen. Bei schulpflichtigen Jugendlichen äußert sich das z.B. darin, dass diese ungern mit dem Bus in die Schule fahren und nur noch gebracht bzw. geholt werden wollen. Eltern von betroffenen Schülern können sich dieses Verhalten oft nicht erklären, was u.a. dadurch begünstigt wird, dass ihre Kinder (aus Scham) ihre Probleme nicht äußern.

Quelle: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/cybermobbing/folgen-fuer-opfer.html

Folgen für Täter:

Cybermobbing selbst ist keine Straftat, jedoch einzelnen Delikte, aus denen sich diese Art von Mobbing zusammensetzen. Hierbei kommen z.B. Drohungen, das Verbreiten von Bildern, Verleumdung, Beleidigung etc. in Frage. Dementsprechend müssen Täter, die Cybermobbing begehen, mit Folgen rechnen und können für ihr Handeln belangt werden. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass die Betroffenen die Formen des Cybermobbings dokumentieren (Screenshots, Ausdrucke) und somit Beweise sicherstellen.

Quelle. http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/cybermobbing/folgen-fuer-taeter.html


Pubertät

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 12 / 15:14

Unter Pubertät versteht man verschiedene Übergangsstadien in der Entwicklung eines jungen Menschen. Hier steht der Verlauf bis hin zum geschlechtsreifen Alter  (Fortpflanzungsfähigkeit) im Fokus. Beim heranwachsenden Teenie verändert sich durch verstärkte Ausschüttung von Geschlechtshormonen unter anderem der Körper. In diesem Alter sprießen nicht nur Pickel und bei „Jungs“ wird die Stimme tiefer. Ausgeprägte Launen erschweren das eigene sowie das Leben der gesamten Familie für den Verlauf von zwei bis zu vier Jahre. Im Gehirn finden Veränderungsprozesse statt. Oft dominiert in dieser Phase eine mangelnde Impulskontrolle.

Aus diese Grunde scheint es kein Zufall zu sein, dass sich Jugendliche in dieser Lebensphase immer wieder die Frage stellen, ob das Leben „Sinn“ macht. Einige beschäftigen sich mit der Frage, ob durch den Freitod eine Lösung ihrer Probleme zu finden ist. In der Pubertät begünstigen zwei Komponenten die mögliche Entscheidung zum Freitod. Zum einen ist hierbei das zerbrochene Weltbild anzuführen. Durch die kognitive Entwicklung und den körperlichen Reifeprozess im pubertären Alter wird das bislang gültige Weltbild vollständig in Frage gestellt. Daraus resultiert eine Krise, wenn sich kein alternatives Weltbild entwickeln kann. Zum anderen sind Aspekte zu nennen wie gestörter Dialog und Vereinsamung. Pubertierende konzentrieren sich auf ihre Innenwelt, eine Isolierung ist nicht ungewöhnlich, dies verhindert wiederum ein „normales“ Sozialverhalten. Pubertierende glauben, sich selbst am nächsten zu sein und sind sich dabei zugleich selbst fremd.

In Deutschland nimmt sich durchschnittlich alle 56 Minuten ein Mensch das Leben. Alle sechs Minuten versucht es jemand.

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Pubert%c3%a4t

http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2008/0923/000_pubertaet.jsp

www.vs-lam.de/suizid/suizidtheorien%20mit%20unterr…36%20seiten

http://www.u25-freiburg.de/suizid.html


Prävention

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 15, S. 17, S. 18 / 18:33, 21:05, 21:28, 22:57

Es gibt verschiedene Ansätze, um das bekannte und immer stärker um sich greifende Problem des Cybermobbings/Cyberbullings anzugehen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um diesen Mobbingformen präventiv entgegenzuwirken.

