Zusatzmaterial zum Thema 20

Digitale Geschäftsmodelle

Hier finden Sie Zusatzmaterialien zur 20. Sendung.

Die Zusatzmaterialien sind:

1. Für interessierte Hörerinnen und Hörer als vertiefende Informationen zu den Themen der einzelnen Sendungen.

2. Für Multiplikatoren/Lehrkräfte. Sie finden bei jedem Zusatzmaterial einen Bezug zum Manuskript und der Zeitmarkierung (01:20 gelesen: Start der Sequenz bei 1 Minute 20 Sekunden), damit Sie direkt zum Thema im Beitrag gelangen können. Die Zugangsdaten für die Sendemanuskripte werden den Multiplikatoren per Mail mitgeteilt.

Die Materialien wurden zusammengetragen vom Seminar, Prof. Dr. Franz Josef Röll, Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und soziale Arbeit.

Die Materialien wurden zum Zugriffszeitpunkt 19.04.2013 erstellt.

Alle Zusatzmaterial zum 20. Thema können Sie hier auch als PDF herunterladen,pdflogo


 

Übersicht

Start-up

Tauschbörsen

Internetökonomie

Onlinekaufhaus

Freemium

Apps

Crowd-Funding

Buchvorstellung: Jeff Jarvis: Was würde Google tun?

In der Sendung erwähnte Internetplattformen

Glossar

Interviewte Personen


 

 

Start-up

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 4, S. 19 / 02:03, 22:10

Der aus dem Englischsprachigen stammende Begriff Start-up (oder auch Startup bzw. Start Up) bezeichnet ein erst kürzlich gegründetes Unternehmen, das sich in der 1. Phase des Lebenszyklus befindet. Am Anfang eines erfolgreichen Start-ups stehen meistens eine brillante Idee und geringe finanzielle Ressourcen. Eine weitere wichtige Eigenschaft eines erfolgreichen Start-ups ist das Maß an Innovationen, mit dem die Gründer und ihre Idee überraschen. Dazu kommen noch die Entwicklung eines skalierbaren Geschäftsmodells sowie ein detailliert ausgearbeiteter Businessplan. Da oft nur geringes Startkapital zur Verfügung steht, streben die meisten Start-ups eine schnelle und frühzeitige Ausweitung ihrer Geschäfte an, um so schnell wie möglich in die 2. Phase des Lebenszyklusses – der Wachstumsphase – zu gelangen.

Als Repräsentant und Stimme der Start-ups engagiert sich der „Bundesverband Deutsche Startups e.V.“. Im Dialog mit den Entscheidungsträgern aus der Politik erarbeiten sie Vorschläge, die eine Kultur der Selbstständigkeit fördern und die Hürden der Unternehmensgründungen senken sollen.

Quellen:

http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/startup

https://deutschestartups.org/


Tauschbörsen

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 8, S. 9, S. 10 / 07:33, 08:16, 08:35, 09:17, 09:20, 09:42

Online-Tauschbörsen (auch Tauschkreis und/oder Tauschring) gibt es seit 1999. Als einer der Pioniere unter den Tauschbörsen wird Napster angesehen. Napster war die erste Seite, die im großen Stil den peer-to-peer Ansatz nutzte.

Darunter versteht man Homepages oder installierbare Programme, die ihren Nutzern ermöglichen, verschiedenste Güter oder auch Dienstleistungen etc. untereinander zu tauschen. Die Mehrzahl der Internet-Tauschbörsen ist kostenfrei, es gibt aber auch kommerzielle Tauschbörsen. In manchen Tauschbörsen treten Tauschmittel (Komplementärwährungen wie Coupon, Flip, Ticket oder Token) an die Stelle einer Bezahlung in Währung. Diese können dann gegen angebotene Waren und Dienstleistungen eingetauscht werden. Nutzerbewertungen dienen dazu, die Zuverlässigkeit des Tauschpartners einschätzen zu können. Die Produktangebote sind sehr vielfältig. Sie kann von Musikdateien im mp3-Format bis hin zu Wohnungen oder Häusern zwecks Ferienaufenthaltes gehen.

