Zusatzmaterial zum Thema 18

Die neue Mitteilungswut

Hier finden Sie Zusatzmaterialien zur 18. Sendung.

Die Zusatzmaterialien sind:

1. Für interessierte Hörerinnen und Hörer als vertiefende Informationen zu den Themen der einzelnen Sendungen.

2. Für Multiplikatoren/Lehrkräfte. Sie finden bei jedem Zusatzmaterial einen Bezug zum Manuskript und der Zeitmarkierung (01:20 gelesen: Start der Sequenz bei 1 Minute 20 Sekunden), damit Sie direkt zum Thema im Beitrag gelangen können. Die Zugangsdaten für die Sendemanuskripte werden den Multiplikatoren per Mail mitgeteilt.

Die Materialien wurden zusammengetragen vom Seminar, Prof. Dr. Franz Josef Röll, Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und soziale Arbeit.

Die Materialien wurden zum Zugriffszeitpunkt 22.03.2013 erstellt.

Alle Zusatzmaterialien für das 18. Thema können Sie hier als PDF herunterladen.pdflogo 



Übersicht

Weblogs (Funktion, Anwendung)

Weblogs (strukturelle Bedeutung)

Blogosphäre

Brechts Radiotheorie

Journalismus und Weblogs

Onlinejournalismus

Online-Magazine

In der Sendung erwähnte Webseiten

Milblogs

Glossar

Interviewte Personen


Weblogs (Funktion, Anwendung)

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 2, S. 3, S. 5, S. 6, S. 8, S. 10, S. 11, S. 13 / 01:28, 02:08, 04:03, 07:43, 08:25, 10:05, 12:34, 13:46, 15:51, 16:36, 17:50, 20:30, 21:47

Bei Weblogs handelt es sich um regelmäßig aktualisierte Webseiten, in denen in umgekehrt chronologischer Weise zu unterschiedlichen Inhalten Texte verfasst werden, die von anderen kommentiert werden können. Weblogs sind meist in Ich-Perspektive geschrieben. Weblogs werden i.d.R. täglich, zum Teil mehrfach ergänzt. Ein Kennzeichen von Weblogs ist der kooperative Austausch zwischen Menschen mit geteilten Interessen und Lebenswelten.

Mitte der 1990er Jahre tauchten die ersten Weblogs auf. Damals wurden sie als Online-Tagebücher bezeichnet. Jorn Barger hat den Begriff Weblog erstmals 1997 auf einer Website verwendet. Der Webdesigner Peter Meerholz prägte 1999 den Begriff „Blog“. Die Massenmedien reagiert seit 2001 auf diese neue Mitteilungsform. Weblogs lassen sich in zwei Kategorien unterteilen:

  • Kommerzielle Anbieter betreiben Weblogs, die nach dem Software-as-a-Service-Prinzip funktionieren (Cloudcomputing). Die Software kann nach einer einfachen Registrierung von jedem genutzt werden. Der Zugriff auf den Server wird über einen Webbrowser realisiert. Für die Nutzung und den Service muss man entweder eine Gebühr bezahlen oder es wird Werbung auf die Seite zulassen.
  • Das Weblog wird auf einem individuellen Server oder Webspace mit einer eigenen Domain betrieben.

Blogger.com, Blogger.de, WordPress und Twodaynet (für die Bildungsarbeit) sind Beispiele für solche kommerziellen Anbieter. Soziale Netzwerke wie Myspace bieten ihren Mitgliedern ebenfalls Blog-Funktionalitäten an.

Der Netzaktivist Jörg Kantel nennt seinen Blog, den er seit dem 24. April 2000 betreibt, „Der Schockwellenreiter – die tägliche Ration Wahnsinn“. Hier steht, was ihm gefällt, wer mitlesen möchte, ist herzlich eingeladen.

Schockwellenreiter

Screenshot: Der Schockwellenreiter http://blog.schockwellenreiter.de/

Weblogs bieten die Funktionalität von einfachen Content-Management-Systemen, sind aber viel schneller zu installieren und einfacher in der Bedienung. Das Editieren erfolgt im Browser. Weblog-Tools sind Teil eines Personal Publishing System, bei dem Form und Inhalt getrennt sind. Der Text (content) wird in ein Template geschrieben. Meist wird die Gestaltung bei der Installation festgelegt, wobei häufig zwischen mehreren verfügbaren Design-Schablonen ausgewählt werden kann. Bei einigen Blogsystemen (z.B. WordPress) kann das Template nachträglich verändert werden. Das Publizieren wird damit immens bequem gemacht. Ursprünglich bedeutete „webloggen“ das Sammeln und Annotieren von Links. Ebenso wurde und wird es als Chronik dessen verwendet, was man im Netz macht. Weblogs sind in mehrerer Hinsicht verwendungsoffen.

Folgende Begriffe sind hilfreich zum Verständnis von Weblogs:

Posts (Postings, Blogpostings) werden die Artikel genannt, die den Hauptbestandteil eines Weblogs darstellen.

Thread bezeichnet die Gesamtheit der aufeinander folgenden Beiträge zu einem bestimmten Thema innerhalb eines Blogs.