Beispielsweise ist in diesem Kontext das „Safer Internet Programm“ zu nennen, ein Projekt der Europäischen Union mit dem Ziel, die Medienkompetenz von Internetnutzern zu erhöhen, Jugendschutzmaßnahmen zu ergreifen und umzusetzen, Onlineberatungsangebote auszubauen sowie gegen schädigende und illegale Internetinhalte vorzugehen. In Deutschland ist die Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz mit der Umsetzung des Programms beauftragt. Insgesamt ist das Safer Internet Programm in 27 europäischen Ländern vertreten. Zielgruppe sind insbesondere Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrer, die für die Gefahren, welche im Internet lauern, sensibilisiert werden sollen. Das Programm bietet Betroffenen darüber hinaus eine telefonische Beratungsstelle an, an die sie sich mit ihren Online-Problemen (auch bei erlebten Cybermobbingattacken) wenden können. Zudem wurde eine zentrale Meldestelle eingerichtet für Internetinhalte, mit welchen eine Schädigung oder Gefährdung einhergeht.

Als weitere Präventionsmaßnahme in diesem Bereich ist das Programm „Surf Fair“ zu nennen, das von Dr. Stephanie Pieschl und Dr. Torsten Porsch entwickelt wurde und sich nach deren Angabe „explizit mit dem medienspezifischen Teil des Cybermobbings beschäftigt.“ Ansatzpunkt der Bemühungen ist der Ausbau der Medienkompetenz von Betroffenen, um somit einen Schutzfaktor herzustellen. Zielgruppe des Angebots sind insbesondere Schüler der Jahrgangsstufe 5 bis 7. Das Besondere dabei ist: Das Programm kann auch von Lehrern und Pädagogen ohne ausgeprägte Vorkenntnisse durchgeführt und umgesetzt werden. Im Einzelnen besteht es aus einem Film über einen fiktiven Cybermobbingfall, der ein offenes Ende aufweist und somit die Zuschauer dazu anregt, über das Gesehene nachzudenken und es auf ihre eigene Lebenswirklichkeit zu übertragen. Neben dem Filmmaterial stellt „Surf Fair“ eine Reihe von Übungen zur Verfügung, die darauf ausgelegt sind, die Filminhalte zu reflektieren und aufzuarbeiten. Schwerpunkt liegt dabei auf eine Perspektivenübernahme der verschiedenen beteiligten Personen: Täter, Zuschauer und Opfer. Wichtig ist den Entwicklern, individuelle Lösungsressourcen der Schüler bei der Bearbeitung des Falls mit einzubeziehen. Das Programm kann in 1-2 Doppelstunden durchgeführt werden.

Das Buch zum Programm ist im Beltz-Verlag erschienen: http://www.beltz.de/de/paedagogik/beltz-paedagogik/soziale-kompetenzen/titel/schluss-mit-cybermobbing.html

Quellen:

http://www.saferinternet.de/index.htm

http://wwwpsy1.uni-muenster.de/Psychologie.inst3/AEbromme/fortbildung/fachkom/gwi/prae.htm


Medienscouts

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 15, S. 16 / 18:46, 19:03, 19:56, 20:34

Medienscout (engl. to scout – erkunden, aufklären) auch Mediascout, Medienscouts oder Medienmentor genannt, bezeichnet eine Bildungsinitiative zur Medienerziehung von Kindern und Jugendlichen. Hierbei informieren und beraten zum Medienscout ausgebildete Jugendliche ihre Freunde und Mitschüler im Bereich der neuen Medien. Ziel der Initiative ist es, die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Sie sollen bei den vielen Möglichkeiten der Mediennutzung, die ihnen geboten werden, lernen, Gefahren kompetent einschätzen. Medienscouts klären ihre Mitschüler und Freunde über das jugendgefährdende Potential und die gewaltverherrlichende Wirkung neuer Medien auf. Sie informieren sie in Fragen des Jugendschutzes (Internet, TV, Videospiele) und des Datenschutzes (Fotos und persönliche Informationen in sozialen Netzwerken und Communitys). Ein weiteres Anliegen ist die Aufklärung über die allgegenwärtige mediale Beeinflussung (Werbung, Film, Computerspiele), denen Kinder und Jugendliche tagtäglich ausgesetzt sind. Es wird auch auf Unternehmen und ihre wirtschaftlichen Interessen, z.B. im Sinne der Beeinflussung des Konsumverhaltens, hingewiesen.

Die Idee des Medienscouts basiert auf dem aus der Prävention bekannten Prinzip der „Peer Education“ (engl. peer – Gleichgestellter, Ebenbürtiger). Vorstufen dieser Projektidee gab es bereits 2004 bis 2006 in Berlin, Augsburg und Darmstadt. Das erste Medienscout-Projekt wurde dann 2009 am Georg Büchner-Gymnasium im baden-württembergischen Winnenden gestartet. Mittlerweile läuft die Initiative in weiten Teilen Deutschlands.