Ein Kritikpunkt gerade an jenen Programmen, welche über Filesharing funktionieren, ist die Tatsachek, dass sich die beteiligten User, oft unwissentlich, über ihre Mitwirkung und das Bereitstellen von eventuell urheberrechtlichen Dateien strafbar machen. Dies führt nicht selten zu einer Abmahnung und kann hohe finanzielle Geldstrafen zur Folge haben.

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Internet-Tauschb%C3%B6rse

http://www.kanzlei-thomas-meier.de/abmahnung-wegen-filesharing

http://de.wikipedia.org/wiki/Napster


 

Internetökonomie

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 9 / 09;17

Bei der Internetökonomie handelt es sich um eine Teilmenge der Informations- und Kommunikationswirtschaft, die wiederum ein Teilgebeit der Informationsgesellschaft ist. Sie ist ein Wirtschaftszweig, dessen Geschäftsmodell sich vorwiegend auf einer computerbasierten, digitalen Vernetzung gründet. Kommunikation, Interaktion und Transaktion geschieht in einem globalen Umfeld unter ökonomischer Nutzung des Internets. Folgende Wissensbereiche sind Teil der Internetökonomie: Informationswirtschaft, Wirtschaftsinformatik, Informatik, Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Rechtswissenschaft und Psychologie.

Das European Communication Councils hat in dem Buch „Die Internet-Ökonomie – Strategien für die digitale Wirtschaft“ (http://www.springer.com/business+%26+management/marketing/book/978-3-540-66877-0) folgende 10 Thesen zur Internetökonomie formuliert:

  1. Die Digitalisierung der Wertschöpfung erfasst alle Bereiche der Wirtschaft.
  2. Bei dem Wettbewerb in der Internet-Ökonomie handelt es sich um einen Geschwindigkeitswettbewerb. Das Erreichen einer kritischen Masse wird zum Schlüsselfaktor der vernetzten Wirtschaft.
  3. Die traditionellen Wertschöpfungsketten erodieren.
  4. Der Kampf um die Aufmerksamkeit wird zur entscheidenden Wettbewerbsarena.
  5. Neue komplexe Wertschöpfungsnetze erfordern Wettbewerb und Kooperation.
  6. Massenmärkte lassen sich durch Gleichzeitigkeit von Kostensenkungs- und Differenzierungsstrategie individualisieren.
  7. Electronic-Commerce wird zum Normalfall.
  8. Die Digitalisierung erleichtert Produkt- und Preisdifferenzierung.
  9. Bisherige Regulierungsmodelle werden obsolet.
  10. Normalisierung bei der Börsenkapitalisierung führt zur Auslese bei den Internet-Firmen.

Stephan Gemke hat diese Thesen in seinem Blog http://internetwirtschaft.over-blog.de/categorie-10561257.html ausführlich diskutiert.

Lesetip:

Peter Buxmann (TU Darmstadt) hat in hr-online.de die Spielregeln der Internetökonomie erläutert: „Der Preis des Kostenlosen: Wie Facebook, Google und Co. Mit Nutzerdaten Milliarden verdienen.

http://blogs.hr-online.de/der-preis-des-kostenlosen/2012/04/13/die-okonomischen-spielregeln-der-internetokonomie/

http://www.youtube.com/watch?v=CnYDju8N46A

http://www.youtube.com/watch?v=y2gDSyYvUJ8

Quellen:

http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/internetoekonomie.html

http://internetwirtschaft.over-blog.de/categorie-10561257.html


Onlinekaufhaus

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 8 / 08:30

In Online-Kaufhäusern (auch als Webshop oder E-Shop bezeichnet) werden, wie in realen Kaufhäusern auch, Waren von verschiedenen Herstellern angeboten. Die Geschäftstransaktionen werden virtuell durchgeführt. Der Einkauf via Internet erfolgt über eine Datenfernübertragung. Kunden können Waren bzw. Dienstleistungen, die elektronisch abgebildet sind, auf elektronischem Weg bestellen. Internethändler können dabei den Onlinehandel (auch bekannt als elektronischer Handel oder Internethandel) ausschließlich oder zusätzlich zu ihrem „Offline-Angebot“ tätigen.