Wenn ein Link eine eindeutige und sich nicht verändernde, permanente Webadresse (URL) hat, wird dies Permalink genannt. Damit ist es möglich, einzelne Texte innerhalb von Weblogs zu verlinken.

Bei den meisten Weblogs ist es möglich, Kommentare zu veröffentlichen.

Trackback und Pingback bezeichnen die automatische Anzeige von Verlinkungen, wen z.B. der Blogger A auf einen Beitrag von Blogger B verlinkt. Blogger B wird somit informiert, wenn auf seinen Blog verwiesen wurde.

Feeds enthalten die Inhalte eines Weblogs in einfacher Form. Feeds kann man mit einem Feedreader „abonnieren“. So erhält man automatisch Nachrichten, wenn es Neuigkeiten in einem Weblog gibt.

Bei Blogrolls handelt es sich eine öffentliche Linksammlung zu anderen Weblogs, die meist gut sichtbar auf der Startseite platziert ist.

Tag Clouds (Schlagwortwolken) helfen beim Indizieren. Sie gewichten im Blog verwendete Schlagwörter auf visueller Weise. Je größer der Begriff, desto häufiger wurde der Tag angeklickt.

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Blog

Röll, Franz Josef (2008): Weblogs als Instrumente des Informations-, Beziehungs-, Identitäts- und Wissensmanagements. In: Jürgen Ertelt; Franz Josef Röll (Hrsg.): Web 2.0: Jugend online als pädagogische Herausforderung. Navigation durch die digitale Jugendkultur. kopaed München, S. 85-96.


 

Weblogs (strukturelle Bedeutung)

Ergänzender Beitrag zur Sendung

Weblogs eröffnen neue Formen des dezentralisierenden Dialogs und damit neue individuelle und kollektive Kommunikationsformen. Öffentliche und interpersonale Kommunikation sind durch die Auflösung des Raums als Bedingung für Kommunikation jederzeit möglich. Bei Weblogs gibt es unterschiedliche Akteure: Autoren, Kommentatoren, Beobachter, Erzähler, Themenanwälte, Vernetzer, und Moderatoren. Drei Nutzungsformen können hervorgehoben werden: die dezentrale Form des Austauschs (öffentliche und interpersonale Kommunikation), die bidirektionale Kommunikation (Dialoginteresse) und die authentische Darstellung (es gibt einen persönlichen Autor). Weblogs lassen sich zudem als Instrumente des Informations-, Beziehungs-, Identitäts- und Wissensmanagements verstehen.

Weblogs und Informationsmanagement

Weblogs eignen sich in idealer Weise zur Kontrolle der Leitmedien. Längst hat sich ein Netz von Akteuren etabliert, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, unsere Leitmedien zu kontrollieren (http://de.wikipedia.org/wiki/Watchblog). Der Bildblog überprüft die Nachrichten der Bildzeitung. Aber auch die Tagesschau, die FAZ, der Focus und der Spiegel sind im Visier der Watchblogger. Der Spindoktor hat den Anspruch, den „Spin“ (das Konstruierte) in den Nachrichten aufzudecken. Sie kontrollieren Politiker, PR-Agenturen und sonstige „Öffentlichkeitsarbeiter“.

Weblogs können eine wichtige demokratische Rolle spielen. Wenn, wie im Afghanistan- und im Irak-Krieg oder beim arabischen Frühling, die journalistische Berichterstattung behindert oder zur psychologischen Kriegsführung missbraucht wird, bildeten die Weblogs einen Raum, in dem schnell und effektiv Informationen zur Verfügung gestellt wurden (z.B.: Bagdag Burning – http://riverbendblog.blogspot.com/).

Wir sind jedoch noch weit entfernt von medientheoretischen Utopien einer egalitären Kommunikation durch Weblogs. „Ob und wieweit das Internet zu einer Revitalisierung der Demokratie führt, hängt also weniger von seinen technischen Möglichkeiten, als vielmehr von institutionellen Faktoren des demokratischen Systems und von der Einbettung in den Alltag politischen (Nicht-) Engagements von gesellschaftlichen Gruppen und Bürgern ab“ (Schmidt 2006, S. 140).

Weblogs als Beziehungsmanagement

Computervermittelte soziale Netzwerke sind zu einer wichtigen Form der Strukturierung sozialer Beziehungen geworden. Die Stabilisierung der persönlichen Zugehörigkeit ist ein wesentlicher Motor für das Engagement der Blogger. „Weblogs unterstützen den Aufbau und die Pflege von sozialen Netzwerken und verstärken damit einen allgemeinen Trend relativen Bedeutungsverlustes räumlich begrenzter und eng verbundener Gemeinschaften zugunsten von eher locker verbundenen und geographisch dispersen Netzwerken“ (Schmidt 2006, S. 51).

Entscheidend für die Gestalt von Beziehungen sind nicht nur inhaltliche Ebenen, sondern vor allem die Verlinkung zu anderen Quellen und die Referenzierung anderer Internetadressen durch Beiträge, Kommentare oder die Integration in den eigenen Blogroll. Das Management von Beziehung wird somit von den immer differenzierteren technischen Möglichkeiten und durch Vernetzungsregeln unterstützt.

