Zusatzmaterial zum Thema 07

Kindergarten 2.0? – Medienerziehung für die Jüngsten

15.12.2012, hr2-kultur

Hier finden Sie Zusatzmaterialien zur 7. Sendung.

Die Zusatzmaterialien sind:

1. Für interessierte Hörerinnen und Hörer als vertiefende Informationen zu den Themen der einzelnen Sendungen.

2. Für Multiplikatoren/Lehrkräfte. Sie finden bei jedem Zusatzmaterial einen Bezug zum Manuskript und der Zeitmarkierung (01:20 gelesen: Start der Sequenz bei 1 Minute 20 Sekunden), damit Sie direkt zum Thema im Beitrag gelangen können. Die Zugangsdaten für die Sendemanuskripte werden den Multiplikatoren per Mail mitgeteilt.

Die Materialien wurden zusammengetragen vom Seminar, Prof. Dr. Franz Josef Röll, Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und soziale Arbeit.

Die Materialien wurden zum Zugriffszeitpunkt 13.12.2012 erstellt.

Alle Zusatzmaterialien für das 07. Thema können Sie hier auch als PDF herunterladen.pdflogo


Übersicht

Reale Welt – Virtuelle Welt – Vireale Welt

Bewahrpädagogik

Hand-Auge-Koordination

Heinrich-Pestalozzi – Lernen mit Herz, Hand und Kopf

Mediensucht

Filtersoftware für Kinder

Medienerziehung im Kindergarten

Glossar

Interviewpartner

 

 

 

Reale Welt – Virtuelle Welt– Vireale Welt

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 4 / 03:55

Die Mehrzahl der Menschen geht davon aus, dass die Welt wie sie uns in unserer Wahrnehmung sichtbar ist, die physische Welt spiegelt und damit real vorhanden ist. Luhman vertritt die Annahme, dass Wissender (Beobachter) und Wissen (Beobachtung) untrennbar miteinander verknüpft sind und die Realität nicht in der Welt da draußen liegt, sondern in den kognitiven Operationen selbst. In  seinem Buch  „Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit“ geht er davon aus, dass die Realität nicht „objektiv“ ist – es gibt nicht DIE eine Realität – sondern wir Menschen konstruieren unsere eigene Realität. Dementsprechend ist die Welt ein Konstrukt, denn das was wir als „objektive“ Wirklichkeit (Realität) wahrnehmen, wird erst durch uns selbst mit Hilfe kognitiver Fähigkeiten erzeugt, wir bemerken aber die Konstruierbarkeit unserer Wirklichkeit nicht. Dies gelingt erst dann, wenn wir reflektieren, wie wir beobachten, handeln und kommunizieren. Die 1. Welt (Moleküle, Atome, etc.) können wir nicht erkennen. Die Welt wie sie erscheint ist die 2. Welt.

Mit Hilfe von Medien (Brille, Mikroskop, Fernrohr) können wir unseren Zugang zur Welt erweitern. Dies kann man als dritte Welt bezeichnen. Jeweils können die angewandten Medien die Wahrnehmung der Nutzer verändern. So hat beispielsweise der Buchdruck durch die Verbreitung eines einheitlichen Symbolkonzeptes dazu beigetragen, dass unsere Vorstellungen und Sichtbarmachung über Erkenntnisse, Beobachtungen und Erlebnisse vereinheitlicht wurden. Die ersten drei Welten gehören zu dem, was wir Realität nennen.

Wenn in einem Medium diese ersten drei Welten als Abbild oder Symbol repräsentiert werden, nennt man dies virtuelle Welt, die vierte Welt. Eine gemalte Pfeife ist keine Pfeife, sondern ein Bild einer Pfeife (Renè Magritte: Ceci n’est pas une pipe). Das Foto von einem Auto ist kein Auto, sondern Abbild von einem Auto. Auch ein Dokumentarfilm zeigt nicht die Realität, sondern bildet Wirklichkeiten mit Mitteln den Mediums Film ab (und verändert dadurch auch die Wirklichkeit). Die gleichen Prozesse passieren mit dem Computer bzw. dem Internet. Mit diesen Medien können wir unsere Wirklichkeitsvorstellungen erweitern. Über Animationen und Simulationen können Prozesse begreifbar gemacht werden, wie sie von unseren Sinnen in der zweiten Welt nicht erlebt werden können. Da das Internet wie ein „Universalmedium“ wirkt, greift es auch ein in unsere sinnliche Wahrnehmung, verändert und strukturiert sie. Die jeweilige Kultur der Medien fördert immer auch eine spezifische Kultur der Wahrnehmung. So fördert das Internet das delineare Denken, das Denken mit Hilfe von Hypertexten, die schweifende Beobachtung, das zufällige Suchen, etc.