Die Bestellung über das Netz erfolgt folgender Maßen: Kunden „klicken“ sich durch das Warenangebot und legen Produkte, die sie erwerben möchten, in einen „virtuellen“ Warenkorb. Anschließend werden Angaben zur Liefer- und Rechnungsanschrift getätigt und die Zahlungsart (häufig auch die Versandart) gewählt. Der Bestellvorgang wird abgeschlossen, wenn die Daten online übermittelt wurden. In der Regel folgt hierauf eine Bestätigungsmail.

Vorteile eines Onlinekaufhauses sind in der hohen Flexibilität zu sehen. Kunden können Waren jederzeit, unabhängig von Öffnungszeiten erwerben. Zudem besteht die Möglichkeit des Preisvergleichs. Viele Onlineshops bieten darüber hinaus die Funktion der Bewertung von Produkten und Händlern, was die Auswahl hinsichtlich Qualität und Preis-Leistungsverhältnis erleichtern kann. Gerade für ältere Menschen und/oder Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen bietet das Onlinekaufhaus die Gelegenheit, die eigene Immobilität zu überwinden und trotzdem Einkäufe tätigen zu können.

Auch für die Händler geht mit dem Angebot von Waren via Internet eine Reihe von Vorteilen einher. Ein sicherlich starker Motivationspunkt ist in der Reduzierung der Kosten zu sehen, die sich sowohl auf die Transaktion mit Geschäftspartner, als auch auf anfallende Reise- und/oder Telefonkosten, die Darstellung des Leistungskatalogs sowie die Akquise von Kunden bezieht. Dafür steigt auf der anderen Seite die Herausforderung der entsprechenden logistischen Mehrleistung. Auch neue Kommunikationswege mit Kunden sind vor dem Hintergrund des Internethandels sicherlich als Vorteil zu betrachten. Via E-Mail können Informationen ausgetauscht, Fragen geklärt und für weitere Produkte geworben werden. Aufgrund der hohen Reichweite des Internetangebots können durch den Online-Handel zudem neue Kunden gewonnen werden, was die Chance einer Umsatzsteigerung impliziert.

Online-Kaufhäuser sind jedoch auch mit einer Reihe von Nachteilen behaftet. Ein sicherlich wichtiger Aspekt ist in diesem Zusammenhang in der größeren Unsicherheit des Zahlungsverkehrs zu sehen, was sowohl für den Käufer, als auch für den Anbieter gilt. Die Kontrollmöglichkeiten sind hierbei weniger gegeben als beim direkten Kauf, auch wenn durch eine Reihe an Maßnahmen (z.B. Paypal) versucht wird, diese Gefährdungsmomente abzubauen. Zudem muss sich der Kunde auf Bilder und Beschreibungen verlassen, die er online vorfindet und die mit der tatsächlichen Produktbeschaffenheit nicht unbedingt übereinstimmen müssen. Ein sehr profaner, jedoch nicht von der Hand zu weisender Nachteil ist in der fehlenden Möglichkeit der Anprobe bzw. des Ausprobierens zu sehen. Kleider, Schuhe und Elektroartikel müssen auf „gut Glück“ gekauft werden auf die Gefahr hin, dass sie anschließend wieder zurückgeschickt werden müssen, weil sie den Erwartungen nicht entsprechen.

Nachteile, die sich für die Anbieter ergeben sind beispielsweise in dem Risiko zu sehen, dass ihr Angebot in der Informationsflut und der breiten Konkurrenz im Internet untergeht. Zudem bedarf es dem Aufbau und der Pflege einer versandhandelstypischen Organisation (z.B. Lagerhaltung), was mit entsprechenden Mehrkosten verbunden ist.

Trotz alledem prosperiert der Onlinehandel, was folgende Grafik deutlich zum Ausdruck bringt:

Die größten deutschen Online-Shops: Rang 1 bis 20

Übersicht über die größten deutschen Online-Shops

Bildquelle: http://www.internetworld.de/Nachrichten/E-Commerce/Zahlen-Studien/Ranking-Die-100-groessten-Online-Shops-in-Deutschland-2011-Zalando-macht-zehn-Plaetze-gut-70245.html

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Virtueller_Marktplatz

https://de.wikipedia.org/wiki/Elektronischer_Handel

http://www.marktplatzbeobachter.de/knowhow/marktplatzmodelle/definition/definition.htm