Da die Beziehungsdimension eine zentrale Bedeutung bei den Weblogs bildet, neigen die Blogger dazu, die Risiken, die mit ihren Aktivitäten verbunden sind, zu unterschätzen. Die Bildungsarbeit hat die Aufgabe, die User bezüglich möglicher Gefahren zu sensibilisieren. Dazu gehört eine Auseinandersetzung über das Offenlegen und Verschweigen von persönlichen Merkmalen, die reflektierte Praxis der Selbstkontrolle und die Befähigung zur selektiven Offenbarung von Informationen.

Weblogs als Identitätsmanagement

Weblogs sind der Ausdruck einer Selbstrepräsentation und zugleich einer fortlaufenden Selbstnarration. Sie ist bezogen auf die generalisierten bzw. idealtypischen Leser. Durch die Präsentation des eigenen Selbst gegenüber anderen aktualisieren sich Mechanismen des Identitätsmanagements. Die Erfahrungen, die dabei gemacht werden, sind zugleich Bricolagematerial für die Identitätskonstruktion. Weblogs fördern die kontinuierliche Präsentation des Selbst sowie die Auseinandersetzung mit anderen über dieses Selbstbild. Die Massenmedien bieten kollektive und individuelle Identitätsmodelle als Vorbilder und Wirklichkeitsentwürfe. Durch themenbezogenen Interaktion und authentische Selbstrepräsentation im Internet kann die Konstruktion von Identitätsaspekten erweitert werden.

Weitere Informationen zu diesem Aspekt finden sie in den Zusatzmaterialien 2, Postmoderne Identität.

Weblogs als Wissensmanagement

Weblogs fördern das Lernen des Lernens. Unterscheiden lassen sich contentorientierte Weblogs und diskursorientierte Weblogs. Beide Weblogformen sind in formellen Inszenarien zur Unterstützung von Kursen, Seminaren und Learning Communities einsetzbar, wie auch als Instrument eines Projekts- und Wissensmanagements. Als begleitendes Medium zur Publikation von Materialien, Kanalisierung von Feedbacks können sie auch bei virtuellen Lernumgebungen eingesetzt werden. Themen sind durch Speichern, Abrufen und Neukombinieren von Informationen einfacher zu bearbeiten. Dies kann alleine oder mit anderen erfolgen. Weblogs sind als personale Lernjournale oder Werkzeuge des Personal Knowledge Management nutzbar. Ähnlich einem Portfolio können sie die Funktion von persönlichen elektronische Lernjournale einnehmen oder als Informationsspeicher (Zettelkasten), Kommunikationsmedium oder Reflexionsmedium dienen. Weitere Verwendungsformen sind Informationsforen, Forschungs- oder Lerntagebücher. Denkbar wäre, dass in der Zukunft jeder Lernende einen Weblog einrichtet, um seine Lernergebnisse und Reflexionen zu veröffentlichen.

Weblogs bieten ein geeignetes Instrumentarium für selbstgesteuertes Lernens. Bei diesem Konzept wird davon ausgegangen, dass Lernen als aktiver Konstruktionsprozess und nicht als passive Wissensaufnahme verstanden werden muss. In Abhängigkeit zu ihren mentalen Strukturen und Überzeugungen konstruieren die Lernenden ihr Wissen. Sie sind aktiv und regulieren den Zugang zum Wissen. Wissen wird in jeder Situation neu in den Köpfen der Lernenden generiert. Lernende bauen aktiv untereinander vernetzte neue Wissensstrukturen auf.

Quellen:

Röll, Franz Josef (2008): Weblogs als Instrumente des Informations-, Beziehungs-, Identitäts- und Wissensmanagements. Quelle, siehe oben.

Schmidt, Jan (2006): Weblogs – eine kommunikationssoziologische Studie. Konstanz 2006.


 

Blogosphäre

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 11 / 18:29

blogosphere

Visualisierung der Blogosphäre –

Bildquelle: http://webthreads.de/2007/05/blogosphaere-visuell-dargestellt/

Der Begriff Blogosphäre (engl.: blogosphere) beschreibt die Gesamtheit der Weblogs (Blogs) und ihrer Verbindungen, die sich Blogger für ihre Web-Tagebücher geschaffen haben. Der Begriff „blogosphere“ wurde ursprünglich zum 1. Mal 1999 von Brad L. Graham scherzhaft verwendet. 2002 wurde er dann von William Quick aufgenommen, verbreitete sich schnell und fand schließlich zunehmend massenmediale und akademische Verwendung.

Darüber hinaus wird die Blog-Welt gleichermaßen als journalistisches und publizistisches Konzept und als Kommunikations- und Vermarktungsstrategie gesehen. Es handelt sich um ein lose zusammenhängendes soziales Netzwerk von Communities, das durch Interaktion zwischen den Weblogs entsteht. Die Blogosphäre besteht aus einem Netz aus Informationen und Meinungen, das nicht nur Texte, sondern auch Fotos, Videos und Audioeinträge (Podcasts) umfasst. Zu allen Themen und Lebensbereichen der realen und virtuellen Welt finden sich mittlerweile im Internet Blogs.