Der Medienwissenschaftler Thilo Hartmann weist in einem Interview bei SPIEGEL Online darauf hin, dass wir von der Wahrnehmungsforschung wissen, dass Virtualität als real empfunden wird, weil die reale Welt selbst virtuell ist. Realität ist nur ein Wahrnehmungskonstrukt unserer Sinne. Wir wissen nicht genau, wie es da draußen aussieht. Wir können nur darauf vertrauen, dass das, was wir wahrnehmen, aussieht wie die Wirklichkeit. Virtuelle Welten funktionieren nach demselben Muster.

Die Aussage „auch virtuelle Welten sind REAL und SOZIAL-konstruiert“ betont, dass der Unterschied zwischen der so genannten „echten, realen Welt“ und der virtuellen Welt eben nicht darin besteht, dass das eine real ist und das andere nicht. Daher ist es angemessener unsere Weltwahrnehmung nicht real sondern vireal zu nennen, weil sowohl „reale“ als auch virtuelle Einflüsse unsere Vorstellung von Wirklichkeit beeinflussen.

Welche Einflüsse die jeweiligen Medien auf die jeweiligen Konstruktionen von Wirklichkeit haben, hängt davon ab, wann man mit diesen Medien in Berührung kommt. Diejenigen, die die Entwicklung des Internets in der Kindheit/Jugend kennen gelernt haben, erleben den Umgang mit dem Internet anders, sie konstruieren ihren Lebensalltag in Interaktion mit diesem Medium, sie nutzen Handys/Smartphones und teilweise iPads ganz selbstverständlich. Personen, die mit dem Buch oder dem Fernseher sozialisiert wurden, konstruieren ihre virtuelle Welt ausgehend von diesen Medienerfahrungen.

Quellen:

http://gedankenstrich.org/wp-content/uploads/2011/09/schrape_social-media-massenmedien_preprint.pdf

http://www.mediamanual.at/mediamanual/workshop/kommunikation/semiotisches_labor/labor_a/modul05.php

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/virtuelles-leben-wie-ein-urmensch-der-einen-duesenjet-steuert-a-465513.html



Bewahrpädagogik

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 4, S. 5, S. 6, S. 12, S. 15 / 03:29, 05:21, 06:07, 07:14, 08:44, 20:02, 24:12

Der Bewahrpädagogik geht es in erster Linie um die Bewahrung gesellschaftlicher und kultureller Strukturen, die bislang als positiv bewertet wurden, sowie der Bewahrung von Kindheit und Jugend vor neuen, gefährdenden Einflüssen von Seiten der Medien. Es handelt sich hierbei um die älteste Methode der Medienpädagogik, denn die Verbreitung eines jeden Mediums – selbst die des Buches – hat seit jeher eine Vielzahl an Diskussionen und Bedenken hervorgerufen. Immer wenn sich ein neues Medium etabliert, wird befürchtet, dass dies schwerwiegende Konsequenzen (meist Nachteile) für Denken, Wahrnehmen und Handlungsfähigkeit des Menschen mit sich bringt. Bei dieser Traditionslinie stehen die jeweiligen Medien im Verdacht, dass sie schädlichen Einfluss ausüben können.

Wenn auch der interviewte Hirnforscher und Psychologe Manfred Spitzer kein Bewahrpädagoge ist, so stützt er sich auf diese Argumente gehörig. So weist er auf die vielfältigen Gefahren neuer Medien für Kinder und Jugendliche hin und zielt auf eine weitgehende Medienabstinenz. Alternativen zur Mediennutzung sollen hierbei gefördert werden. Dieser Ansatz wird jedoch aufgrund seiner fraglichen Realisierbarkeit kritisiert, da Medien aus dem Alltag heutiger Kinder und Jugendlicher nicht mehr wegzudenken sind. Röll kritisiert ebenfalls diese Position, weil der „Blick der Bewahrpädagogik auf den Menschen als passiven und unmündigen Rezipienten“ hin orientiert ist. Kindern und Jugendlichen wird hierbei nicht die Möglichkeit geboten, sich eigenständig und selbstbestimmt der Thematik anzunähern. Durch die Verweigerung des Umgangs mit Medien wird  eine „medienbezogene Selbstständigkeit“ und letztlich medienkompetentes Verhalten verhindert.

Ein weiterer Zweig bewahrpädagogischer Bestrebungen richtet sich auf die Inhalte der Medien, um Kinder und Jugendliche vor Gefahren während der Mediennutzung zu bewahren. Nicht die Medien werden kritisiert, sondern nicht gewünschte Inhalte, wie z.B. Gewalt, Pornographie, etc. Es wird befürchtet, dass diese Inhalte Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung beeinträchtigen. Den negativen Medienbeispielen werden positive gegenüber gestellt. Die Rezipienten sollen zu einer „höheren Genuss- und Urteilsfähigkeit“ erzogen werden. Anhand verschiedener Projekte „soll eine Desillusionierung und eine Immunisierung erreicht werden“.