Quellen:

http://www.medien-sicher.de/

http://de.wikipedia.org/wiki/Medienscout

http://www.school-meets-media.de/school-meets-media/medienscouts/allgemeines.html

http://www.bmfsfj.de/cybermobbing

http://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/cyber-mobbing

http://medienscouts.rlp.de/gehezu/startseite.html

Hier noch weitere interessante Links:

http://www.planet-schule.de/sf/php/02_sen01.php?sendung=8696

http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/cyber-mobbing.html

http://www.medien-sicher.de/2011/02/prasentation-cybermobbing-fur-hessischeschulen/


Peer Education

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 16 / 19:45

Hier wird Aufklärungsarbeit von Personen, die einander gleichgestellt sind und derselben sozialen Gruppe (Alter, Stellung, Status) angehören, geleistet. Begründet wird dieses Vorgehen damit, dass Gleichaltrige in dieser Lebensphase die wichtigsten Gesprächspartner darstellen. Die Medienscouts wirken als Multiplikatoren und die Zielgruppe wird durch Gleichaltrige informiert und aufgeklärt.

Peer Education ist ein sozialpädagogischer Ansatz, der in der Regel als eine Präventionsform in der Gesundheits- und Sexualerziehung eingesetzt wird. Ziel ist die Aufklärung zu spezifischen Themen von Gleichgleichgesinnten für Gleichgesinnten. Die Informationen werden wechselseitig zwischen Angehörigen einer sozialen Gruppe oder mit gleicher sozialer Stellung ausgetauscht. Bei der Peer Education kann aufgrund des ähnlichen Alters von einem vergleichbaren Wissensstand und Erfahrungshorizont ausgegangen werden. Durch ähnliche Vorkenntnisse ist es Gleichaltrigen/Gleichgesinnten möglich, Wissen verständlich zu kommunizieren. Zudem geht man davon aus, dass die „Peergruppe“ eine entscheidende Sozialisationsinstanz für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bildet.

Im Kontext „Schüler helfen Schülern“ wird Peer Education in viele Schule eingesetzt. Die Schüler sind gegenseitige Lernhelfern im individualisierten Unterricht. Das Ziel dieser Strategien ist die Vermittlung von Informationen, die dazu beitragen, dass Jugendliche ihr Wissen, ihre Vorurteile und Vermutung hinsichtlich spezifischer Thematiken zunehmend hinterfragen und möglicherweise eine entsprechende Einstellungsänderung vollziehen.

Ein anderes Ziel ist aber auch der Zuwachs von Selbstwert und Ich-Stärke sowie die Entwicklung allgemeiner Lebenskompetenzen, was durch die Förderung der sozialen Kompetenz im Rahmen des wechselseitigen Kontakts und damit zusammenhängenden Kommunikationstrainings vorangetrieben wird. Unter anderem durch die Möglichkeiten der kreativen Freizeitgestaltung, durch Gruppenübungen und das Aufzeigen von Entspannungsmöglichkeiten werden zusätzlich Teamfähigkeit sowie Ressourcen zur Stress- und Konfliktbewältigung entwickelt. Die Jugendliche haben durch Peer Education die Gelegenheit, ihren Zusammenhalt zu stärken und sich für das lebenslange Lernen sowie das Bestehen herausfordernder Situationen in Schule, Ausbildung und Beruf zu qualifizieren.

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Peer-Education

http://www.vielfalt-lernen.de/2012/10/04/%E2%80%9Epeer-education-schuler-helfen-schulern/

http://werkstatt.bpb.de/2012/08/von-einander-lernen-peer-education/

http://www.vielfalt-lernen.de/2012/10/04/%E2%80%9Epeer-education-schuler-helfen-schulern/

http://www.hh.shuttle.de/hh/ehs/PeerEducation.html


In der Sendung zitierte Webseiten

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 8 / 08:59

I share Gossip

Bei „I share Gossip“ handelte es sich um eine Internetplattform, auf der Nutzer anonym Mitschüler und Lehrer beschimpfen, beleidigen und bloßstellen konnten. Wie der Spiegel schreibt habe das Portal unter dem Motto „100 Prozent anonym an deiner Schule, Universität oder Arbeitsplatz lästern“ dazu aufgerufen, Gruppen – beispielsweise für Schulen oder Ausbildungszentren – zu gründen und darin anonym Gerüchte zu verbreiten.