Heute ist der Einfluss, den Blogger ausüben, Teil der Herstellung von Öffentlichkeit und auch der Meinungsproduktion (Politik, Wahlen, Journalismus u.v.m.). Die Blogosphäre vermag, Themen in die Agenda der etablierten Medien zu versetzen. Auch viele soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter bieten die Möglichkeit, Web-Inhalte mit anderen Teilnehmern der Community zu teilen. Die Aufmerksamkeitskultur, die innerhalb der Blogosphäre erzeugt wird, ist ungleich. Einige Blogs werden von Vielen beachtet, die größere Menge der Blogs werden von Wenigen zu Kenntnis genommen.

Bei der Blogosphäre handelt es sich um ein dynamisches Informationsgebilde, das zwischen Kommunikation und Publikation anzusiedeln ist. Informationen verbreiten sich in Weblogs weltweit wegen der starken Vernetzung extrem schnell, da die Blogsoftware mit anderen Diensten (z.B. Technorati, Bloggernetz und Bloglines) kommuniziert und die Verzeichnisse auf den Weblog-Servern ständig aktualisiert werden, die wiederum von Blog-Suchmaschinen, wie Feedster, abgefragt werden. Bis heute besteht in der Blogosphäre eine starke Abneigung gegen Eingriffe in die Meinungsfreiheit und gegen jegliche Zensur.

Quellen:

http://www.itwissen.info/definition/lexikon/Blogosphaere-blogosphere.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Blogosph%C3%A4re


 

Brechts Radiotheorie

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 6 / 09:48

Als Radiotheorie bezeichnet Bertolt Brecht eine Sammlung verschiedener Texte, die seine Auseinandersetzung mit dem damals jungen Medium Rundfunk spiegeln. Die „Radiotheorie“ besteht aus kleineren Schriften zum Thema Rundfunk sowie aus praktischen (experimentellen) Rundfunkarbeiten.

Das Radio wurde von Brecht als einer der „Erfindungen, die nicht bestellt sind“ kritisiert. Man hat mit dem Radio die Gelegenheit, allen alles zu sagen, aber man hatte, wenn man es sich überlegt, nichts zu sagen.
Dagegen empfiehlt Brecht eine Veränderung des Radios. Der Rundfunk solle senden, aber auch empfangen. Der Hörfunk könne den Austausch zwischen Sender und Empfänger ermöglichen und zu Gesprächen, Debatten und Diskussionen genutzt werden.

Brecht wünschte sich, dass „Hörer (.) zum Mitspieler werden (sollen)“ und dass „das Radio (…) zum Sprecher und Medium in einem (wird): es kommuniziert mit den Hörern.“ Sein Ziel war es, Höreraktivität zu erreichen und so den Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat zu verwandeln. Die Hörfunksendung fasste er als Radiolehrstück zur Einübung in eine neue Gesellschaftsform auf. Brecht war also überzeugt davon, dass Medien positive gesellschaftliche Veränderungen hervorrufen können.

Über die Realisierbarkeit seiner Vorstellungen machte sich Brecht allerdings keine Illusionen:

„Undurchführbar in dieser Gesellschaftsordnung, durchführbar in einer anderen, dienen die Vorschläge, welche doch nur eine natürliche Konsequenz der technischen Entwicklung bilden, der Propagierung und Form dieser anderen Ordnung. […] Sollten Sie dies für utopisch halten, so bitte ich Sie darüber nachzudenken, warum es utopisch ist“

Die Radiotexte von Bertolt Brecht:

  • Radio – Eine vorsintflutliche Erfindung? In: Bertolt Brecht: Gesammelte Werke in 20 Bänden. Bd. 18, 133.–137. Tsd., Frankfurt a. M., S. 119–121.
  • Vorschläge für den Intendanten des Rundfunks. In: Bertolt Brecht: Gesammelte Werke in 20 Bänden. Bd. 18, 133.–137. Tsd., Frankfurt a. M., S. 121–123.
  • Der Rundfunk als Kommunikationsapparat. In: Bertolt Brecht: Gesammelte Werke in 20 Bänden. Bd. 18, 133.–137. Tsd., Frankfurt a. M., S. 127–134.

Radiotheorie in der Praxis: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/podcast-wettbewerb-radiotheorie-in-der-praxis-a-446360.html

Quellen:

http://www.hdm-stuttgart.de/wi/ism/forschung_entwicklung/projektmuseum/radiolexikon/radiolexikon/radiotheorie

http://de.wikipedia.org/wiki/Radiotheorie

http://www.uni-due.de/einladung/Vorlesungen/ausblick/bre_radio.htm

http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Radiotheorie.html

Wöhrle, Dieter (1988): Bertolt Brechts medienästhetische Versuche insbes. Kapitel IV: „Das Radioexperiment ‚Der Lindberghflug‘ und Brechts Auseinandersetzung mit dem Medium Rundfunk“ S. 45-60. Köln.


