Zusatzmaterial zum Thema 22

Netzpolitik und Netzneutralität

Hier finden Sie Zusatzmaterialien zur 22. Sendung.

Die Zusatzmaterialien sind:

1. Für interessierte Hörerinnen und Hörer als vertiefende Informationen zu den Themen der einzelnen Sendungen.

2. Für Multiplikatoren/Lehrkräfte. Sie finden bei jedem Zusatzmaterial einen Bezug zum Manuskript und der Zeitmarkierung (01:20 gelesen: Start der Sequenz bei 1 Minute 20 Sekunden), damit Sie direkt zum Thema im Beitrag gelangen können. Die Zugangsdaten für die Sendemanuskripte werden den Multiplikatoren per Mail mitgeteilt.

Die Materialien wurden zusammengetragen vom Seminar, Prof. Dr. Franz Josef Röll, Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und soziale Arbeit.

Die Materialien wurden zum Zugriffszeitpunkt 03.05.2013 erstellt.

Alle Zusatzmaterial zum 22. Thema können Sie hier auch als PDF herunterladen.pdflogo


 

Übersicht

Netzpolitik

Netzneutralität

Deep Packet Inspection (DPI)

Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace

Gleichheit im Netz und die Paradoxie der freien Wahl

Machtausübung in Netzwerken

Liquid Democracy

Prinzipien der Aufklärung

Netzknoten

In der Sendung erwähnte Firmen – AOL – Deutsche Telekom

In der Sendung erwähntes Buch

Glossar

Interviewte Personen

 


 

 

Netzpolitik

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 2 / 00:52

Netzpolitik beschäftigt sich mit den kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Auswirkungen auf globaler und nationaler Ebene, die durch vernetzte Medientechnologien und deren Anwendungen ausgelöst werden. Drei unterschiedliche Problemfelder können differenziert werden:

Politik des Netzes (auch: Internet Governance)

Hier geht um Steuerung, Architektur und Standardisierung der Netzwerke. Dazu gehören auch Fragen der Domainregulierung und der globalen Steuerung der technologischen Basis des Internets und seiner Anwendungen. Organisationen wie ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) und W3C (World Wide Web Consortium) haben bei diesen Themen eine zentrale Bedeutung. Ein aktueller Konfliktpunkt ist die Netzneutralität.

Politik über das Netz

Zu diesem Handlungsfeld gehören die Klärung von juristischer, politischer, wirtschaftlicher und kultureller Standards und deren Folgen bezogen auf die verschiedenen Anwendungen im und mit dem Internet. Bekannte Regulierungsfelder sind Daten- und Jugendschutz, Persönlichkeitsrechte sowie die Debatten um Urheber- und Verwertungsrechte. Die öffentliche Auseinandersetzung über die Auswirkungen der Medienkultur und der Medientechnologien auf die Gesellschaft sind diese Bereich der Netzpolitik zuzuordnen.

Politik mit dem Netz (auch: Digitale Demokratie)

Es geht hier um die Thematisierung der digitalen Medien und deren Anwendungen in der traditionellen Politik und wie sie in die klassischen politischen Prozesse und Institutionen eingreifen und diese verändern. Inhaltliche Stichpunkte sind eGovernment, eConsultation, eVoting, politisches Marketing und Campaigning mithilfe digitaler Medien.

Blog der Telekom zu Netzpolitik: http://blogs.telekom.com/tags/netzpolitik/.

Constanze Kurz erklärt in einem Beitrag von Radio Wissen zum Thema „Politisch mitbestimmen im Netz“, welche Beteiligungsplattformen zum Scheitern verurteilt sind und welche nicht:

http://wissen.dradio.de/netzpolitik-politisch-mitbestimmen-im-netz.36.de.html?dram%3Aarticle_id=246408

Philip Banse und Jürgen Kuri diskutieren in Radio Wissen mit Christoph Kappes und Falk Steiner über den Stand der Netzpolitik:

http://wissen.dradio.de/netzpolitik-nischenthema-fuer-computerfuzzis.126.de.html?dram:article_id=244006

Quellen:

http://kluge-kommunikation.net/?p=941

http://de.wikipedia.org/wiki/Netzpolitik


 

Netzneutralität

Bezug Manuskript/Audio: S. 3, S. 6, S. 13, S. 14, S. 16, S. 17 / 02:07, 05:28, 17:38, 19:15, 21:23, 22:37

Aktuell ist das Thema durch die Planung der Telekom Deutschland in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt, ab 2016 bei Festnetztarifen das Volumen für Datenübertragungen zu begrenzen. Vorgesehen ist den DSL-Verkehr ab einer Datenmenge von 75 GB pro Monat  zu drosseln. Die Telekom plant Zusatztarife für diejenigen anzubieten, die ein höheres Datenvolumen wünschen.

