20 – Digitale Geschäftsmodelle

Das Netz macht erfinderisch! Digitale Geschäftsmodelle

Autor: Mischa Ehrhardt/ Sendedatum: Samstag, 20.04.13, 11:30 Uhr

Ob Facebook oder Amazon – brauchten Unternehmen in der analogen alten Welt Jahrzehnte und bisweilen sogar Jahrhunderte, um es zum globalen Marktführer zu schaffen, kann das mit Unternehmungen im Internet über Nacht geschehen. Vorausgesetzt, man hat die richtige Idee zur richtigen Zeit. Der Ort spielt im dezentralen Internet keine Rolle. Das Internet steht für gelebte Vielfalt, in der jeder zumindest eine Nische finden kann, um sein Auskommen zu sichern. Diese Ideologie bildet die Imprägnierung, in die die Erfolgsgeschichten des Internets getaucht sind und so bisher alle digitalen Stürme überdauert haben. Diese Haltung ist auch charakteristisch für die bisherigen Pioniere des Internets – und ein Großteil von ihnen stammt aus den USA, dem Silicon Valley in Kalifornien. Hier ist der Hauptsitz von Unternehmen wie Hewlett Packard, Apple, Google, Intel, Yahoo, Ebay oder Amazon. Auch sie fingen einmal klein an. Obwohl das Internet natürlich nicht einfach mit den USA oder dem Siliziumtal, dem Silicon Valley, gleichzusetzen ist, findet hier der amerikanische Traum seine Fortsetzung im digitalen Traum und hat sich über die Welt verbreitet. Das Internet erweist sich als globale Tauschbörse, über die viele Ressourcen geteilt und damit effizienter genutzt werden können. Mischa Erhardt zeigt, welche Geschäftsmodelle sich im digitalen Wirtschaftsleben entwickeln und welche Zukunft die Internet-Ökonomie hat.

Sendung zum Thema 20

27:54 min (Download Funkkolleg Medien (20), 25,8 MB)

 


Zusatzmaterial zum Thema 20

Hier finden Sie ergänzende Texte und Zusatzmaterialien (Links und Videos) zur zwanzigsten Sendung und Themenwoche.

-> Zusatzmaterial zur zwanzigsten Sendung und Themenwoche

3 Antworten auf 20 – Digitale Geschäftsmodelle

  1. Pingback: Eröffnung der Themenwoche 20 | Funkkolleg 2012/2013

  2. Renate Hillings sagt:

    Der Vergleich des Internets mit dem Kosmos scheint mir reichlich naiv, oder bin ich zu alt für innovative Modelle?
    Ein Stern, der alles andere in den Schatten stellt?
    Gravitationskräfte, die Märkte beherrschen?
    Sollte das Internet irgendwann in der Lage sein, mir nach einer Berührung auf dem Smartphone die Nase zu putzen, bin ich vielleicht nicht mehr so skeptisch.

  3. Renate Hillings sagt:

    Sorry, meine vorige Bemerkung war einer Heuschnupfen-Depression geschuldet.Ich habe in der Sendung wieder viel Neues und Interessantes erfahren. Allerdings bin ich nicht mehr an Geschäftsmodellen interessiert, sondern eher an der soziologischen Einschätzung. Sind Facebook und Co. wirklich soziale Netze? Aus welcher Mentalität kommt das Bedürfnis und die (als gerecht empfundene) Erwartung, jederzeit das Beste und Günstigste suchen und bekommen zu können? Wie hat sich Zusammenhang von Masse und Macht verändert?
    Die Zukunft wird es zeigen.

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