 

Journalismus und Weblogs

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 8, S. 9, S. 10, S. 15 / 13:05 13:46, 14:13, 15:23, 15:51, 23:46

Das Berufsleben von Journalisten hat sich bei den Printmedien, den Onlinejournalisten, den TV-Journalisten und dem mobilen TV-Journalismus durch die Herausforderungen der Crossmedialität geändert. Bei den Printmedien bleibt die Vorgehensweise bei Recherchen und die Sprachkompetenz bestehen. Neu ist die Verwendung von Newsrooms, eine Produktionseinheit, in die aktuellen Meldungen eingehen und für verschiedene Zeitungen und Medien verarbeitet werden. In unterschiedlicher Weise wird Crossmedialität eingesetzt. Bei dem Onlinejournalismus werden Content-Management-Systeme verwendet, daher sind zunehmend Layoutkompetenzen gefordert. Onlinejournalisten sind demgemäß visuelle Schreiber bzw. filmisch-akustische Technikumsetzer (vgl. S. 101). Da „Page Impressions“ (Anzahl der Abrufe einer einzelnen Webseite mit einem Webbrowser) Gradmesser für die Werbewirtschaft sind, müssen Onlinejournalisten multimedial denken und die Kommunikationscodes der Sozialen Netzwerke beherrschen (Community bedienen, chatten, Forenservice tätigen, etc.). Wenn auch die breite Masse das Handy noch nicht für den Abruf von Nachrichten nutzt, stellt die mobile Kommunikation den Journalismus vor eine neue Herausforderung. Arbeitsorganisatorisch sinkt der Anteil der Festangestellten, zugleich nimmt die Anzahl der Freiberufler zu.

Die Blogger und die Bloggerjournalisten sieht Goderbauer-Marchner in einer Zwitterrolle (vgl. S. 92). Sie identifiziert herausragende Blogger, „die Journalismus par excellence anbieten“ (S. 92), in anderen Bloggern erkennt sie individuelle Schreiber im Netz (Privatleute). Eine dritte Blogger-Gruppe verberge kommerzielle Absichten. Der Bürgerjournalismus sei in Deutschland nicht in dem Maße aufgetreten, wie es zu „befürchten“ gewesen sei. In Twitter sieht Goderbauer-Marchner eine Plattform für eine schnelle Erstinformation mit Werbeeffekt (Verweis auf die eigene Homepage).

Einen Untergang der Printmedien und des Fernsehens sieht die Autorin nicht, wenn auch Auflagen und Quoten sinken werden. In der Zukunft erwartet sie, dass aktuelle Meldungen kostenlos im Internet veröffentlicht werden, für spezielle Internetseiten mit hoher und höchster Qualität, bestens recherchierten Hintergrundinformationen, exzellenten Interviews und klugen Kommentaren wird es „paid content“ geben (S. 98).

Die Vermischung von Journalismus und PR, Finanz- und Personalmangel, Information und Unterhaltung, Darstellungsformen und Fließbandarbeit werden als großes Problem identifiziert. Da die Zeitung weiterhin als das glaubwürdigste aller Medien identifiziert werde, fordert Gabriele Goderbauer-Marchner: „Medien dürfen ihre Glaubwürdigkeit nicht aufs Spiel setzten“ (S. 105). Durch den „Rotstift in der Redaktion“ sieht sie den Qualitätsjournalismus gefährdet. Die Folge sei ein Imageschaden und noch dramatischere wirtschaftliche Konsequenzen.

Die Autorin ist überzeugt, dass die Nutzer bereit sind, für profunde, unvoreingenommene Recherchen  und hohe Qualität zu zahlen. Vor allem durch Glaubwürdigkeit, tiefgründige und exzellent recherchierte Beiträge in textlicher sowie audiovisueller Darstellung könne es gelingen, die Gunst der Nutzer zu erhalten. Aber es würde noch eine Zeit dauern, bis das Image des Internets als Kostenlos-Medium sich verändern würde. Goderbauer-Marchner erwartet, dass die Journalisten in Zukunft Kompetenzen für alle Kanäle mitbringen müssen, im Netz werden sie eine additive Zukunft erkennen (vgl. S. 147).Wenn auch die Auflage geringer sein wird, erwartet sie auch zukünftig gedruckte Zeitungen und Zeitschriften. „Die Printprodukte werden eine Zielgruppe ansprechen, die Lektüre mit ansprechender, ja herausragender Haptik und Optik verbinden.“ (S. 148). Sie ist sich sicher, dass es auch immer mehr Qualitätsprodukte im Netz geben wird. Der „neue Journalismus“ stehe vor der Herausforderung, seinen Nutzern den Mehrwert eines qualitativ hochwertigen Beitrags zu erläutern. „Jedes Medium hat seine Stärken, die gilt es herauszuarbeiten“ (S. 149)

Quelle: Goderbauer-Marchner, Gabriele (2011): Medien vestehen –Wegweiser Journalismus. Konstanz.


 

Onlinejournalismus

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 8, S. 10 / 13:17, 16:17

Auf Grund steigender Benutzung von Onlinemedien erhält der Onlinejournalismus immer mehr an Bedeutung in der Gesellschaft. Beim Onlinejournalismus handelt es sich um journalistische Inhalte, die für das Netz hergestellt werden. Somit wird eine Verbindung von klassischen Medien wie Zeitungen, Hörfunk und Fernsehen mit dem Internet hergestellt. Grundsätzlich basiert das Aufbauprinzip über Teaser, das sind kurze „Text- oder Bildelemente“ die zum Weiterlesen bzw. -hören- oder -klicken anregen sollen. Grundlegend fällt das Blättern wie in einer Zeitung weg. Der User wird durch die Platzierungen auf den verschiedenen Webseiten aufmerksam gemacht. Ständig erfolgen Aktualisierungen der Inhalte und Themen. In der Regel existiert auch kein Redaktionsschluss. Dadurch entsteht ein völlig neuer Journalismus. Der Journalist selbst ist auch nicht auf eine bestimmte Form wie Text, Ton oder Bild eingeschränkt. Nachteile bestehen oftmals in der journalistischen Qualität, jeder kann im Medium Internet arbeiten und seine Chance ergreifen, selbst etwas zu verfassen (siehe Blogosphäre).