Weitere Informationen zum Thema Netzneutralität sind in den Zusatzmaterialien 1 zu finden.

Ein Mitschnitt der öffentlichen Sachverständigen-Anhörung zum Thema Netzneutralität der Enquete Internet und Digitale Gesellschaft (unter anderem mit Andreas Bogk (CCC) und Thomas Aidan Curran (Deutsche Telekom)) hält folgender Link bereit: http://www.bundestag.de/internetenquete/dokumentation/Sitzungen/20101004/index.jsp.

Den Zwischenbericht der Enquete-Kommission zu Netzneutralität kann man hier einsehen: http://www.bundestag.de/internetenquete/dokumentation/Zwischenberichte/Zwischenbericht_Netzneutralitaet_1708536.pdf.

Materialien der Projektgruppe Netzneutralität der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ des Deutschen Bundestages finden sich unter folgender Webadresse: http://www.bundestag.de/internetenquete/dokumentation/Netzneutralitaet/index.jsp.

Die Mediathek der Enquete „Internet und Digitale Gesellschaft“ kann hier abgerufen werden: http://www.bundestag.de/internetenquete/mediathek/index.jsp.

Ein Interview mit Ben Scott auf Netzpolitik.org über Netzneutralität hält folgender Link bereit: https://netzpolitik.org/2012/netzpolitik-tv-080-ben-scott-ueber-netzneutralitaet/.

Ein Interview auf ZEIT online mit Andreas Bogk zu seiner Anhörung im Bundestag zur Netzneutralität findet sich hier : http://www.zeit.de/digital/internet/2010-10/netzneutralitaet-internet-enquete.

Der Chaos Computer Club äußert sich zu Netzneutralität unter folgendem Link: http://www.ccc.de/de/netzneutralitaet.

Eine Diskussion auf dem jährlichen Kongress des Chaos Computer Club kann nachverfolgt werden unter: http://media.ccc.de/browse/congress/2010/27c3-4094-de-netzneutralitaet_und_qos.html.

Quellen:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/29/deutsche-telekom-extra-gebuehr-fuer-youtube-videos/

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/2087069/

http://echtesnetz.de/

Libertus, Markus; Wiesner, Jan: Netzneutralität, offenes Internet und komunikative Grundversorgung. In: MEDIA PERSPEKTIVEN Heft2/2011, S. 80-90. In: http://www.media-perspektiven.de/uploads/tx_mppublications/02-2011_Libertus_Wiesner.pdf .

Schlauri, Simon: Network Neutrality – Netzneutralität als neues Regulierungsprinzip des Telekommunikationsrechts. Universität Zürich, Rechtswissenschaftliche Habilitation. Aden-Baden-Nomos-Verlag & Zürich, St. Gallen-Dike 2010. In: http://www.zora.uzh.ch/36715/1/Schlauri_Network_Neutrality_2010.pdf.


 

Deep Packet Inspection (DPI)

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 6, S. 7, S. 8, S. 9, S. 11 / 06:49, 07:01, 07:42, 08:28, 09:00, 10:05, 12:16, 14:53

Deep Packet Inspection (DPI), auch complete packet inspection oder Information eXtraction genannt, ist ein Verfahren im Internet um Daten zu überwachen und zu filtrieren. Bei dieser Methode werden der Datenteil und die Kopfdaten (Header) des Datenpakets auf bestimmte Merkmale wie zum Beispiel Viren, Spam, Protokollverletzungen oder weitere unerwünschte Inhalte untersucht. Im Gegensatz dazu wird bei der „Stateful Packet Inspection“ nur der Header überprüft.

Übersetzt man den Begriff DPI wird deutlich in wieweit das Verfahren sich mit den Daten auseinandersetzt (DPI): „tief gehende Paketanalyse“. Somit zeigt sich, dass die übertragenen Inhalte genauestens untersucht werden. Die Daten können aber auch manipuliert werden. Die Technologie gibt ihren Providern die Möglichkeit auf die übertragenen Daten einzuwirken. Die Art des Eingriffs kann über umleiten, unterdrücken bis hin zur Veränderung der Daten in Echtzeit erfolgen. Es ist somit auch möglich, mit DPI die Datenströme zu regulieren. Eine erhebliche Absicherung der Informationsflüsse ist damit gewährleistet.

deepPacketInspection

Bildquelle: http://www.morch.com/2009/04/08/deep-packet-inspection/

Ausgangspunkt für die Entwicklung von DPI war die Gewährleistung der Netzwerksicherheit. Diese Dienste können aber auch missbraucht werden zur Vorratsdatenspeicherung, zum Abhören und Sammeln von Informationen und damit zur Zensur im Internet. Der Verein Digitale Gesellschaft hat aufgezeigt, dass das System als Zensur- und Überwachsverfahren eingesetzt werden kann und somit die Netzwerkneutralität verletzt wird. Aktuell wird DPI in unterschiedlichsten Anwendungsbereichen vor allem in Enterprise-Anwendungen bei Providern im Auftrag von Regierungen eingesetzt.