Freemium

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 14 / 15:04, 15:28

Der Risikokapitalgeber Fred Wilson beschrieb am 23. März 2006 das Geschäftsmodell „Freemium“ (Kunstwort aus free (gratis) und premium) wie folgt: „Biete deinen Dienst gratis an, möglicherweise mit Werbeeinblendungen oder vielleicht auch nicht, gewinne viele Kunden auf effiziente Weise durch Mundpropaganda, Werbepartner, Platzierung in Suchmaschinen usw., und biete dann deinem Kundenstamm zu einem Aufpreis Zusatzleistungen oder eine erweiterte Version deines Dienstes an.“

Basisdienste werden gratis angeboten. Die über das Basisangebot hinausgehenden Dienste sind kostenpflichtig. Das Geschäftsmodell von Skype, Xing, Pandora und einige Spieleproduzenten basiert auf diesem Konzept. Daher gibt es bereits Warnungen vor „Freemium-Games“ mit kostenlosem Spielvergnügen auf Smartphones und Tablets. Da jede kleine Erweiterung sofort Geld kostet, kann eine hohe Rechnung sehr schnell die Konsequenz des Spielevergnügens sein.

So hatte ein fünfjähriger Junge aus England mit dem Tablet-PC seines Vaters in zehn Minuten knapp 2000 Euro verspielt. Da das Spiel kostenlos war, hatte sein Vater seinem Sohn den Zugang zu Apples App-Store freigeschaltet. Ohne es zu wissen kaufte der Junge zahlreiche Erweiterungen und Zusatzfunktionen. Automatisch wurden die teuren Einkäufe über die bei Apple hinterlegte Kreditkarte der Eltern abgerechnet.

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Freemium

http://www.t-online.de/handy/smartphone/id_62542440/smartphone-spiele-vorsicht-vor-der-freemium-falle.html


 

Apps

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 17, S. 18, S. 21 / 20:10, 20:17, 20:37, 21:20, 24:24

Der Begriff App ist eine Abkürzung für „application software“ (englisch). Anwendungssoftware für Mobilgeräte bzw. mobile Betriebssysteme werden als mobile Apps bezeichnet. Im Sprachgebrauch werden Apps meist mit Anwendungen für Smartphone und Tablett-Computer gleichgesetzt.

Es existiert eine Vielzahl von kostenlosen und kostenpflichtigen Apps. Es gibt Apps für die verschiedensten Bereiche, so z.B. Office-Anwendungen, Spiele, Ratgeber, Sport-Apps, zur Emulation älterer Heimcomputer und programmierbarer Taschenrechner (wie etwa des HP-41C), als Hilfestellung für Diabetiker und vieles mehr.

Weiteres Ziel von den Apps ist z.B. Zeitersparnis bei der Informationsverarbeitung, Verringerung von Prozesskosten und intensivere Kundenbindung, Bestellungen, Aufträge und Leistungserfassungen.

Die Anbieter mobiler Apps sind u.a.: App Store von Apple, App World von Blackberry, GetJar, Google Play von Google, Nokia Store von Nokia, Opera Mobile Store von Opera Software, Playnow von Sony Ericson, Samsung Apps, Smart World von LG und Windows Phone Store von Microsoft.

Quelle : http://de.wikipedia.org/wiki/Mobile_App


 

Crowdfunding

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 19 / 21:42, 22:10

Beim Crowdfunding (engl. crowd: Menge/Menschenmasse; funding: Finanzierung) finanzieren viele Menschen ein Projekt, ein Produkt bzw. ein Geschäftsvorhaben. Die deutschen Begriffe Schwarmfinanzierung / Massenfinanzierung dienen als Übersetzung. Bei dieser Art der Finanzierung bestehen die Kapitalgeber des zumeist in Form von stillen Beteiligungen zur Verfügung gestellten Eigenkapitals aus einer Vielzahl von Personen. Eine derart finanzierte Unternehmung und ihr Ablauf werden auch als Aktion bezeichnet. Der Personenkreis der  Kapitalgeber besteht in aller Regel aus Internetnutzern, da zu Crowdfunding meist im Internet aufgerufen wird.

Der Ursprung des Crowdfunding lässt sich im Oktober 2003 ausmachen, als ein Musiker und Produzent als Reaktion auf die Entwicklung des Raubkopierens eine Internetseite gründete, um die Produktion seines Albums vorzufinanzieren.