Mittlerweile ist die Website nicht mehr zu erreichen, sondern leitet direkt an die Bildzeitung weiter, welche davon berichtet, dass mittlerweile die Staatsanwaltschaft gegen die Betreiber der Seite ermittelt. Außerdem stellt Bild eine Liste von Schulen zur Verfügung, die Opfer von „Lästerattacken“ geworden sind: http://www.isharegossip.de/.

Den Initiator des Netzwerkes dingfest zu machen, scheint sich jedoch weniger einfach zu gestalten. Im Impressum der Seite war eine lettische Adresse angegeben, die sich jedoch schnell als Briefkastenfirma herausstellte. Die Behörden ermitteln gegen den Betreiber unter anderem wegen Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung.

Quellen:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/mobbing-plattform-offline-isharegossip-offenbar-gekapert-a-768331.html

http://www.bild.de/BILD/regional/frankfurt/aktuell/2011/01/26/mobbing-an-schulen/top-anklaeger-jagt-schul-mobber.html


Glossar

Dissen:

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 7 / 06:38

Dissen kommt aus der jugendlichen Sprache und bedeutet so viel wie jemanden herunter machen, schikanieren oder auch demütigen.

Quelle: http://mundmische.de/bedeutung/8973-dissen

Digital Natives

siehe Generationen im Netz, Zusatzmaterialien Sendung 1

IP Adresse

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 15 / 17:52

IP Adressen sind vergleichbar einer Postanschrift. Mit ihrer Hilfe können Daten von einem Absender zum vorgesehenen Empfänger transportiert werden. Jedem Gerät (Computer), das an das Netzwerk eingebunden ist, wird eine IP Adresse zugeteilt. Diese Adresse basiert auf dem Internetprotokoll (IP).

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/IP-Adresse

Persistenz

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 12 / 13:25

Der Begriff Persistenz (aus lat. persistere „verharren“) hat verschiedene Bedeutungen. Allgemein wird damit eine dauerhafte Beschaffenheit oder Beharrlichkeit bzw. das langfristige Fortbestehen einer Sache ausgedrückt. Im Kontext zur Sendung bedeutet es Beharrlichkeit einer Belästigung.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Persistenz

Pinnwand

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 3, S. 4, S. 6, S. 8, S. 14 / 01:28, 03:04, 05:37, 08:11, 17:14

hierbei ist die „virtuelle Pinnwand“ gemeint, welche eine Funktion in vielen sozialen Netzwerken bildet. Eine Pinnwand im Internet ist vergleichbar mit einem „schwarzen Brett“. Die Anwender der Netzwerke können bei anderen Mitgliedern etwas an diese Pinnwand schreiben und je nach Einstellungen können das alle registrierten Mitglieder oder auch nur vereinzelte Personen lesen.

Quelle: http://www.uni-due.de/imperia/md/content/genderportal/anna_wegrzyn_diplomarbeit_cyberbullying.pdf

Profil

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 7 / 07:52

Profile werden bei sozialen Netzwerken verwendet. Mitglieder können hierbei hier ihre persönlichen Daten veröffentlichen sowie ihr Geschmacksprofil, wie Hobbys, Musikgeschmack, etc. für andere sichtbar machen.

Quelle: http://www.itwissen.info/definition/lexikon/Soziales-Netzwerk-social-network.html

 


Interviewte Personen

Marco Fileccia

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 16 / 19:53

ist der Koordinator des Projektes „Medienscouts NRW“. Fileccia unterrichtet am Elsa-Brändström-Gymnasium in Oberhausen. Er arbeitet als Mitarbeiter im Bereich „Neue Medien in der Lehrerbildung“. Fileccia  setzt sich mit dem Internet und seinen Auswirkungen auf das Lernen auseinander.