Ein dritter Zweig der Bewahrpädagogik sieht sich dem Jugendschutz verpflichtet. Mithilfe von Informationsplattformen wie www.jugendschutz.net werden Kinder und Jugendliche, Pädagogen und Eltern informiert über Gefahren im Umgang mit Medien und problematisches Medienverhalten (u.a. Cybermobbing). Zu dieser Traditionslinie gehören auch die Institutionen (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft – http://www.fsk.de/), die durch Kennzeichnung von Altersgrenzen oder Freigabeentscheidungen (erst ab 18 Jahren geeignet) Jugendschutz betreiben. Dieser Ansatz will keine Medienabstinenz, eher ist intendiert, junge Mediennutzer vor Gefahren zu schützen und sie in der Entdeckung der Medienwelt zu begleiten und zu informieren.

Quellen:

http://www.dieterbaackepreis.de/fileadmin/pdf/Roell_Methoden_der_Medienpaedagogik.pdf

http://lars-kilian.de/studienblog/?p=35

http://link.springer.com/chapter/10.1007%2F978-3-531-91158-8_4?LI=true#page-2



Hand-Auge-Koordination

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 5 / 06:20

Die Hand-Auge-Koordination ist Teil der Sensomotorik. Die Koordination der visuellen Wahrnehmung und dem Bewegungsapparat insgesamt wird Visuomotorik genannt. Darunter versteht man, dass visuelle Reize im Gehirn ein Modell der Umwelt erzeugen, durch das zielgerichtete Interaktion mit derselben ermöglicht wird.

Fängt das Baby an zu greifen, fängt es damit auch an, gezielt seine Umwelt zu erkunden. Die Hand-Auge-Koordination ist notwendig, um die anfänglichen Greifreflexe zielgerichtet werden zu lassen. Diese zielgerichteten und somit sinnvollen Handlungen ermöglichen dem Baby nach und nach, selbständig zu werden. Im Alltag muss man ständig auf visuelle Reize durch angemessene Motorik reagieren. In den meisten Fällen kann nicht einmal bestimmt werden, ob der visuelle Reiz der Bewegung vorausgeht oder umgekehrt. Wahrnehmung und Bewegung gehen also „Hand in Hand“.

Schreiben beispielsweise, ist nur möglich wenn Auge und Hand zusammenspielen. Auch beim Ballspielen ist es enorm wichtig, dass Arm oder Bein angemessen auf den visuellen Reiz des Balles reagieren. Fast jede Tätigkeit im Alltag erfordert eine abgestimmte Auge-Hand-Koordination.

Die Hand-Augen-Koordination kann durch Computerspiele bzw. den Umgang mit dem PC ebenfalls gefördert werden. In einer 2009 im Nature Neurosience erschienenen Studie  konnten Wissenschaftler z.B. nachweisen, dass sogenannte „Killerspiele“ die Sehfähigkeit erhöhen. Computerspiele sollen gute sensomotorische Reaktionen, eine schnelle Hand-Augen-Koordination und eine exzellente Sehfähigkeit – gerade auch unter erschwerten Bedingungen mit geringen Kontrasten – fördern.

Selbstverständlich ist es wichtig, dass Kinder körperliche Erfahrungen in ihrer realen Lebensumwelt machen (2. Welt). Die Maus in der Hand ist kein Ersatz für diese Erfahrungen, sondern eine Erweiterung. Kinder benötigen beide Erfahrungsebenen (real und virtuell), um angemessen in ihrer Lebensumwelt agieren zu können. Da die Lebenswelt von Kindern durchdrungen ist von Technik und Digitalisierung können Kindern durch gezielt und sinnvoll eingesetzte Medien auch Erfahrungen machen, die im „real life“ förderlich für sie sind.

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Visuomotorik

http://www.kinderturnstiftung-bw.de/wofuer-benoetigen-kinder-die-auge-hand-koordination

http://www.mediaculture-online.de/fileadmin/bibliothek/neuss_computereinsatz/neuss_computereinsatz.html

http://www.heise.de/tp/artikel/30/30030/1.html



Heinrich Pestalozzi –

Lernen mit Herz, Hand und Kopf

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 6 / 07:27, 07:41

Johann Heinrich Pestalozzi, geb. 1746 und gestorben 1846, war ein Schweizer Pädagoge, der mit seinem Konzept der Elementarbildung einige bis heute anerkannte Theorien zur umfassenden Bildung und Erziehung des Menschen ab der frühesten Kindheit begründete.