Ein weiteres Motiv für den Einsatz von DPI sind Werbeeinnahmen. So fügen zum Beispiel Provider genau auf den Benutzer abgestimmte und damit zielgerichtete Werbung in fremde Webseiten ein das sogenannte „behavioral targeting“. Die folgende Abbildung zeigt das genaue Verfahren.

online-behavior

Bildquelle: http://www.sileo.com/wp-content/uploads/2010/11/online-behavior.jpg

Diskussionsrunde, veranstaltet von der Rosa-Luxemburg-Stiftung: „Netzwerkmanagement und Deep Packet Inspection – Wer kontrolliert das Netz?“, Teilnehmer: Thomas Grob (Deutsche Telekom), Hendrik Schulze (President & CTO ipoque GmbH, Frank Rieger (CCC), Prof. Dr. Rüdiger Weis (Beuth Hochschule für Technik Berlin):

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Deep_Packet_Inspection
http://kobra.bibliothek.uni-kassel.de/bitstream/urn:nbn:de:hebis:34-2009113031192/5/BednerDeepPacketInspection.pdf
http://netzpolitik.org/2012/internationale-fernmeldeunion-standardisiert-deep-packet-inspection/

Weitere Infos:

Constanze Kurz (CCC) auf der Webseite der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zur DPI-Technologie Eagle Glint: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/aus-dem-maschinenraum/kriegstechnik-das-blinzeln-des-adlers-11374424.html.

Deutsche Telekom zu Deep Packet Inspection: http://www.telekom.com/verantwortung/datenschutz/1932.

Aktuelles zur Deep Packet Inspection: http://futurezone.at/netzpolitik/12825-itu-standard-fuer-deep-packet-inspection.php.


Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 3, S. 4 / 02:18, 02:37

Auf die Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace wurde bereits in den Zusatzmaterialien der ersten Sendung hingewiesen. Weitere wichtige Links:

A Declaration of the Independence of Cyberspace: https://projects.eff.org/~barlow/Declaration-Final.html.

Deutsche Übersetzung: A Declaration of the Independence of Cyberspace bei Telepolis: http://www.heise.de/tp/artikel/1/1028/1.html.

Soziologe und Netzforscher Dr. Jan-Hinrik Schmidt zum Zusammenhang von Barlows Erklärung und demokratischen Ansprüchen an das Netz: http://www.das-parlament.de/2012/07/Beilage/001.html.


 

 

Gleichheit im Netz und die Paradoxie der freien Wahl

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 5, S. 15 / 04:35, 20:00,

Barry Schwartz hat folgendes Buch geschrieben: Anleitung zur Unzufriedenheit. Warum weniger glücklicher macht. In dem Buch beschäftigt sich Schwartz mit der Paradoxie der freien Wahl. Es geht ihm um die Entwicklung einer „Psychologie der Entscheidung“. Er setzt sich auseinander mit der Frage, wie Menschen Entscheidungen treffen und warum es ihnen schwer fällt Entscheidungen zu treffen. Diejenigen, denen es einfach fällt, nennt er „Satisficer“, diejenigen, die Schwierigkeiten haben sich zu entscheiden werden „Maximierer“ genannt.

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/archiv/der-psychologe-barry-schwartz-erklaert–warum-die-wahl-zwischen-80-chipssorten-ungluecklich-macht-antizipierte-reue,10810590,10260364.html

Ergänzende Infos vom Autor der Sendung:

Vortrag des Psychologen Barry Schwartz zur Paradoxie der freien Wahl: http://www.ted.com/talks/barry_schwartz_on_the_paradox_of_choice.html.

Vortrag des Physikers und Netzwerktheoretikers Albert-László Barabási „The Laws of Networks“, gehalten an der Universität Harvard:

Barabási, Albert-László (2003): Linked: How Everything Is Connected to Everything Else and What It Means.

Nielsen, Jakob (2006): Participation Inequality. Ecouraging More Users to Contribute. http://www.nngroup.com/articles/participation-inequality/.

Shirkey, Clay (2006): Power Laws, Weblogs, and Inequality. In: Reformatting Politics: Information Technology and Global Civil Society. Hg. v. Jon Anderson, Jodi Dean und Geert Lovink, S. 35-42.