Der traditionelle Journalismus steht, wie bereits oben dargestellt, in Konkurrenz mit dem Onlinejournalismus. Von vielen Journalisten wird befürchtet, dass die Qualität der Berichterstattung beim Onlinejournalismus verloren geht. Dass ist in vielen Fällen durchaus zu beobachten. Meist hängt das aber mit problematischen Arbeitsbedingungen zusammen und keineswegs mit der Publikationsform (Zeitung-Internet). Viele erfolgreiche Online-Magazine belegen, dass qualitativ anspruchsvoller Journalismus nicht in Widerspruch mit dem Onlinejournalismus steht.

Quellen:

http://www.media-perspektiven.de/261.html?cHash=c1f8c7dcbb&tx_mppublications_pi1[showUid]=510

http://de.wikipedia.org/wiki/Online-Journalismus

http://netzwertig.com/2013/02/12/medienwandel-warum-online-journalist-inzwischen-ein-traumberuf-ist/


 

Online-Magazine

jetzt.de (Süddeutsche Zeitung)

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 8, S. 9 / 13:17

Jetzt

Das Onlinemagazin jetzt.de von der Süddeutschen Zeitung bezeichnet sich als junge Webseite. Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass das Online-Magazin noch nicht so alt ist und zugleich soll ein Bezug hergestellt werden zu der avisierten Zielgruppe: junge Menschen. Das Magazin erschien seit dem 17. Mai 1993 in der Montagsausgabe als Druckausgabe. Am 22. Juli 2002 wurde das Magazin aus Kostengründen eingestellt. Nach der Einstellung des Heftes wurde das Magazin nur noch als Online-Ausgabe auf der Webseite jetzt.de veröffentlicht. Im Jahre 2005 kam es zu einem umfassenden Relaunch, in dessen Folge das Magazin sich als „junges Nachrichtenmagazin“ präsentierte.

Das aktuelle Screendesign entstand im Herbst 2010. Bei diesem Design sind zwei Bilder auf der Frontseite oben platziert, wenn man horizontal scrawlt sind weitere vier Bilder zu sehen. Diese Bilder sind visuelle Teaser, sie sollen motivieren, die Geschichte hinter dem Bilde zu lesen. Eine Überschrift und eine Bildunterschrift unterstützen die visuelle Anmoderation. Das Online-Magazin folgt damit dem für jüngere Generationen typischen eher visuell-ästhetischen Stil. Die Leser werden eingeladen, kurze Infos in der Rubrik „Einen Moment“ zu schreiben und motiviert, ihre Geschichte zu erzählen. Darüber hinaus gibt es Infoangebote von Jetzt-Mitarbeitern zu den Themen Macht, Kultur, Leben und Job. Das Magazin wurde 2002 und 2006 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. 2007 erhielt die jetzt.de-Redaktion den Sonderpreis Internetjournalismus des Axel-Spinger-Preises.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Jetzt

 

Der Freitag

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 9, S. 10 / 15:14, 16:17

Der Freitag

Die überregionale Wochenzeitung der Freitag wurde 1990 mit dem Untertitel Ost-West-Wochenzeitung für Politik, Kultur und Literatur gegründet. Die politische Ausrichtung der Zeitung war linksliberal. Die Zeitung wurde 2009 nach einem Eigentümerwechsel deutlich umgestaltet. Es gab sowohl optische als auch inhaltliche Veränderungen. Es kam zu einer gleichberechtigten Verknüpfung der Online- und Print-Ausgabe. Die Interaktion mit der Leserschaft wurde deutlich ausgeweitet und der Untertitel entsprechend in Das Meinungsmedium geändert.

In der aktuellen Ausgabe animieren fünf großflächige Bilder, die als Diaschau präsentiert werden, zum Weiterklicken. Hintergrundinformationen zu den Bildern erhält man, wenn man mit dem Curser das Bild berührt. Oben rechts befindet sich der Button, um das Inhaltsverzeichnis der gesamten Ausgabe aufrufen zu können. Im Frame links unterhalb des Bildes werden journalistisch aufbereitete aktuelle Informationen zu den Rubriken Politik, Kultur, Alltag und Wissen angeboten. In dem mittleren Frame (viusell dominant), unterhalb des Bildes, sind namentlich gekennzeichnete Beiträge positioniert. Die Listung der Rubriken folgen nicht einer erkennbaren inhaltlichen Logik: Mauschelei, Uno, Film, Jubiläum, Community-Empfehlungen, Politik, Kultur, Alltag. Bei allen inhaltlichen Beiträgen gibt es die Möglichkeit, Kommentare zu schreiben. Weitere Rubriken im rechten Frame sind u.a. meist kommentiert, Das Buch bzw. Das Album der Woche, Newsletter, März-Musik, Debatte, Logbuch, Videotip, Der Koch und das Lexikon der Woche.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Freitag