Als Ziel einer jeglichen Erziehung steht für Pestalozzi der so genannte „sittliche Mensch“, ein Individuum, das selbstlos und in religiösem Glauben verwurzelt stets nach dem Guten strebt. Pestalozzi geht davon aus, dass im Menschen sowohl positive Kräfte, wie das Gewissen, das von Geburt an angelegt sei, als auch negative Kräfte wirken, die diesem Ziel entgegenstehen, wie z.B. Egoismus. Für ihn hat Erziehung die Aufgabe, die Spannung dieser gegeneinander wirkenden Tendenzen abzufangen, und in die richtigen Bahnen zu lenken.

Die psychischen Kräfte (Anlagen) werden von ihm als „Herzenskräfte“ bezeichnet. Neben der Steuerung dieser Kräfte nennt er als wichtigen Aspekt die Entfaltung der intellektuellen, kognitiven „Kopfkräfte“ sowie der handwerklichen Fähigkeiten, die „Handkräfte“. Ziel einer gelungenen Erziehung muss es somit sein, diese drei angeborenen Gesetzmäßigkeiten hinsichtlich ihrer Eigenheiten zu kennen und sie gleichsam in Einklang mit den naturgemäßen Bedingungen derart zu fördern, dass sich der Mensch zu seinen positiven Anlagen hin entwickelt.

Als grundlegend für die Entwicklung der Herzenskräfte sieht er eine durch stets liebevolle Annahme des Kindes geprägte Erziehung an. Diese beginnt bereits mit der Geburt durch die Mutter (damals alleinig für die Erziehung des Kindes verantwortlich). Dies setzt voraus, dass die Mutter stets die Bedürfnisse des Kindes in einer liebevoll geprägten Atmosphäre befriedigt. So kann bereits das Kleinkind zu einer inneren Ruhe und Entspannung kommen, welche eine „sittliche Gemütsstimmung“ hervorruft. Dies bedeutet, das Kind ist bereit zu teilen und andere anzunehmen, was zu einer positiven Entfaltung seiner Anlagen führt.

Die schulische und außerfamiliäre Bildung und Erziehung kann laut Pestalozzi stets nur weiterführen, was frühkindlich im familiären Rahmen bereits angefangen wurde, kann diese jedoch nie ersetzen. Es ist folglich wichtig, dass auch die Lehrer und Erzieher dem Kind mit einer liebevollen Akzeptanz begegnen und ihrerseits ebenso eine warmherzige Atmosphäre schaffen. Das Kind kann nur am Vorbild der ihn erziehenden Menschen lernen und wachsen. Diese müssen die sittliche Haltung selbst leben und verinnerlicht haben, um sie authentisch vorleben zu können.

Untrennbar verbunden mit der Entwicklung der Geisteskräfte ist die Ausbildung der Körperkraft sowie der kreativen Fähigkeiten und der Fähigkeit, durch Kognition erworbene Kompetenzen praktisch umzusetzen. Es ist hierbei ebenso von Belang, dass der über Jahrhunderte entwickelte korrekte Umgang mit Werkzeugen und Materialien erlernt wird, wie die eigene und freie Entfaltung der Kreativität zu fördern. Die Bildung der handwerklichen und geistigen Kräfte soll aber nicht allein dem schulischen Unterricht überlassen werden, sondern ebenso von der Mutter bereits bei der heimischen Erziehung spielerisch eingebunden werden.

Unter Ausbildung der Kopfkräfte wird die Begriffsbildung als Grundlage genannt. Das Kind erfährt seine Umgebung mit allen Sinnen und kann sie so erfassen. Dies geschieht in Kombination mit dem Erlernen und Gebrauchen der Sprache, um sinnlich erfahrene Gegebenheiten sprachlich benennen zu können. So wird eine Urteilsbildung über die Umwelt ermöglicht.

Zusammenfassend lässt sich als oberstes Erziehungsziel die völlige Harmonie der drei wesentlichen Kräfte konstatieren. Dies beinhaltet dass Herzens-, Körper- und Kopfkräfte optimal ausgebildet sind, zugleich aber die physischen und intellektuellen Kräfte den Herzenskräften untergeordnet werden. Eine derart positive Entwicklung zum sittlichen Menschen kann stets nur durch Liebe in allen Bereichen der Erziehung und Bildung erlangt werden.