Hubermann, Bernardo A. (2003): The Laws of the Web. Patterns in the Ecology of Information.

Schwartz, Barry (2005): The Paradox of Choice. Why More is Less.

Watts, Duncan J. (2004): Six Degrees: The Science of a Connected Age.


 

 

Machtausübung in Netzwerken

Ergänzende Literaturtipps des Autors der Sendung.

Castells, Manuel (2011): A Network Theory of Power. In: International Journal of Communication 5: S. 773-787. Online frei verfügbar unter: http://ijoc.org/ojs/index.php/ijoc/article/view/1136/553.

Castells, Manuel (2001): The Politics of the Internet I: Computer Networks, Civil Society, and the State. In The Internet Galaxy: Reflections on the Internet, Business and Society, S. 137-167.

Castells, Manuel (2000): Materials for an Exploratory Theory of the Network Society. In: British Journal of Sociology 51, no. 1: S. 5-24.

Vortrag von Castells zu diesem Thema:


Liquid Democracy

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 14 / 19:36

Liquid Democracy (engl. „flüssige Demokratie“) steht für eine Mischform aus indirekter und direkter Demokratie.  Während bei indirekter Demokratie ein Delegierter zur Vertretung der Interessen bestimmt wird und bei direkter Demokratie alle Interessen selbst wahrgenommen werden müssen,  findet bei Liquid Democracy ein fließender Übergang dieser Zuständigkeiten statt.

Beteiligte entscheiden hierbei selbst, inwieweit sie ihre Interessen eigenständig wahrnehmen wollen oder  sich von anderen vertreten lassen möchten. Ein spezielles Merkmal der Liquid Democracy ist, dass der Delegat sein, dem Delegierten übertragenes Stimmrecht jederzeit zurückfordern kann und hierfür nicht die nächste Wahlperiode abwarten muss. Hierbei ergibt sich ein ständig im Fluss befindliches Netzwerk von Delegierten. Jeder Teilnehmer kann zu jeder Zeit und bei verschiedensten Abstimmungspunkten bestimmen, ob er selbst aktiv in den Entscheidungsprozess eingreifen oder sich vertreten lassen möchte. Hiermit ist die Grenze zwischen direkter Demokratie und repräsentativer Demokratie fließend.

Befürworter sehen in Liquid Democracy keine Abschaffung der repräsentativen Demokratie, sondern vielmehr die Möglichkeit, Schnittstellen in bisherigen Systemen zu schaffen und altbewährte Verfahren zu ergänzen.

Liquid Democracy innerhalb Gesamtgesellschaften ist von Liquid Democracy in Organisationen zu unterscheiden. Als Organisation wäre hier die Piratenpartei zu nennen, die seit 2010 auf Liquid Democracy setzt, um innerparteiliche Entscheidungsfindungen umzusetzen.

Liquid_demokratie

Bildquelle: http://wiki.piratenpartei.de/Datei:Liquid_demok.PNG

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Liquid_Democracy

http://www.tagesschau.de/inland/liquiddemocracy102.html


Prinzipien der Aufklärung

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 14 / 19:30

Bei der Aufklärung handelt es sich um eine Epoche der modernen westlichen Philosophie. Ausgerichtet war die Aufklärung darauf, durch Wissenserwerb bestehende Unklarheiten und Irrtümer zu beseitigen und Antworten auf offene Fragen zu finden.

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“ (Kant 1784).

Das hauptsächliche Bestreben der Aufklärung bestand darin, menschliches Denken und Handeln als vernunftgeleitet zu begreifen und nicht als Ergebnis von religiösen Überzeugungen oder als Reaktion auf Aberglauben und dergleichen. Damit ging die Intention einher, traditionelle Zusammenhänge oder Autoritäten zu überwinden. Die Weltanschauung im Zuge der Aufklärung orientierte sich somit an der Wissenschaft und nicht länger an Religion und Tradition. Entsprechend differenziert gestaltete sich der Erkenntnisgewinn in dieser Epoche. Während bis dato all jenes als wahr angesehen wurde, was von alten Autoritäten als wahr definiert und festgelegt wurde (z.B. durch griechische Philosophen oder religiöse Schriften), wurden im Zuge der Aufklärung neue Methoden der „Wahrheitsfindung“ entwickelt:

