10 – Silver Surfer

Silver Surfer – Generationskonflikte im Internet

Autorin: Christiane Watty / Sendedatum: Samstag, 26. Januar 2013, 11:30 Uhr

Leben im Netz ist längst kein Privileg mehr einer technikaffinen Jugend. Im Gegenteil, gerade die Generation 50+ verzeichnet hinsichtlich der Internetnutzung derzeit die größten Zuwächse. Allerdings gehen die verschiedenen Generationen unterschiedlich mit den neuen digitalen Möglichkeiten um. Während sich die Jungen in sozialen Netzwerken tummeln, plauschen die „Silver Surfer“ lieber per Skype mit alten Bekannten aus Übersee. Aber auch die traditionellen Generationenkonflikte setzen sich im Netz fort und finden sich teilweise noch verschärft: So verstehen viele Jugendliche die Internetnutzung als Mittel der Identitätsbildung, während für ihre Eltern die Computernutzung eher als Zeitverschwendung in digital potenzierter Form erscheint. Wie stehen die Generationen im Netz zueinander. Wie gehen „digital Eingeborene“ und „digitale Einwanderer“ miteinander um – das untersucht Christiane Watty in ihrer Funkkolleg-Folge „Silver Surfer“.

Sendung zum Thema 10

24:26 min (hr2-Funkkolleg Medien Folge 10, 22.4 MB)

 


Zusatzmaterial zum Thema 10

Hier finden Sie ergänzende Texte und Zusatzmaterialien (Links und Videos) zur zehnten Sendung und Themenwoche.

-> Zusatzmaterial zur zehnten Sendung und Themenwoche

4 Antworten auf 10 – Silver Surfer

  1. Anne sagt:

    Ich habe ein Problem damit, das als Silver Surfer bereits Menschen ab 50 Jahren gezählt werden. Viele Menschen der Altersgruppe 50-60 nutzen das Internet genauso selbstverständlich wie Jüngere. Mehr noch, ich beobachte bei den über-50Jährigen sogar einen häufigeren und intensiveren Gebrauch von sozialen Netzwerken als bei vielen Menschen meines Alters (33), denen durch den Beruf und das Großziehen der Kinder die Freizeit fehlt, täglich und umfangreich im Internet zu posten.

  2. Ira sagt:

    Seit heute weiß ich also, dass ich zu den Silver Surfern gehöre;-)) das ist mir eigentlich egal.
    Ich nutze das Netz täglich und relativ selbstverständlich, aber wenn die native user das Netz nutzen, so ist das doch sehr unterschiedlich zu meinem eigenen Nutzungsverhalten.

    Kinder und Jugendliche nutzen eher unbekümmert das Netz als reale Welt für Verabredungen, Selbstdarstellungen,schnellen Informationsaustausch, Hausaufgabenhilfen, Identitätsfindung, usw. es ist Teil ihres täglichen Alltags.
    Ich nutze das Netz, um entfernte Freunde zu kontaktieren, um berufliche Aufgaben zu erfüllen,zur Fortbildung, zu Einkäufen,zu Recherchen, usw. und bin mir bewusst, dass ich jede Menge Spuren (Daten) hinterlasse. Und weil ich das weiß, informiere ich mich zunächst darüber, wie ich meine Spuren minimiere und ich in keine Abzockfallen gerate.
    Darin sehe ich allerdings noch keinen Generationskonflikt, aber eine unterschiedliche Nutzung und Bewertung der digitalen Möglichkeiten.

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