Pestalozzi formuliert folgende Reihenfolge: „Erst soll das Kind sittliches Leben fühlen (Herz), dann soll es das Gute tun (Hand), und schließlich folgt die Reflexion (Kopf)

Quellen:

http://www.heinrich-pestalozzi.info/

http://www.bruehlmeier.info/thesen.htm


Mediensucht

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 4, S. 10 / 05:01, 17:03, 17:46, 18:07

Es gibt stoffgebundene und nicht-stoffgebundene Süchte, wobei Mediensucht den nicht-stoffgebundenen Süchten zuzuschreiben ist. Allerdings ist der Begriff „Mediensucht“ umstritten. Die im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit vom  DIMDI herausgegebene Diagnosenklassifikation ICD-10-GM enthält keine Mediensucht. Abhängigkeiten von Medien werden zu den abnormen Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle betrachtet (F 63). Der Grund, dass Medien, Internet- und/oder Computerspiele-Manie nicht als „Suchtkrankheit“ klassifiziert wird, hat vermutlich eher finanzielle und keine inhaltliche Gründe (hohe Kosten für die Krankenkassen). Nur mit einer Diagnose kann es eine Behandlung geben! Daher wird von suchtähnlichem Verhalten bzw. „Störung der Impulskontrolle“ gesprochen. Wenn jemand aufgrund von Mediensucht behandelt wird, wird davon ausgegangen, dass Persönlichkeitsfaktoren eine wesentliche Rolle spielen. Aus Sicht der differential-diagnostischen Psychologie wird bestätigt, dass Persönlichkeitsmerkmale als Prädikatoren (Beeinflussungsfaktor) dienen (Renner/Schütz/Machilek 2003). Bestätigt wird von diesen Studien aber auch, dass keineswegs jeder in der Lage ist, angemessen mit dem Internet umzugehen. Bei neurotizistischen Personen (d.h. z.B. ängstlich, unsicher, nervös, traurig) ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass es zu dysfunktionalen Nutzungsformen kommt als bei Personen, die  offen sind für Erfahrungen (z.B. kreativ, wissbegierig, phantasievoll). Offene Menschen sind fantasiebegabt, kunstinteressiert, feinsinnig, neugierig, aufgeschlossen und ein wenig rebellisch.

Kein Zweifel gibt es, dass es  Abhängigkeiten von modernen elektronischen  Medien wie Internet, Computer, Fernseher oder Handy gibt. Betroffene verbringen täglich mehrere Stunden in der Scheinwelt, die zur ihrer neuen Lebenswelt geworden ist. Kinder und Jugendliche spielen z.B. stundenlang Computerspiele, simsen oder chatten im Internet. Beim Auftreten dieser suchtähnlichen Verhaltens kann es passieren, dass die Betroffenen sich von ihrer Außenwelt isolieren. Familie und Freunde werden vernachlässigt, es findet keine wirkliche Kommunikation und kein kulturelles Leben mehr statt. Die Erledigung der Hausaufgaben wird  immer wieder verschoben oder gar nicht gemacht, was schlechte Noten in der Schule zur Folge hat.

Man sollte aber nicht jede exzessive Nutzung von Medien als „Mediensucht“  bezeichnen. Hahn und Jerusalem (2001) haben bei Ihren Untersuchungen festgestellt, dass der Anteil der “Süchtigen“ bei 3 % liegt, 74 % der Befragten wiesen keine Anzeichen von Sucht auf, 23 % sind gefährdet.

In Selbsthilfeportalen gibt es die Möglichkeit, sich über Selbsthilfegruppen zu informieren, Kliniken zu finden und man kann über Austauschforen mit Betroffenen in Kontakt treten.

Vergleiche auch: Computer-Spielsucht

Quellen:

Renner, Karl-Heinz, Astrid Schütz, Franz Machilek (Hrsg.): Internet und Persönlichkeit. Differentiell-psychologische und diagnostische Aspekte der Internetnutzung. Hogrefe Verlag (Göttingen) 2005.

www.medien-sucht.de/suechtige.htm

www.suchtmittel.de/info/mediensucht

www.wikipedia.org/wiki/Verhaltenssucht

www.zeit.de/online/2009/15/medienambulanzen-berlin/seite-2



Filtersoftware
für Kinder !

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 12 / 19:06

Kinderschutz im Internet

Kindersicherungsprogramme helfen Erwachsenen, die Nutzung des Computers für die Kinder sicherer zu machen und zu kontrollieren. Dabei sind drei Arten von Kontrollen möglich: Inhaltsfilter, Kontrolle der Gerätenutzung und Protokollierung der Benutzung. Alle drei Funktionen können zusammen genutzt werden.

Testsieger für die Kindersicherung im Internet ist Freeware Parents Friend (PC Praxis 5/2011). Unsere Kinder müssen vor gefährdenden Inhalten im Internet geschützt werden. Da die Kinder sich selbst nicht helfen können, muss hier die Verantwortung bei uns Erwachsenen liegen. Kostenlos kann die Kinder–Schutzsoftware für die private Nutzung heruntergeladen werden.

Unter http://www.verbraucher-sicher-online.de/media/kindersicherung-unter-windows-7-aktivieren-und-einrichten können bereits Grundeinstellungen in Win7 vorgenommen werden ohne extra ein Programm zu downloaden.