  • Das wissenschaftliche Experiment, das vor allem in den Naturwissenschaften angewandt wurde.
  • Das Prinzip der Logik im Sinne dessen, dass Regelungen und Folgerungen bevorzugt wurden, die vom Verstand nachvollziehbar waren. Diesem Aspekt kam vor allem in Bereichen große Bedeutung zu, die sich durch ihr hohes Abstraktionsniveau kennzeichnen, wie etwa die Mathematik oder die Philosophie.
  • Die Erkenntnismethode der Empirie. „Empirie (vom griech. „empeiria“) ist die Sinneserfahrung bzw. all das, was durch die äußeren Sinne erfahrbar ist (…). Dass der Empirie eine (oder stärker: die) entscheidende Bedeutung in der Erkenntnis zukommt, vertritt der Empirismus. Dieser philosophischen Strömung zufolge ist die Empirie die zentrale Quelle und Überprüfungsinstanz der Wirklichkeitserkenntnis. (…).“ (Endruweit & Trommsdorff 1989, S.143,145).

Diese Methoden kamen vor allem in den Bereichen zum Einsatz, die ehemals aufgrund machtpolitischer Zusammenhänge tabuisiert waren: Politik, Moral und Religion.

Im politischen Kontext kam es zu einer strikten Ablehnung des Absolutismus. Während die „Früh-Aufklärer“ noch eine konstitutionelle Monarchie befürworteten, wurde im Zuge der Epoche verstärkt eine demokratische Grundhaltung entwickelt und an den Tag gelegt, vor allem nachdem die allgemeinen Menschenrechte postuliert wurden.

Was die Moral anbelangt, fand eine Negierung der bestehenden Sittenlehre statt, welche auf Dogmen beruhte. Demgegenüber sprachen sich die Aufklärer für eine „natürliche Moral“ aus. Hierbei war das Grundprinzip der Vernunft und der Rationalität von basaler Bedeutung.

Im Hinblick auf die Weltanschauung wurde von den Aufklärern nicht, wie vielleicht vermutet, eine Abschaffung von Religion gefordert. Jedoch sprachen sie sich gegen die sogenannte „Offenbarungsreligion“ aus und forderten eine „religion naturelle“, die sich durch natürliche, vom Verstand nachvollziehbaren Alternativen auszeichnete. Rampp (2001) erklärt, diese aufklärerische „natürliche Religion“ wäre vergleichbar mit späteren freireligiösen Vorstellungen.

Die Vertreter dieser Epoche zeichneten sich übergreifend durch ihr Vertrauen in die Macht der kritischen Öffentlichkeit aus, durch welche der Prozess der Aufklärung auch vorangetrieben wurde. Die Überzeugungen und Grundhaltungen der Aufklärung nahmen großen Einfluss auf das öffentliche Leben, was sich bis heute in den Bereichen der Literatur und der Kunst des ausgehenden 18. Jahrhunderts niederschlägt.

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Aufkl%C3%A4rung

http://www.uni-muenster.de/FNZ-Online/wissen/aufklaerung/quellen/kant.htm

http://lexikon.stangl.eu/230/empirie/

Endruweit, Günter; Trommsdorff, Gisela: Wörterbuch der Soziologie. Stuttgart: Enke 1989.

Kant, Immanuel: Was ist Aufklärung? Ausgewählte kleine Schriften. In: Horst D. Brandt (Hrsg.): Philosophische Bibliothek (Bd.512). Hamburg 1999 (Erstveröffentlichung 1784).

Ramp, Gerhard (2001): Die Grundlagen der Aufklärung (Rede). In: www.bfg-bayern.de/ethik/download/GrundlagenderAufklaerung.doc.


 

Netzknoten

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 8, S. 9 / 09:05, 11:06

Wie im Straßenverkehr, so sind auch im Internet Netzknoten oder Internetknoten Punkte, in denen der Datenverkehr aus verschiedenen Richtungen zusammenkommt und ein Datenaustausch stattfindet.

Diese Knotenpunkte machen das World Wide Web erst möglich, denn das Internet ist nicht ein großes Netzwerk, sondern besteht aus vielen einzelnen Netzwerken oder Anbietern, die jeweils eine Region mit Daten versorgen. Um also von zu Hause aus in alle Welt surfen zu können, müssen die Daten über viele Betreiber weitergereicht werden. Dieser Datenaustausch, Peering genannt, findet an Netzknoten (engl.: Internet Exchange – IX) statt. Weltweit gibt es ca. 340 dieser Knotenpunkte, wobei der größte mit dem meisten Datentransfer in Frankfurt zu finden ist (https://www.de-cix.net/).

Eine Pressemitteilung über die Auslastung des größten Internet-Exchanges der Welt (DE-CIX) in Frankfurt kann hier nachgelesen werden: http://presse.de-cix.net/press-releases/pressemitteilung/article/datenverkehr-am-de-cix-erreicht-neuen-spitzenwert-von-2-terabit-pro-sekunde/#.