Von anfänglichen Projekt-Realisierungen im  Bereich Kunst und Kultur machen sich mittlerweile auch Lebensmittelhersteller, Modedesigner und Erfinder dieses Geschäftsmodell zu Eigen.

In Deutschland wird Crowdfunding seit 2011 praktiziert. Auf fünf nationalen Plattformen stehen 30 verschiedene Projektkategorien zur Verfügung. Größtenteils werden künstlerische und kreative Projekte finanziert und realisiert. Neben den nationalen Projekten existieren mittlerweile auch mehrere regionale Crowdfunding-Initiativen. Diese konzentrieren sich im Wesentlichen auf Projekte in der  jeweiligen Großstadt oder der unmittelbaren Region.

Quellen:

http://crowdfunding.startnext.de/

http://de.wikipedia.org/wiki/Crowdfunding


 

Buchvorstellung

Jeff Jarvis: Was würde Google tun?

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 5 / 04:30

Dieses Buch zeigt auf, dass der Erfolg von Google alles andere als zufällig ist. Jeff Jarvis, geboren 1954, zeigt auf, wie es Google gelang, im Verlauf von elf Jahren zu einem der 200 umsatzstärksten Wirtschaftsunternehmen der Welt zu werden. Er zeigt die ausgefallene Methode des Unternehmens, die sich an der veränderten Wirtschaftssituation unseres medialen Zeitalters orientiert. Google nutzt das Wissen seiner Kunden, indem es sie am Unternehmen teilhaben lässt. Die neuen Ideen dienen langfristig dem Unternehmen, sie dienen als Strategie zur Erreichung der Unternehmens- und auch Marketingzieles. Es werden 30 Taktiken aufgezeigt, die dem Leser konkrete Tipps geben, diese im eigenen Unternehmen anzuwenden. Der Autor möchte aufzeigen, wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitieren kann.

Jeff Jarvis erarbeitet in seinem Buch, was und wie sich durch Google neue Geschäftspraktiken entwickelt bzw. weiterentwickelt haben. Seine Anregungen sollen helfen, mit der aktuellen Veränderung der Welt „umzugehen“.

Quellen:

http://www.perlentaucher.de/vorgeblaettert/jeff-jarvis-was-wuerde-google-tun.html

http://www.zeit.de/online/2009/21/jarvis-google


In der Sendung erwähnte Internetplattformen

Amazon

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 5, S. 8, S. 12, S.16, S. 17, S. 20 / 03:42, 08:30 12:20, 17:37, 17:55, 19:25, 23:01, 23:14

Die Amazon.com, Inc. (amoazon.de) war ursprünglich als Online-Bookstore geplant und hat sich mit der Zeit zu einem Internethandel mit einer breit gefächerten Produktpalette weiterentwickelt. Über integrierte Verkaufsplattformen („Marketplace“ und „z-shops“) können andere Unternehmen oder Privatpersonen im Rahmen des Online-Handels neue und auch gebrauchte Produkte anbieten. Nach eigenen Angaben hat Amazon als Marktführer des Handels im Internet die weltweit größte Auswahl für Bücher, Videos und CDs.

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Amazon

http://www.amazon.de/

 

Apple iTunes

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 8 / 08:30

iTunes von Apple ist ein kostenloses Multimedia-Verwaltungsprogramm zum Abspielen, Konvertieren, Brennen, Organisieren und Kaufen von Musik, Hörbüchern, Podcasts, Filmen und Apps. Der iTunes-Store wurde 2003 von Apple ursprünglich als Internet-Handelsplattform zum Verkauf von Musik gestartet. Dieses Angebot wurde mit der Zeit auf Filme, Musikvideos und Fernsehserien ausgeweitet.

Quellen:

https://www.apple.com/de/itunes/

https://de.wikipedia.org/wiki/ITunes

https://de.wikipedia.org/wiki/ITunes_Store

 

ebay

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 5, S. 16, S. 17, S. 20 / 04:00, 18:33, 19:25, 23:01

Das 1995 gegründete US-amerikanische Unternehmen eBay Inc. betreibt das weltweit größte Internetauktionshaus. Mittlerweile hat sich das Angebot von einem „Consumer-to-Consumer- Marktplatz“ mit flohmarktähnlichem Charakter zu einer „Business-to-Consumer-Plattform“ weiterentwickelt, d.h. es wird zunehmend Neuware von kommerziellen Händlern angeboten.