Hilfreiche Tipps finden sie auch in dem Video: http://www.heise.de/video/artikel/Jetzt-reichts-hier-bitte-nicht-1509286.html.

Quellen:

http://www.klicksafe.de/jugendschutzfilter/

http://news.idealo.de/news/44718-kindersicherung-internet-test-freeware-parents-friend-testsieger-pc-praxis-2011/

http://www.heise.de/video/suche/?q=jetzt+reichts&search_submit.x=0&search_submit.y=0&rm=search

http://www.klicksafe.de/themen/technische-schutzmassnahmen/jugendschutzfilter/kindersicherung-unter-windows-7-aktivieren-und-einrichten

Informationen zur Einschränkung für iPad, iPhone, iPod touch (Kindersicherung)

Für iPad, iPhone, iPod touch ist es möglich, Einstellungen für eine gute Kindersicherung vorzunehmen. Hierbei werden Einschränkungen aktiviert und angepasst, die verhindern sollen, bestimmte Funktionen oder Inhalte auf einem Gerät anzusehen. Tipps zur Aktivierung findet man unter folgendem Link: http://support.apple.com/kb/HT4213?viewlocale=de_DE&locale=de_DE

Einschränkungen sind möglich für Safari, die Kamera, Face Time, iTunes, dem Installieren von Apps, Siri usw. Dabei können auch bestimmte „Inhaltstypen“ eingeschränkt werden, wie z.B. die Altersfreigabe, Musik und Podcasts oder Filme uvm. Auch im Bereich des Datenschutzes sind Änderungen möglich, zum Beispiel der Ortungsdienst, Kontakte, Twitter oder auch Facebook.

Quelle: http://support.apple.com/kb/HT4213?viewlocale=de_DE&locale=de_DE


 

Medienerziehung im Kindergarten

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 3, S. 4, S. 9, S. 12, S. 13 / 02:08, 02:32, 04:34, 14:04, 21:30, 22:14

Folgende Beispiele zeigen auf, wie Medienprojekte im Kindergarten sinnvoll integriert werden können.

Multimediales Projekt „Der kleine Trommler“

Passend zur Jahreszeit ist das Projekt „Unsere Weihnachtsgeschichte“, angeleitet von der Kindergartenpädagogin Elisabeth Schallhart, zu nennen. Hintergrund bildet die Idee, das klassische Krippenspiel kindgerecht und mediengestützt aufzuarbeiten und dabei das Thema „Schenken“ und „Geschenke“ ins Zentrum zu stellen.

Hierzu lernen die Kinder zunächst die Geschichte des kleinen Trommlers kennen und setzen sich näher mit dem Aspekt des Schenkens auseinander. Daraufhin werden Arbeitsgruppen gebildet, die Hintergründe und Landschaften gestalten, welche in der Geschichte eine Rolle spielen. Personen und Tiere, die Protagonisten in „der kleine Trommler“ bilden, werden fotografiert, ausgedruckt und ausgeschnitten. In einem nächsten Schritt stellen die Kinder an einer Magnettafel die einzelnen Szenen der Handlung mit Figuren nach und nehmen sie mit Hilfe einer Kamera auf. Für die benötigten Audioaufnahmen übernehmen die Erwachsenen den Erzähltext, während die Kinder Dialoge und Tierstimmen sprechen. Anschließend kann der Film entstehen: Die Szenenbilder werden in der vorgesehenen Reihenfolge sortiert und mittels einer geeigneten Software am PC animiert. Im letzten Schritt stimmen die Projektteilnehmer Audiodateien und bewegte Bilder aufeinander ab. Der fertige Film wird den Eltern im Rahmen einer gemeinsamen Weihnachtsfeier präsentiert.

Hinsichtlich dem lern- und bildungsorientierten Kontext betont die Autorin und Initiatorin, dass folgende Schwerpunkte durch das Projekt abgedeckt werden würden: Sprachliche Förderung, Technikeinsatz und Medienarbeit, ästhetische Förderung, soziale Kompetenzen und Teamfähigkeit, Konsequenz und Selbstbewusstsein sowie Elternarbeit.

Der entstandene Film sowie die Anleitung der einzelnen Arbeitsschritte können auf folgender Seite abgerufen werden:

http://www.bibernetz.de/wws/unsere-weihnachtsgeschichte.php?sid=87770185780750769535539323932830

Ein multimediales  Bilderbuch

In diesem Projekt gestalten die Kinder mit Hilfe einer speziellen Software ein multimediales Bilderbuch, das zusätzlich mit Tonsequenzen unterlegt werden kann.