Eine Aktuelle Darstellung der Auslastung des CE-CIX (alle 15 Sekunden aktualisiert, Darstellung auf 5 Minuten genau) erfolgt auf folgender Webside: http://www.de-cix.net/about/statistics/.

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Internet-Knoten

http://www.zeit.de/digital/internet/2012-11/de-cix-frankfurt

http://www.itwissen.info/definition/lexikon/Netzknoten-AN-access-node.html


 

In der Sendung erwähnte Firmen

AOL

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 3 / 01:33, 01:54

AOL (1985 gegründet / früher America Online) ist ein kommerzieller Anbieter, der seinen Kunden die Einwahl ins Netz ermöglicht, d.h. einen Internetzugang bietet (Onlinedienst). Zusätzlich bietet AOL eigene Inhalte, die nur für die AOL-Kunden bei Verwendung der AOL-eigenen Software zugänglich sind. Kunden verfügen über einen Benutzernamen, einen AOL-Email-Account, es gibt ein Message-Board und die Möglichkeit zum Instant Messaging. AOL beschäftigt insgesamt 5.860 Mitarbeiter und hat im Jahr 2012 einen Umsatz von 2,2 Mrd. US-Dollar erzielt.

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/AOL

http://www.corp.aol.com

 

Deutsche Telekom

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 7, S. 8, S. 9, S. 10, S. 12 / 07:27, 09:55, 10:24, 10:48, 12:25, 13:04, 15:06, 16:18

Die Deutsche Telekom AG in ihrer heutigen Form ist am 1. Januar 1995 aus der früheren Deutschen Bundespost entstanden. Sie ist Europas größtes Telekommunikationsunternehmen. Das Unternehmen betreibt technische Netze wie ISDN, DSL, Satelliten, Gigabit-Ethernet, usw. für den Betrieb von Informations- und Kommunikationsdiensten, etwa Telefonen (Festnetz und Mobilfunk) oder Onlinediensten. Die Deutsche Telekom beschäftigt weltweit 232.342 Mitarbeiter, davon 120.614 Mitarbeiter in Deutschland. 2012 erzielte das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 58,2 Milliarden Euro.

Telekom gliederte sich bis Ende 2004 in vier Hauptgeschäftsbereiche („4 Säulen“), die jeweils einen eigenen Vorstand hatten und weitgehend autonom agierten. Es handelte sich im Einzelnen um: T-Com (Festnetz Telefon), T-Mobile (Mobilfunk), T-Online (Online Dienste) und T-Systems (z.B. Betreuung von Großkunden). Aus den „vier Säulen“ der Telekom entstanden 2005 drei strategische Geschäftsfelder. „T-Online“ wurde mit „T-Com“ zum strategischen Geschäftsfeld Breitband/Festnetz zusammengeführt. Mit diesem Strukturwandel sollte Privatkunden die Bereitstellung von Telefon und Internet erleichtert werden. Das Kerngeschäft wurde im Mai 2007 auf die beiden Marken „T-Home“ und „T-Mobile“ konzentriert. T-Com und T-Online verschmolzen im Juli 2007 zu T-Home (die Marke T-Online wurde weiterhin für das Internetportal des Konzerns genutzt). Ab 2010 wurde die Gesellschaftseinheiten T-Home und T-Mobile in Telekom Deutschland GmbH zusammengefasst. Hier sind nunmehr alle Privatkundengeschäfte in den Bereichen Mobilfunk, Festnetz, Internet und IPTV gebündelt. T-Systems (Großkunden, Projekte) wurde von den Veränderungen nicht berührt.

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Telekom

www.telekom.com


 

 

Glossar

Best-Effort-Internet

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 12 / 15:23

„Best-Effort“ bedeutet „größte Bemühungen“ und meint (in Bezug auf Internet) eine „Dienstgüte-Zusicherung“ bzw. eine „Qualitätszusicherung“, die der Betreiber des Internetzes den Benutzern zusagt. Damit versichert er, eine schnellstmögliche und bestmögliche Übermittlung von Anfragen (mit den ihm zur Verfügung stehenden Ressourcen).

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Best_Effort

 

End-to-End-Prinzip

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 5, S. 17 / 04:20, 04:53, 23:00

Als wichtiger Faktor für den Erfolg des Internet gilt das „End-to-End“-Prinzip (alle anwendungsspezifischen Funktionen bleiben bei den Endgeräten konzentriert, die unteren Transportebenen sind so allgemein und neutral wie möglich gehalten). Aus diesen Gründen fordert die Piratenpartie (https://lqfb.piratenpartei.de/lf/suggestion/show/11155.html): “Damit das Internet ein Ort der Innovation und Gleichberechtigung bleibt, muss der Gesetzgeber ein klares Bekenntnis zur Konzentrierung der anwendungsspezifischen Funktionen bei den mit dem Netz verbundenen Endgeräten abgeben (End-to-End-Prinzip)“.