 

In der Sendung erwähnte Webseiten

meinestadt.de

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 4 / 06:28

Bei meinestadt.de handelt es sich um ein kommerzielles Städteportal. Die Webseite versteht sich als Portal für alle 11.255 deutschen Städte. Zu finden sind Informationen über Jobs, Lehrstellen, Veranstaltungen, Kinos, Telefonnummern, Adressen sowie Anzeigen im Bereich Auto und Wohnungen. Desweiteren veröffentlicht meinestadt.de lokale Nachrichten aus rund 2000 deutschen Städten. Im August 2012 hat Axel Springer Digital Classifieds die Mehrzahl der Anteile des Betreibers von meinestadt übernommen.

Quelle: http://www.meinestadt.de/

 

Netzpolitik.org

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 10 / 16:54

Bei netzpolitik.org handelt es sich um einen der wenigen Blogs, die sich mit den politischen Auswirkungen des Internets und den Auswirkungen von Politik auf das Internet beschäftigen. Der Blog versteht sich als eine politische Plattform für Freiheit und Offenheit im digitalen Zeitalter. Es werden Wege aufgezeigt, wie man sich selbst mit Hilfe des Netzes für digitale Freiheiten engagieren kann. Die 30 Autoren schreiben aus Sicht von digitalen Bürgerrechten über politische, gesellschaftliche, technische und kulturelle Fragestellungen auf dem Weg in eine Digitale Gesellschaft. Seit 2004 ist der Blog  in der jetzigen Form online.

Der Blog bekam bisher folgende Auszeichnungen:

  • 2005: Bei den ersten Freedom Blog Awards von Reporter ohne Grenzen wurde netzpolitik.org in der Kategorie “International” als bestes Weblog für Meinugsfreiheit gewählt.
  • 2006: Bei den ersten Blogstipendien des Magazins Jetzt.de erhielt netzpolitik.org einen Preis der Jury als eines der interessantesten jungen Blogs des Landes.
  • 2006: PoliticsOnline.com und das World E-Gov-Forum haben netzpolitik.org auf die renommierte Liste der Top 10 Who are Changing the World of Internet and Politics für das Jahr 2006 gewählt.
  • 2007: Bei den Lead Awards 2007 erhielt netzpolitik.org eine Auszeichnung in der Kategorie „Best Weblog des Jahres“. Das ist irgendwo zwischen Platz vier und zehn.
  • 2008: Beim Grimme Online Award 2008 wurde netzpolitik in der Kategorie „Information“ nominiert.

Quelle: https://netzpolitik.org/

 

Reisenotizen aus der Realität

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 2 / 01:45

Andrea Diener ist die Autorin des Blog Reisenotizen aus der Realität. Sie schreibt zu allen Themen, die ihr wichtig sind, über Literatur, über meinen Tagesablauf, über Kunst, über Bilder, über Texte, über Goethe. In Ihrem Archiv finden sich folgende Stichworte: a la mode, bachmann, buchmesse, der PC von meim pa, die kunkel-story, frau diener kommt in fahrt, grausligse, hase der woche, kulturrezeption, poetikvorlesung, schokotext, studiengebühren, textilkritik und unterwegs. Unter „aktuell“ veröffentlichte sie sich eindrucksvoll mit der Ankündigung des Todes eines Bekannten:

„Wahrscheinlich gibt es Dinge, mit denen man nicht umgehen kann, weil das Hirn sie einfach nicht richtig verarbeitet. Zum Beispiel die Ankündigung eines Todes. Wie soll man darauf reagieren? Wie als Betroffener? Und wie als Angehöriger oder Freund? Ich zum Beispiel habe nach der ersten Ankündigung des Todes von A. keine einzige SMS mehr löschen können, weil ich immer dachte, es sei die letzte. Sie sind alle noch auf meinem alten Nokia-Händi gespeichert, das ich regelmäßig mit Strom versorge, damit die schönen alten Mitteilungen gefüttert und versorgt sind, weil ich Angst habe, sie könnten sonst verschwinden. Ab und zu schaue ich sie mir an. Es sind tröstliche und verzweifelte und zwischendurch unfaßbar lustige. Ich habe mir übrigens nur deshalb ein iPhone gekauft, weil der Nachrichtenspeicher des besagten Nokia-Händis voll war und ich dauernd alte Nachrichten löschen mußte und ich das auf Dauer nicht übers Herz gebracht habe. Ich lösche nicht gern meine Geschichte und nicht gern die von anderen.“

Quelle: http://gig.antville.org/stories/1894649/

 

Vorspeisenplatte

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 2 / 00:57

Ines Gutierrez ist die Autorin de Blogs Vorspeisenplatte. Sie schreibt gerne über Essen und Rezepte, aber vor allem schreibt Sie über den Rest ihres Lebens. Die Gründe für den Namen beschreibt sie auf ihrer Webseite wie folgt:

1. Weil ich das Wort so schön fand und die Domain www.vorspeisenplatte.de überraschenderweise noch zu haben war.

2. Weil das Blog auch eine Ecke mit Rezepten haben sollte.

3. Weil mein Blog genau das ist: Eine Plattform für die Veröffentlichung von Appetithäppchen; nur in ganz seltenen Ausnahmen gibt es hier ausführlich aufbereitete und umfassende Hauptspeisen.