Hinsichtlich der Durchführung planen die Kinder zunächst gemeinsam mit den Pädagogen ihr individuelles Bilderbuch (entweder auf der Grundlage eigener Ideen oder in Form der Nachgestaltung eines einfachen Bilderbuches, wie beispielsweise „Die Raupe Nimmersatt“). Nachdem die Handlung der Bilderbücher festgelegt ist, entwerfen die Kinder das „Storyboard“ (die einzelnen Bilder, aus denen sich das fertige Buch zusammensetzen soll, werden vorab skizziert). Dieser Prozess erfolgt in einer gemeinsamen Abstimmung sowohl der Kinder untereinander als auch unter Anleitung der Pädagogen. Daran anschließend werden die Entwürfe in die Software „Multimediawerkstatt“ übertragen, wobei entweder die Maus oder das digitale Zeichenbrett zum Einsatz kommen. Wenn alle Bilder gespeichert sind, können die Kinder sie zusammenfügen und die individuellen Übergänge zwischen den einzelnen Buchseiten festlegen. Zusätzlich können bei Bedarf Text und Ton hinzugefügt werden.

Lernziele, die mit diesem Projekt erreicht werden können, beschreiben die Autorinnen Regine Bachmeier und Katrin Ellmann wie folgt:

  • Hemmschwellen gegenüber dem Computer abbauen,
  • den Computer als kreatives Werkzeug kennen lernen und einsetzen,
  • selbstständig mit dem Computer spielen und arbeiten,
  • eigene Ideen entwickeln und versuchen umzusetzen,
  • ein Softwareprogramm kennen lernen,
  • sich miteinander absprechen, Aufgaben verteilen und Verantwortung übernehmen,
  • sich über ihre Erfahrungen austauschen,
  • das deutliche und laute Reden üben,
  • einander zuhören,
  • Grenzen erkennen.,

Beispiele und weiterführende Infos finden Sie auf folgender Homepage:

http://www.bibernetz.de/wws/multimediales-bilderbuch.php?sid=29575271924435691835539493949250



Glossar

Bluescreen

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 9 / 13:40

Bluescreen ist ein Verfahren bei Film oder Kamera bei dem nachträglich die Möglichkeit gegeben wird einen Gegenstand oder eine Person einzufügen. Bekannt ist hier der blaue oder grüne Hintergrund, da diese Farbe am Körper wenigsten vorkommt.

Bluescreen

Bildquelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/66/SpiderwickChroniclesSet.jpg

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bluescreen-Technik

Spiderman

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 18 / 13:13, 13:57

Bei Spiderman (zu Deutsch Spinnenmann/ menschliche Spinne) handelt es sich um einen Comic-Helden (die Geschichte wurde auch verfilmt), der von einer radioaktiven Spinne gebissen wurde und dadurch zu außergewöhnlichen Kräften kommt. Diese neu gewonnenen Kräfte nutzt er, um Verbrechen zu bekämpfen oder Menschen in Not zu helfen.

In einem Frankfurter Kindergarten wurde ein Film selbst gedreht und bearbeitet. Hierbei konnten die Kinder Medienkompetenz erwerben. Sie lernten auch, wie Trick-Effekte im Film gemacht werden. Anhand des Blue-Box-Verfahrens konnten Filmszenen mit den Kindern so bearbeitet werden, dass sie wie Spiderman durch die Luft fliegen konnten. Die Aufnahmen entstanden an einer Kletterwand in einer Turnhalle.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Spider-Man

Star Wars

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 4 / 03:05

In den Star Wars Filmen (Sternenkriege) geht es darum, dass Gut und Böse sich in einer weit entfernten Galaxie bekriegen. George Lucas – der Regisseur – hatte in den 70er Jahren begonnen die Teile 4-6 zu verfilmen und brachte knapp 30 Jahre später Teil 1-3 in die Kinos. Die Erzählgeschichte orientiert sich an dem Filmhelden Luke Skywalker. Erzählt wird, wie er zu einem Jedi wurde und das Böse bekämpft. Filmkritiker sehen in den Star Wars-Filmen das Hollywood-Konzept des mythischen Films (Monomythos) in idealer Weise. Eine Person wird berufen, verweigert sich, wird überzeugt, bekommt Unterstützung von einem Mentor, geht über die Schwelle, begegnet Freunden und Feinden, erleb Tod und Wiedergeburt, reift zu einer Persönlichkeit, widersteht dem Bösen und überlebt nach weiteren Kämpfen als reife Persönlichkeit

In dem Frankfurter Kindergarten war  Star Wars Auslöser von medienpädagogischen Lernprozessen. Sebastian Albert hat mit den Kindern zusammen einen Zeichentrickfilm hergestellt. Die Kinder haben sich hierfür kostümiert und entsprechende Fotos gemacht. Am Computer wurde anschließend aus diesem Material ein Star Wars Comic aufgebaut und bearbeitet. Ziel von dem Projekt war, dass die Kinder nicht unbetreut vor den Bildschirm-Medien sitzen. Vielmehr ging es darum, dass sie lernen sollten, dass man mit dem PC auch kreative Geschichten gestalten kann.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Star_Wars

Tablet PC:

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 7, S. 15; 10:44, 24:55

Bei Tablet PCs handelt es sich um tragbare, flachen Computer, die mit Touchscreen (Berühren des Bildschirms) betätigt werden. Sie sind internetfähig und können wie ein normaler PC genutzt werden.