Quelle: http://www.heise.de/ct/artikel/Der-Kampf-um-die-Netzneutralitaet-302658.html

 

Header

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 6 / 06:31

Das Wort „Header“ kommt aus dem englischen („head“=Kopf) und bedeutet Kopf, Kopfdaten, Einleitung, Vorspann. Bei Computernetzwerken beinhaltet der Header die Daten über den Absender, Empfänger, Typ und Lebensdauer des Datenpakets.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Header

 

Nacktscanner

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 8 / 09:00

Nacktscanner, auch Ganzkörperscanner genannt, sind Geräte, mit denen man Gegenstände (z.B. Waffen) am Körper einer Person erkennen kann. Sie werden vor allem an Flughäfen eingesetzt, um Terroristen zu entlarven. Der Nacktscanner soll zwar gute Nacktbilder machen, allerdings nicht vor Terroristen schützen. Deshalb ist der Nacktscanner umstritten. Auch in Deutschland hat sich der Nacktscanner nicht als sicher und sinnvoll erwiesen, sondern eher für lange Schlangen am Flughafen gesorgt. Ob die Nacktscanner auch weiterhin mehr eingesetzt werden, ist noch nicht klar.

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rperscanner

http://www.nacktscanner.org/

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/frankfurter-flughafen-nutzt-ab-sofort-nacktscanner-im-normalen-betrieb-a-868952.html

 

NCSA Mosaic (grafikfähiger Browser)

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 3 / 01:13

Der NCSA Mosaic Webbrowser wurde 1993 entwickelt. Er konnte nicht nur Text in die Webseiten einbetten, sondern auch Grafiken, und konnte interaktive Elemente anzeigen, ohne dass diese extra geladen werden mussten.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/NCSA_Mosaic

 

Skype

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 10 / 12:25

Siehe Zusatzmaterialien 10

 

Telemedizin

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 12 / 15:23

Telemedizin bezeichnet diagnostische und therapeutische Verfahren bei denen Raum und Zeit („asynchron“) zwischen Arzt (Telearzt), Therapeut (Teletherapeut) Apotheker und Patienten oder zwischen zwei sich konsultierenden Ärzten mittels Telekommunikation überbrückt werden. Als problematisch wird das notwendige Zusammenspiel aller Beteiligten eingeschätzt. Die Technik bedürfe der Wartung, der Arzt benötige Zeit für die Datenauswertung und der Patient dürfe nicht überfordert werden.

Quellen:

http://www.wi.rwth-aachen.de/SmartMed/?p=1179

http://de.wikipedia.org/wiki/Telemedizin

 

Videostream

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 9 / 11:25

Videostream ist ein in der Öffentlichkeit benutzter Begriff für die Datenübertragung von Videoprogrammen. Alternative Begriffe sind Livestream oder kurz Stream. Der fachliche Begriff lautet Streaming Media, dieser ist zugleich der Oberbegriff für Streaming Audio und Streaming Video (auch bekannt als Webradio und Web-TV). Von einem Rechnernetz werden Audio- und Videodaten empfangene und gleichzeitig wiedergegeben.

Beim Streaming wird nach einer Anforderung eines Benutzers eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen dem Medienserver des Senders und dem Rechner des Benutzers hergestellt, daher handelt es sich bei Streaming nicht um Rundfunk, bei dem ein Sender von einer Vielzahl von Empfängern empfangen werden kann.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Streaming_Media

 

Voice over IP

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 8 / 09:27

Bei Voice over IP (kurz VoIP) handelt es sich um IP-Telefonie (kurz für Internet-Protokoll-Telefonie). Da es um Telefonieren über Computernetzwerke geht, die nach Internet-Standards aufgebaut sind, wird es auch als Internet-Telefonie bezeichnet. Alle für die Telefonie bedeutsamen Informationen (Sprache und Verbindungsaufbau) werden über ein Netz, das für Datenübertragung geeignet ist, übertragen. Die Verbindung kann über mit speziellen Adaptern angeschlossenen klassischen Telefongeräten, mit IP-Telefonie spezialisierten Telefonendgeräten und mit Computer hergestellt werden.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/IP-Telefonie


Interviewte Personen

John Perry Barlow

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 3, S. 4, S. 14 / 02:19, 03:06, 19:15

Siehe Zusatzmateralien 1

 

Markus Beckedahl

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 8, S. 9, S. 13, S. 14 / 08:28, 09:00, 12:00, 18:09, 18:23

Markus Beckedahl ist einer der einflussreichsten deutschen Blogger und ein netzpolitischer Aktivist. Er betreibt seit dem Jahr 2002 den vermutlich bekanntesten, deutschsprachigen Blog zum Thema Politik&digitale Gesellschaft: https://netzpolitik.org/.