Quellen:

http://www.ebay.de/

http://de.wikipedia.org/wiki/EBay

 

Facebook

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 3, S. 19, S. 20, S. 22 / 01:07, 22:57, 23:01, 25:31

Facebook ist ein soziales Netzwerk, das 2004 gegründet und veröffentlicht wurde. Facebook gehört nach unterschiedlichen Statistiken zu den sechs am häufigsten besuchten Websites der Welt und verzeichnete zuletzt mehr als eine Milliarde Mitglieder. Nach eigenen Angaben ermöglicht Facebook, „mit den Menschen in deinem Leben in Verbindung zu treten und Inhalte mit diesen zu teilen.“ Die Finanzierung des sozialen Netzwerks erfolgt durch Werbung.

http://www.youtube.com/watch?v=C2VAIbEdTv8

Quellen:

https://de-de.facebook.com

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/facebook-zaehlt-eine-milliarde-mitglieder-a-859510.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook

 

Google

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 8, S. 11, S. 20, S. 21, S. 22 / 08:30, 11:19, 12:02, 23:01, 24:40, 25:31

ist die weltweitführende Suchmaschine des US-amerikanischen Unternehmens Google Inc. Der Vorläufer von Google hieß „Back Rub“ und ging 1996 online, seit September 1998 heißt die Funktion Google. Veränderungen in Bezug auf die Oberflächenstruktur gab es seit der Geburtsstunde der Suchmaschine nur wenige. Das zeigt sich beispielsweise im Hinblick auf das Logo, welches seit Beginn nur geringfügig modifiziert wurde.

Uneinigkeit besteht hinsichtlich des Ursprungs des Namens „Google“. Mache Quellen sind überzeugt, dass die Bezeichnung einem Rechtschreibfehler zugrunde liegt und eigentlich das Wort „gogool“ gemeint ist, welches die englischsprachige Bezeichnung für die Zahl 10 hoch 100 ist (das entspricht einer 1 mit 100 Nullen). Die Google-Gründer erklären die Benennung der Suchmaschine damit, eine Bezeichnung zu finden, welche die große Masse an Informationen zum Ausdruck bringen sollte, die durch den Suchdienst im Internet gefunden werden kann. Das Verb „googeln“ wurde vom Duden 2004 aufgenommen und als „Suche im Internet“ bezeichnet. Google sprach sich jedoch gegen diese allgemeine Formulierung aus, um den Markenschutz zu wahren, wodurch eine Umformulierung in „mit Google im Internet suchen“ erfolgte.

Google sortiert bei den Suchergebnissen nach ihrer Relevanz für den Nutzer. Der Sortieralgorithmus basiert auf einem Verfahren, das den „PageRank-Wert“ errechnet. Dieser gibt Auskunft über die Linkpopularität der jeweiligen Dokumente, d.h. darüber, wie gut und oft bzw. von wem es verlinkt wurde. Darüber hinaus erfolgt die Sortierung auch darüber, ob die Suchbegriffe im Titel oder der Überschrift des Dokuments bzw. in dessen Ankertext verwendet werden. Insgesamt kommen laut Google über 200 Faktoren bei der Berechnung zum Tragen. Beispielsweise wird der Standort des Benutzers bzw. die von ihm verwendete Sprache bei der Suche mit einbezogen. Der zugrundeliegende Algorithmus wird außerdem ständig den aktuellen Trends und Gegebenheiten angepasst. Zudem werden die Suchergebnisse immer mehr personalisiert. In einem Webprotokoll werden bisher getätigte Suchbegriffe des Nutzers gespeichert und bei späteren Suchen mit berücksichtigt. Ziel dahinter ist, jeweils relevante Ergebnisse zu liefern. Die genaue Funktion, welche der Ergebnissortierung zugrunde liegt, ist Betriebsgeheimnis von Google, wodurch verhindert werden soll, dass Seiten von den jeweiligen Anbietern manipuliert werden, um im „Google Ranking“ bessere Ergebnisse zu erzielen.