Des Weiteren gibt es sogenannte E-Book-Reader (Gerät zum Lesen von electronic books). Sie sehen äußerlich aus wie Tablets, sind jedoch hauptsächlich für den Gebrauch bestimmt, Bücher in digitaler Form lesen zu können. Der Vorteil von E-Books ist, dass man eine große Datenmenge speichern und eine Vielzahl von Büchern per Knopfdruck verfügbar hat.

Es stellt sich die Frage, ob es einen Unterschied macht, Bücher auf Tablets/E-Books zu lesen oder ein Buch in die Hand zu nehmen, um darin zu lesen. Bei beiden Möglichkeiten findet eine zweikanalige Wahrnehmung (Sehen und Hören) statt.

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Tablet-Computer

http://de.wikipedia.org/wiki/E-Book



Interviewte Personen

Sebastian Albert arbeitet im Kindergartes Rosengarten in Frankfurt-Nied als Erzieher.

Quelle: Manuskript S. 3, S. 9, S. 15 / 02:31, 13:40, 24:55

 

Elena Bondar arbeitet im Kindergarten Rosengarten in Frankfurt-Nied als Erzieherin.

Quelle: Manuskript S. 2 / 0:47, 01:15

 

Prof. Dr. Norbert Neuß

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 4, S 6, S. 7, S. 9, S. 11, S. 12, S. 14 / 04:33, 07:33, 09:50, 10:44, 14:30, 17:57, 18:53, 22:12

ist ein promovierter Diplompädagoge. Er ist Mitbegründer des Vereins Blickwechsel, der u.a. Medienprojekte mit Kindern und Jugendlichen realisiert, die medienpädagogische Zusammenarbeit mit Eltern anregt und didaktische Materialien und Publikationen erstellt. Er war von 2003 bis 2007 im GMK-Vorstand (Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikation) und von 2007 bis 2011 als GMKVorsitzender tätig. Derzeit hat Neuß eine Professur für Elementarpädagogik und frühkindliche Bildung an der Universität Gießen inne. Einer breiteren Öffentlichkeit ist Norbert Neuß als Autor und Herausgeber diverser Schul-, Lehr- und Arbeitsbücher sowie als Entwickler und Herausgeber verschiedener pädagogischer Arbeitsmaterialien zum Thema Medienpädagogik bekannt.

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Norbert_Neu%C3%9F

http://dr-neuss.de/

http://www.blickwechsel.org/

http://www.gmk-net.de/

 

Prof. Dr. med Dr. phil Manfred Spitzer

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 4, S. 5, S. 6, S. 8, S. 10, S. 12, S. 15 / 03:29, 05:44, 06:20, 08:44, 11:54, 15:39, 17:03, 20:06, 24:02

ist Psychiater, Psychologe und Hochschullehrer. An der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg studierte er zeitgleich Medizin, Philosophie und Psychologie. Nachdem er das Psychologiestudium mit dem Diplom abgeschossen hatte sowie in Medizin und Philosophie promovierte, wendete er sich 1989 dem Fach Psychiatrie zu. 1997 wurde er an die Universität Ulm berufen, wo er bis heute lehrt. Als Chefredakteur der Zeitschrift „Geist, Gehirn und Nervenheilkunde“ verfasst er seit 2000 Berichte. Sowohl durch diese Berichte, als auch durch seine Vorträge sowie populärwissenschaftliche Bücher, die in verschiedenen Sprachen erschienen sind, wurde er bekannt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Spitzer

 

 

2 Antworten auf Zusatzmaterial zum Thema 07

  1. Tom sagt:

    Interessantes Buch auch zu dem Thema Internet und Medienwandel (Dolata/Schrape 2013) – guter Überblick: http://www.amazon.de/Internet-Mobile-Devices-Transformation-Medien/dp/383603588X

  2. frank sagt:

    Es ist ja entsetzlich, wie viele Grammatik- und Rechtschreibefehler auf dieser Seite vorhanden sind.

    Auch Texte im Internet dürfen korrekt verfasst werden. „Paste and Copy“ bedeutet nicht, Grammatik und Rechtschreibung vernachlässigen zu dürfen.

    Aber is ja nur Internett – wa?

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