Auf seiner Homepage www.fileccia.de/cms/front_content.php?idcat=91&idart=121  finden sich zahlreiche Informationen zu dem Ansatz der sogenannten „Peer-Education“. Dieser zeigt eine neue Arbeitsweise, die auf folgende Annahme beruht: „junge Menschen lernen lieber von und durch Gleichaltrigen“. Er bietet auch eine Reihe von Schulzusatzmaterialen/Unterrichtsmaterialien auf www.fileccia.de/cms/front_content.php?idcat=91&idart=121 und www.lehrer-online.de/453809 an.

Quellen:

www.imedia.bildung-rp.de/archiv/imedia-2011/vortragsforum/marco-fileccia.html

www.lehrer-online.de/453809

www.fileccia.de/cms/front_content.php?idcat=91&idart=121

Karsten Gulden

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 14, S. 15, S. 18 / 16:09, 17:52, 23:11

ist Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht. Gulden vertritt die Ansicht, dass Cybermobbing außerhalb der Schule passiert. Er verweist auch darauf, dass Eltern ihren Kindern Unterstützung geben sollen, um gewisse Kontrolle über ihr Verhalten im bzw. mit dem Internet auszuüben.

Quelle: https://ggr-law.com/anwaelte-ggr/fachanwalt-urheberrecht-medienrecht-karsten-gulden-llm.html

 

Stephanie Pieschl

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 17 / 21:24

ist Dip.-Psychologin an der Universität Münster. Pieschl entwickelte gemeinsam mit Kollegen das Präventionsprogramm „Surf Fair“. Ihre Themenfelder beziehen sich auf Lernen und Lehren mit neuen Medien, Evaluation von Lernsoftware, Metakognition, selbstregulierendes Lernen, epistemologische Überzeugungen, Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen, gewalthaltige Medien und Cyberbullying. Ihre Arbeit zielt vorrangig auf Studentinnen und Studenten, Eltern, Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern ab.

Zum Thema Gewalt im Internet finden sich weitere Informationen auf folgender Internetseite: http://wwwpsy1.uni-muenster.de/Psychologie.inst3/AEbromme/fortbildung/fachkom/gwi/index.html

Quellen:

http://www.uni-muenster.de/GK-Vertrauen-Kommunikation/personen/antragsteller/stephanie-pieschl.shtml

www.uni-muenster.de/GK-Vertrauen…/stephanie-pieschl.shtml

 

Rolf Schuhmann (Medienpädagoge)

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 4, S. 5, S. 6, S. 9, S. 12,S. 13 / 03:58, 05:16, 06:23, 10:17, 13:13, 15:21

ist Pädagogischer Mitarbeiter im Dezernat Medienbildung, Amt für Lehrerbildung in Frankfurt am Main. Das Dezernat betreut Qualifizierungsmaßnahmen und unterstützt Schule, Multiplikatoren/innen und Lehrer/innen bei der Handhabung von neuen Medien im Unterricht und zur Unterrichtsvorbereitung.

Quellen:

www.dms.bildung.hessen.de/index.html

http://medien.bildung.hessen.de/kontakt/index.html

http://www.lehrer-online.de/suche.php?sid=65062698681873468635478697869480

 

Medienscout Elias

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 16 / 19:15

ist ein 16jähriger, medienerfahrener Schüler, der sich auf das Thema Cybermobbing spezialisiert hat. In dem Präventionsprojekt der Landesmedienanstalt NRW versucht Elias, eine beratende Stellung für Lehrer, Eltern und Schüler einzunehmen. Er gibt Hilfestellung, mit dem Medium Internet richtig umzugehen.

Quelle: Manuskript S.16; 19:22

 

Mobbing-Opfer Alina, 18 Jahre

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 2. S. 3, S. 9, S. 10, S. 11, S. 12, S. 18 / 01:00, 01:50, 02:50, 10:07, 10:47, 11:53, 12:20, 14:30, 23:54

ist ein Internet Mobbing-Opfer (Cybermobbing). Sie erlitt zahlreiche Erniedrigungen, Drohungen sowie körperliche Qualen. Folgen waren psychische und psychosomatische Probleme, wie Magenschmerzen und ständig quälende Gedanken.

 

 

Eine Antwort auf Zusatzmaterial zum Thema 06

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