Neben der Informationssuche bietet Google u.a. auch die Funktion der Bildersuche an, hält ein umfassendes Kartenmaterial bereit (google maps) oder ermöglicht die Suche wissenschaftlicher Texte (google scholar).

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Google

http://de.wikipedia.org/wiki/Googol

 

Total Recall

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 6 / 05:43

Total Recall ist ein Second Hand-Musikhändler, der in über 100 Ländern weltweit agiert und gebrauchte sowie neue Schallplatten, CDs, DVDs, Videospiele und Bücher kauft bzw. verkauft. Laut Anbieter können mittlerweile über 275.000 gebrauchte und 360.000 neue Titel erworben werden. Das Unternehmen besteht seit 1993 und war anfänglich auf Plattenbörsen oder Flohmärkten unterwegs. 1995 wurde Total Recall zu einem Musikversand, der seit 1997 auch im Internet vertreten ist. Die Kunden können in einem umfangreichen Onlinekatalog (http://www.totalrecall.de/musik/_welcome.htm) das Angebot einsehen.

Quelle:

http://www.totalrecall.eu/musik/_about.htm


 

Glossar

American Dream

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 5 / 04:10

Der Amerikanische Traum beschreibt den Mythos der US-amerikanischen Gesellschaft, der besagt, dass jeder Mensch, unabhängig seiner sozialen Herkunft, durch harte Arbeit, Willenskraft und einen moralischen Lebenswandel die Möglichkeit hat, die soziale Leiter aufwärts, hin zu Wohlstand und Erfolg, zu erklimmen. Besonders geprägt wurde der Begriff während des wirtschaftlichen Aufschwungs in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als viele Menschen in die USA auswanderten, um dort ihre Träume zu realisieren. Aber auch schon seit der Staatsgründung am Ende des 18. Jahrhunderts war es immer wieder zu Auswanderungswellen aus Europa in die USA gekommen, getrieben von dem Traum von Freiheit, Chancengleichheit und Selbstverwirklichung.

Der Grundgedanke des American Dream findet sich bereits in der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika, wo es heißt: „Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, daß alle Menschen gleich erschaffen worden, daß sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freyheit und das Bestreben nach Glückseligkeit.“

Der Amerikanische Traum ist bis heute Thema zahlreicher literarischer Werke und Filme. Eine im Jahr 2006 veröffentlichte Studie zur sozialen Mobilität besagt allerdings, dass die Aufstiegschancen  in den USA weit geringer sind als in vielen anderen Ländern, und der soziale Hintergrund einer Person hier weit größeren Einfluss auf den weiteren Lebenslauf hat. Der Slogan „vom Tellerwäscher zum Millionär“ – der den amerikanischen Traum zusammenfasst, trifft weiterhin, auch im Internetzeitalter, nur auf wenige Einzelpersonen zu, wie es schon zu Zeiten des kalifornischen Goldrausches nach 1849 war.

Quellen:

http://www.americanprogress.org/issues/economy/news/2006/04/26/1917/understanding-mobility-in-america/

http://www.heise.de/tp/artikel/22/22552/1.html

http://de.wikipedia.org/wiki/American_Dream


Interviewte Personen

Michael Altendorf

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 4, S. 11, S. 12, S. 14, S. 15, S. 20 / 02:50, 03:20, 11:12, 13:03, 15:28, 16:32, 23:14

Michael Altendorf ist Mitbegründer des Internet-Technologie-Unternehmens Adtelligence, welches im Bereich Online-Marketing anzusiedeln ist und seinen Sitz in der Metropolregion Rhein-Neckar hat. Die Agentur ist darauf ausgerichtet, Webseiten und Onlineangebote ihrer Kunden zu optimieren (im Hinblick auf eine Personalisierung der Angebote), um somit eine Erfolgssteigerung zu erreichen.