Quelle: http://beckedahl.org/about/

Persönliche Literaturempfehlung von Markus Beckedahl:

Wu, Tim (2010): The Master Switch: The Rise and Fall of Information Empires.

Markus Beckedahl, Markus, Lüke, Falk: Die Digitale Gesellschaft:
http://www.dtv.de/buecher/die_digitale_gesellschaft_24925.html.

 

Philipp Blank

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 8, S. 9, S. 12 / 10:05, 10:39, 11:00, 15:23

ist gelernter Journalist (Kölner Schule) und Volkswirt. Er ist der Pressesprecher der Deutschen Telekom. Inhaltlich beschäftigt er sich insbesondere mit den Themen Datenschutz, Recht, Compliance und IT-Sicherheit. In der letzten Woche hatte reichlich zu tun, um die von der Deutsche Telekom geplante Daten-Obergrenze im Festnetz zu begründen (http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1141533/).

Quelle: http://blogs.telekom.com/author/philipp-blank/

 

Andreas Bogk

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 3, S. 13 / 01:43, 17:33, 17:55

ist Sprecher des Chaos Computer Club, sieht sich als Hacker der alten Schule und wurde als Stratfor-Kunde (eine Art Nachrichtenagentur, die internationale Meldungen zu der politischen Lage analysiert und inhaltlich aufbereitet) ein Opfer der Anonymous-Aktivisten. Da Stratfor brisante Informationen mit den entsprechenden Hintergründen liefert, hat sich die Agentur unbeliebt gemacht. Er ist stellvertretender Pressesprecher der Piratenpartei und bezeichnet sich als Senior-Hacker.

Ein Interview auf dctp.tv mit Andreas Bogk über das Hacken findet sich hier: http://www.dctp.tv/filme/alte-schule_andreas-bogk/

Quelle: http://www.golem.de/1112/88689.html

 

Lawrence Lessig

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 15, S. 16, S. 17 / 20:43, 21:51, 22:37

ist Professor an der Stanford Law School und Fellow des Berkman Center for Internet and Society. 1999/2000 war er Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Im Prozess gegen Microsoft trat er als Experte auf. Den aktuellen Kontroversen um geistiges Eigentum, Schutz der Privatsphäre, freie Meinungsäußerung und nationale Souveränität gilt sein Augenmerk. Bekannt geworden ist er auch durch sein Buch „Freie Kultur – Wesen und Zukunft der Kreativität“ (http://www.perlentaucher.de/buch/lawrence-lessig/freie-kultur.html)

Auf der Webseite von Lawrence Lessigs Website finden sich auch seine Bücher frei verfügbar im PDF-Format, ein Blog und vieles mehr: http://www.lessig.org/

Quelle: http://www.perlentaucher.de/autor/lawrence-lessig.html

 

Ben Scott

Bezug zum Manuskript/Audio: S. 5, S. 10, S. 11, S. 12, S. 13 / 03:52, 13:26, 13:37, 16:28, 17:27

ist Senior Advisor des Open Technology Institutes der New America Foundation in Washington DC und Visiting Fellow bei der Stiftung “Neue Verantwortung” in Berlin. Er war zuvor im Stab der amerikanischen Außenministerin Innovationsberater für den Umgang mit neuen Technologien und sozialen Netzwerken als Teil der US-Diplomatie.

Ein Interview mit Ben Scott im Tagesspiegel ist unter folgendem Link abrufbar: http://www.tagesspiegel.de/medien/digitale-welt/wer-regiert-das-internet-die-amerikanische-regierung-spielt-eine-wichtige-rolle/7473204.html

Ein Interview mit Ben Scott in der taz findet sich hier: http://www.taz.de/!75202/

Quelle: http://www.theeuropean.de/ben-scott

Die Frage, inwiefern Macht, Freiheit und/oder Gleichheit in die Technologie des Internet eingebaut ist (oder „eingebacken“, wie Scott es nennt) behandelt insbesondere Alexander Galloway (2006) mit seinem in der Medienwissenschaft viel zitierten Werk Protocol. How Control Exists After Decentralization. Online frei verfügbar unter: http://www.ufabcdigital.blog.br/wp-content/uploads/2012/02/GALLOWAY-Alexander.-Protocol.pdf.

 


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