Quelle: http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/


 

Milblogs

Ergänzender Beitrag zur Sendung

Milblogs (kurz für Military Blogs) werden von Personen verfasst, die in irgendeiner Weise mit dem Militär in Verbindung stehen (z.B. aktiven Soldaten, Veteranen, oder den Partnern von solchen), und befassen sich mit Themen rund um das Militär. Die ursprünglich als Medium zur Kommunikation mit den Heimatverbliebenen gedachten Milblogs und/oder Warblogs haben sich längst zu Organen entwickelt, in denen unverfälschte Nachrichten von den internationalen Krisenorten gelesen werden können. Internationale Blogsphären wie milblogging.com mit ihren aktuell 3.635 Blogs und 21.732 registrierten Mitgliedern in 52 Ländern, bieten Personen mit militärischem Hintergrund die Möglichkeit und die Plattform, von ihren Erfahrungen und Erlebnissen zu berichten und sich darüber auszutauschen. Blogs direkt aus Krisengebieten und Kriegszonen bieten hierbei ein ergänzendes Bild zu dem, was in den Medien berichtet wird.

Quellen:

http://www.milblogging.com

http://de.wikipedia.org/wiki/Warblog


 

Glossar

Foodblogs

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 13 / 21:21

Für den Foodblog-Award der Zeitschrift Brigitte wurden Ende 2011 mehr als 350 Blogs vorgeschlagen. Das gibt einen Hinweis darauf, dass Foodblogs eine breite Akzeptanz im Web haben. Bei der re-publika 2012 diskutierten Nicole Stich u.a., ob dieser Hype ein Ausdruck des Untergangs des professionellen Food-Publizierens sei oder das Verschwinden objektiver Kriterien für die Einschätzung von Restaurants und Zubereitungsarten. Ebenso wurde reflektiert, ob mit dieser Entwicklung die Rettung echter Esskultur verbunden ist, weil Blog-Foodies (im Gegensatz zu Kochshows im Fernsehen) tatsächlich kochen und  essen.

Quelle: http://12.re-publica.de/panel/foodblogs-verfall-oder-rettung-der-esskultur/


 

Interviewte Personen

Andrea Diener

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 2, S. 3, S. 4, S. 5, S. 13 / 01:41, 03:07, 4:31, 07:13, 22:35.

die gebürtige Frankfurterin und Journalistin studierte Kunstgeschichte und Anglistik. Sie teilt ihre Gedanken in ihrem Blog http://gig.antville.org/ mit der Welt. Viele Bilder in ihrem Blog stammen von ihr selbst. Diener hat ihre Begeisterung für die Straßenfotografie entdeckt und zieht mit der Kamera in der Hand durch Frankfurt und andere Städte. Ihre Bilder kann man bei flickr einsehen: http://www.flickr.com/photos/andreaffm/. Neben ihrem privaten Blog schreibt sie auch für den Blog der FAZ: http://blogs.faz.net/ding/.

Quellen:

https://plus.google.com/105740868424833330651/about

http://blogs.faz.net/ding/author/fraudiener/

 

Anke Gröner

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 5, S. 6, S. 7, S. 9 / 08:25, 10:25, 10:35, 11:40, 14:46

ist Bloggerin und Werbetexterin, bzw. „Pianistin im Puff“, wie sie selbstironisch in ihrem Blog http://www.ankegroener.de/ schreibt. Darüber hinaus ist sie Autorin und verfasste das Buch „Nudeldicke Deern“, innerhalb dessen sie sich mit Witz und Ironie den Themen Idealfigur und Diätwahn widmet. Nähere Informationen zum Buch hält folgender Link bereit: http://deern.ankegroener.de/. Seit 2011 studiert Diener Kunstgeschichte und Musikwissenschaften an der Universität in München.

Quellen:

http://work.ankegroener.de/lebenslauf.html

http://www.ankegroener.de/?p=23

 

Ines Gutierrez

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 2, S. 13, S. 14 / 00:37, 20:51, 23:07

in ihrem Blog http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/ schreibt die Münchnerin nicht nur über Themen, die sie beschäftigen, sondern sie stellt den Lesern auch ihre Lieblingsrezepte zur Verfügung. Diese beziehen sich nach eigener Aussage, und wie der Name ihres Blogs bereits vermuten lässt, vor allem auf „Appetithäppchen“.

Quelle: http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/disclaimer

 

Maike Hank

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 9, S. 10, S. 11, S. 13 / 15:14, 16:17, 19:15, 22:14

Die Webdesignerin und Produktionsassistentin ist seit 2009 als Redakteurin bei der Wochenzeitung „der freitag“ angestellt. Hauptsächlich ist sie hier für den Bereich der Online-community sowie die Sparte „social media“ zuständig. Darüber hinaus ist Hank Bloggerin und schreibt unter http://www.ruhepuls.ws/ über alles, was sie bewegt.

Quelle: http://11.re-publica.de/blog/person/maike-hank/


 

 

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