Quelle: http://adtelligence.de/de/unternehmen/ueber-uns

 

Markus Gabler

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 6, S. 7, S. 16, S. 17 / 05:30, 06:21, 06:46, 07:19, 17:40, 19:05

Markus Gabler ist Geschäftsinhaber des Online-Musik- /Film- und Game-Händlershops „Total Recall“. Als junger Mann war Gabler mit seiner Band „Okay“ erfolgreich. Als seine Bandkarriere in den frühen 1990er Jahren auslief, verdingte er sich als DJ und war in diesem Zusammenhang auf der Suche nach Musikmaterial. Er kaufte Platten und CDs auf Flohmärkten und verkaufte das, was er nicht mehr brauchte weiter. Aus diesem Prinzip entwickelte sich schließlich die sehr erfolgreiche Geschäftsidee des Musikversandhandels, welcher mittlerweile auch mit einem breit aufgestellten Onlineangebot glänzen kann.

Quelle:

http://www.op-online.de/lokales/nachrichten/roedermark/marcus-gabler-roedermark-schallplatten-2665311.html

http://www.totalrecall.de/

 

Jeff Jarvis

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 5, S. 6 / 04:30. 04:40

Jarvis wurden am 15. Juli 1954 geboren. Er ist ein US-amerikanischer Journalist und veröffentlichte das Buch „Was würde Google tun?“  Des Weiteren ist er Mitbegründer des Magazins Entertainment Weekly und schreibt für das People Magazine, für New York Daily News, San Francisco Examiner, Chicago Tribune und The Guardian. An der City University of New York lehrte er außerdem Journalismus.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Jeff_Jarvis

 

Wafa Moussavi-Amin

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 18 / 20:37

studierte Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre an der Johann Wolfgang Goethe- Universität in Frankfurt am Main. Seit Oktober 2004 ist er Geschäftsführer bei der IDC Central EuropeGmbH für Deutschland und die Schweiz.

Zuvor leitete Moussavi-Amin zwischen 2001 und 2003 als Regional Business Manager unter anderem die Geschäfts- und Produktentwicklung des Unternehmens. Er veröffentlichte zahlreiche Beiträge im Fachgebiet der IT und beschäftigte sich hier vor allem mit den Themen „Software“ und „vertikale Märkte“. Zudem ist er als Autor für die bereichspezifische Fachpresse tätig und referiert häufig bei Konferenzen und bei Seminaren zu seinem Fachgebiet. 

Quelle: http://www.idc.de/about/moussavi_amin.jsp

 

Valentin Thurn

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 9, S. 10 / 09:33, 09:42

Valentin Thurn wurde 1963 in Stuttgart geboren. Er ist ein deutscher Dokumentarfilmer, der als Produzent und Regisseur unter anderem durch den Film „Taste the Waste“ (2011) bekannt wurde. Ebenfalls ist er  Autor von mehr als 40 Dokumentationen zu sozialen, entwicklungs-, umwelt- und bildungspolitischen Themen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Valentin_Thurn

 

Ossi Urchs

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 21, S. 22 / 25:17, 25:22

Ossi Urchs absolvierte in der Zeit zwischen 1973 bis 1979 die Studiengänge Philosophie, Theaterwissenschaft und Politikwissenschaft in Köln und München. Von 1980 ab arbeitet er selbstständig als Autor und TV-Regisseur. 1992 begann er Entwicklungen und Konzeptionen  im Bereich der interaktiven Kommunikation und Internet-Anwendungen. Mit Sigi Höhle betreibt er seit 1982 Unternehmen die F.F.T. MedienAgentur.

Quelle: http://www.urchs.de/4/fft/biografie.html

 

Mark Zuckerberg

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 3, S. 4 / 01:28, 01:33, 02:09

Mark Zuckerberg, geboren 1984 in New York, gründete während seines Studiums an der Harvard Universität im Jahr 2004 das soziale Online-Netzwerk „Facebook“ mit Dustin Moskovitz, Chris Hughes, Eduardo Saverin. Nur fünf Jahre später war Zuckerberg aufgrund des großen Erfolges von Facebook jüngster lebender Milliardär. Im September 2012 gab es allein in Deutschland über 20 Millionen aktive Nutzer bei Facebook. Durch den großen Erfolg dieser Seite wurde Zuckerbergs Vermögen im Jahr 2011 von dem Wirtschaftsmagazin „Forbes“auf 17,5 Milliarden US Dollar geschätzt.

Quelle: http://de.statista.com/themen/138/facebook/


 

 

Eine Antwort auf Zusatzmaterial zum Thema 20

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